Ausgewogene und abwechslungsreiche Mahlzeiten

Werbung/ Früher konnte ich mich im Unterricht nur schwer konzentrieren, was vor allem daran lag, weil ich nicht gefrühstückt und in den Pausen kein Pausenbrot gegessen habe. Zudem habe ich viel zu wenig Flüssigkeit zu mir genommen. Dabei lassen sich Leistungstiefs während des Unterrichts kinderleicht vermeiden und die Konzentrationsfähigkeit deutlich verbessern, wenn Kinder zwischendurch eine kleine Mahlzeit einnehmen und viel trinken.

Ein Problem ist natürlich der übermäßige Zuckerkonsum durch Süßigkeiten und Softdrinks. Demnach sind vor allem Süßigkeiten, Kuchen und gesüßte Getränke jeglicher Art als Pausenbrot ungeeignet, weil sie Zucker liefern, der den Blutzuckerspiegel rasant ansteigen lässt. Dieser wird vom Körper schnell gegenreguliert wobei der Blutzuckerspiegel rasch unter Normalniveau geht und es zu einem Leistungstief kommt.

Doch was kann man noch tun, um das Pausenbrot dem lieben Nachwuchs schmackhaft zu machen?

Einen Vorteil bietet demnach beispielsweise Vollkorn, da es den Blutzuckerspiegel kontinuierlich und langsam anhebt und den Körper, vor allem aber das Gehirn, über lange Zeit mit Energie versorgt – ohne starke Schwankungen des Blutzuckers. Kein Wunder also, dass ausgewogene als auch abwechslungsreiche Mahlzeiten den Organismus mit allem Notwendigen versorgen und demnach hoch im Kurs stehen. So enthalten Obst und Gemüse Vitamine, Mineralien und pflanzliche Schutzstoffe während Vollkornprodukte sowohl Vitamine als auch Kohlenhydrate liefern, um die Verdauung anzuregen und zeitgleich zu sättigen. Milchprodukte führen dem Körper hingegen Eiweiß, Calcium und Vitamin B² zu. Beim Pausenbrot sollte daher Vollkornbrot bevorzugt werden, zum Beispiel mit Quark und mageren Käsesorten, dazu Weintrauben, Äpfel oder anderes Obst.

Natürlich blieb die ausbleibende Konzentration auch meiner Mutter nicht verborgen, weshalb sie regelmäßig in Stücke geschnittenes Gemüse wie Karotten, Paprika, Kohlrabi und Radieschen eingepackt hat.

 

Ausgewogene und abwechslungsreiche Mahlzeiten

Nunja, zunächst sollte man sich nicht von der Werbung täuschen lassen. Dort werden viele „Alternativen“ zum Pausenbrot beworben wie Schnitten, Riegel und Snacks. Der dort enthaltene Milchanteil ist jedoch oft lächerlich gering, der hohe Zuckerzusatz hingegen so hoch, dass das Kind schneller müde wird. Daher gibt es nur eine Möglichkeit: Farbe ins Essen bringen. Bereits ein einfaches Salatblatt, ein paar Tomaten – oder Gurkenscheiben, etwas Petersilie oder Kresse kann so viel bewirken und das Essen im Nu aufwerten. Desweiteren lohnen sich gelegentlich ein paar kleine Überraschungen beispielsweise in Form von ungeschälten Erdnüssen, etwas Studentenfutter oder eine kleine liebevolle Nachricht in der Brotbox.

 

An ausreichend Flüssigkeit sollte gedacht werden, immerhin braucht ein Schulkind 1 bis 1 1/2 Liter Flüssigkeit am Tag. An heißen und bewegten Tagen auch deutlich mehr.

 

Janine

1 Kommentar

  1. Ivonne
    30. Juli 2017 / 21:39

    Mein Sohnemann bekommt jeden Tag ein frisches und gesundes Frühstück mit in die Schule. Dank Internet gibt es soviele schöne Ideen und einfache Rezepte. Aber auch mal ein paar Gummibärchen sind erlaubt :-).

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