Berlins faszinierendster Escape Room – House of Tales

Werbung/Berlin gehört definitiv zu den Städten, die ich am häufigsten und zugleich auch am liebsten besuche. Zwischen unzählig vielen Menschen findet man dort nämlich auch eine Vielzahl an Looks und außergewöhnlichen Styles, die allesamt eine Geschichte erzählen und dadurch wertvoller denn je erscheinen. Doch die Hauptstadt hat noch weitaus mehr zu bieten.  

Denn Berlin ist eines der meistbesuchten Zentren des nationalen und internationalen Städtetourismus. Kein Wunder also, dass auch wir uns durch die Hauptstadt wagten und eine Vielzahl der Bauwerke begutachten mussten. Allem voran das Brandenburger Tor. Es stellt Berlins Wahrzeichen dar und ist zugleich das Symbol der überwundenen Teilung. Das Brandenburger Tor ist übrigens den Propyläen auf der Akropolis in Athen nachempfunden und wird von einer Quadriga mit der Siegesgöttin Victoria gekrönt.

Nachdem wir zig Fotos vor Ort gemacht haben und den Augenblick auf uns wirken ließen, ging es auch schon weiter zur nächsten Attraktion: der Berliner Mauer. Der frühere Verlauf der Berliner Mauer wird seit einigen Jahren durch in den Boden eingelassene Pflastersteine gekennzeichnet. Durch die Neubebauung des Potsdamer Platzes, die einer großen Anzahl an Geschäften und Restaurants Raum gibt, ist dieser zu einem Bindeglied zwischen den bis zur politischen Wende getrennten Stadthälften geworden.

Mein Highlight stellte jedoch ein ganz anderer Touristen-Magnet dar: der Checkpoint Charlie. Hierbei handelt es sich um einen der bekanntesten Berliner Grenzübergänge zwischen 1961 und 1990.  Der Kontrollpunkt wurde im August 1961 infolge des Mauerbaus eingerichtet, um die Grenzübertritte des Westalliierten Militärpersonals, der Sowjetischen Militärverbindungsmission (SMM) und ausländischer Diplomaten erfassen zu können. Der Checkpoint Charlie zählt heute als Gedenkstätte zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins und wurde demnach ausgiebig von uns begutachtet und abgelichtet.

Doch wir sind nicht in die Hauptstadt gefahren, um den Sehenswürdigkeiten Raum zu gewähren, sondern um eine ganz besondere Welt betreten zu können. Denn in Berlin Mitte steht ein Haus voller Geschichten, die eine Vielzahl beeindruckender Welten festhält. Die Rede ist von Berlin faszinierendstem Escape Room „House of Tales„. Ein Erlebnis fernab des Alltags.

 

House of Tales – Escape Room Berlin

 

Bis dato war ich eher weniger interessiert an sogenannten Escape Games die zum Genre der Adventuregames zählen. Ich sitze lieber vor dem heimischen Laptop und klicke meine Maus in den Boden. Nichtsdestotrotz gab ich dem Gruppenspiel eine Chance und fand binnen kürzester Zeit enorme Begeisterung am Spielprinzip, bei dem wir in einer vorgegebenen Zeit in einem realen Raum allerhand Aufgaben und Rätsel lösen mussten, um das Spiel zu meistern.

Das „House of Tales“ in Berlin war schnell gefunden, immerhin befindet es sich direkt zwischen zig Sehenswürdigkeiten wie dem Checkpoint Charlie und war demnach super mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Kaum angekommen mussten wir zunächst unsere Taschen, Handys und Kameras in einem Spind verstauen. Anschließend gab es noch eine kleine Einweisung bezüglich der Sicherheit, die wir ohne einen Wimpernaufschlag unterzeichneten und danach gespannt auf unsere Spielleiterin Vitcoria warteten, die uns nachfolgend über den Raum, die Aufgaben und das Spielprinzip aufklärte.

Mit einer enormen Begeisterung auf den Lippen und Unmengen Spannung im Herzen, wagten wir uns schließlich in den Raum der Illuminati, der einer Kapelle ähnelte. Das Spiel begann mit einem kurzen Intro, das anhand eines Textes beziehungsweise einer kurzen Szene den Handlungsrahmen vorgab.

 

„….Da Freund und Feind schwer zu unterscheiden sind, wurden Prüfungen geschaffen, die nur Gleichgesinnten den Weg in die Bruderschaft zeigen. Erkennt die geheimen Zeichen und beschreitet den Weg der Erleuchtung, werdet Zeil des sagenumwobenen Geheimbundes und findet die Antworten nach denen bereits viele vor euch vergeblich suchten…..“ (Quelle: houseoftales.de)

 

Nachdem die Aufgabe klar war, konnten wir uns in Ruhe den Raum ansehen und allerhand mysteriöse Rätsel wahrnehmen, die wir gemeinsam versuchten zu lösen. Der Ort des Geschehens besteht im Übrigen meist aus einem Raum, der mindestens eine verschlossene Tür besitzt und einige Gegenstände sowie versteckte Lösungshinweise bereithält. Wir mussten nun also die im Raum befindlichen Objekte finden und damit interagieren. Dazu gehörte auch das Verknüpfen von Gegenständen und Objekten, um neue Objekte und Hinweise zu bekommen. Die Rätselstellung findet dabei auf verschiedenen Wahrnehmungsebenen statt. Typischerweise werden visuelle Reize in Form von Buchstaben, Zahlen, Farben, Zeichen, Piktogrammen und Bildern gestellt. Als akustische Reize kommen Sprache, Tonfolgen und Musik zum Einsatz. Zudem stehen einzelne Elemente in der Regel nicht für sich allein. Auch liefern Hinweise und Gegenstände zu Spielbeginn meist keine nützliche Information. Ihr Sinn erschließt sich erst aus Gemeinsamkeiten mit anderen Elementen.

Während wir versuchten die Aufgaben zu lösen, wurden wir übrigens von Victoria unserer Spielleiterin via Kameras beaufsichtigt. Sie konnte über ein Funkgerät und mit kleinen Hinweisen auf einem separaten Monitor, in unserem Fall eine nützliche Bibel auf dem Altar, in das Spiel „eingreifen“ und Tipps geben, wenn wir etwas falsch gemacht haben oder nicht vorwärts kamen.

Nach 57 Minuten, also kurz vor knapp, konnten wir schließlich das Rätsel lösen und grinsten dabei über beide Ohren. Zu viel möchte ich euch daher gar nicht über den genauen Spielverlauf etc erzählen, denn ein Game dieser Art sollte man schon selbst erleben. Für uns stand auf jeden Fall fest. „Da müssen wir nochmal hin!“. Das Spiel hat uns als Familie/ Freunde näher gebracht, gefordert und gemeinsame Erfolge erzielen lassen. Es gab keinen Moment an dem wir gelangweilt schienen oder einfach überfordert mit der Situation waren. Trotz Zeitdruck konnten wir jedes noch so schwierige Rätsel ruhig und gelassen in der Gruppe meistern und uns anschließend über den nachfolgenden Spielverlauf freuen. Augenblicke die so real schienen und den Gruppenzusammenhalt enorm stärkten.

Ein Erlebnis, von dem wir gewiss noch ewig berichten werden!

 

Insgesamt gibt es im House of Tales in Berlin übrigens 4 unterschiedliche Räumer, die von 2-12 oder 4-10 Spielern erlebt werden können. Die Preise richten sich dabei an die Anzahl der Spieler.

Wir können für diese Attraktionen eine fette Empfehlung aussprechen und freuen uns jetzt schon auf unser nächstes Spiel!

Janine

*Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Trusted Blogs und House of Tales. 


Gewinnspiel

17 Kommentare

  1. Karin Karkutsch
    30. Juli 2017 / 10:18

    Wow jetzt waren wir schon so oft in Berlin im Urlaub das kenne ich noch nicht,, es hört sich interessant an. Das wäre auch etwas für meinen Sohn , er ist 14 Jahre alt. Wie lange ist der Gutschein denn Gültig da wir erst nächstes Jahr wieder in Berlin sind. Vielen Dank für den tollen Bericht , den tollen Tipp und die tolle Verlosung

  2. Elke Gerhards
    30. Juli 2017 / 10:27

    Also das hört sich ja sowas von spannend an ….war ganz fasziniert beim lesen
    Und jetzt hab ich super große Lust auch einmal dort mich den Aufgaben und Rätseln zu stellen !!!
    Nun gut dann werde ich mal schauen ob das Glück es mit mir gut meint !
    Ich bedanke mich noch ganz ❤lichst für das Gewinnspiel

  3. Nicole Jakob
    30. Juli 2017 / 10:46

    Wir haben uns auch vorgenommen einen Escape Room zu durchspielen und das House of Tales klingt wirklich interessant. Danke für den Beitrag und liebe Grüße :)

  4. Ivonne
    30. Juli 2017 / 11:06

    Berlin ist immer eine Reise wert. Ich liebe Berlin. Ich mag vorallem, Checkpoint Charlie, Madame Tussand Wachsfigurenkabinett, den Fernsehturm, das Sony Center und und und. Es gibt aber auch so schöne Parks mitten in der Stadt- Erholung im Trubel. Gleichzeitig liebe ich die kleinen Cafés. Für mich jedesmal ein Muss ist California Pops in Kreuzberg- das leckerste, selbstgemachte Eis am Stiel. Du hast nur ein Problem- du kannst dich nicht entscheiden .
    House of Tales kannte ich bis jetzt gar nicht und ist mir auch in der Nähe vom Checkpoint Charlie nie aufgefallen . Es klingt aber sehr spannend für mich.

  5. 30. Juli 2017 / 11:37

    Sehr Cool.
    Wir haben auch schon ein paar Mal überlegt es auszuprobieren. Bislang ist es aber die Unsicherheit, ob es den für uns das richtige ist, die uns fernhielt. Ein wirklich toller Einblick, spannend und wahrlich interessant. Es wäre durchaus mal eine Überlegung wer es auszuprobieren und daher versuche ich mein Glück und vielleicht dürfen auch wir bald eines der Räume besuchen und gegen die Zeit ankämpfen.

    Alles liebe

    • Calista
      Autor
      7. August 2017 / 0:48

      Herzlichen Glückwunsch, du hast gewonnen :) Eine E-Mail geht in Laufe des Tages an dich raus :)

  6. 30. Juli 2017 / 12:17

    Da wir ja auch schon im Illuminati waren, kann ich total nachempfinden, wie es war, die Rätsel zu lösen, die Geheimnisse zu entdecken … Wir lieben Escape Games! Uns macht das riesig Spaß! Es ist, als ob das Computerspiel zum Leben erwacht und man selbst der Held ist! Früher habe ich auch total gerne Adventures am PC gespielt, heutzutage fehlt mir einfach die Zeit dazu, aber zu einem tollen Escape Game sage ich nicht nein!

    Liebe Grüße
    Jana

  7. Lisa Weidemann
    30. Juli 2017 / 12:18

    Ich habe mir schon sooo lange vorgenommen, auch endlich mal ein Escape Game zu buchen. Ich habe schon viele Escape Games auf meinem Handy gespielt und würde zu gerne mal eins im echten Leben spielen! Aber es scheitert bisher, wie so oft, natürlich am Geld. Der Gutschein wäre ein toller Gewinn, da könnte ich mir einen kleinen Traum erfüllen :)

    Liebe Grüße,
    Lisa (Lisa We bei Facebook)

  8. Stephanie Rommel
    30. Juli 2017 / 12:51

    Wow das hört sich fantastisch an. Ich war noch nie in Berlin. Mich zog es bisher immer mehr richtung Köln. Auch eine sehr schöne Stadt. (Meine Schwester machte dort ihre Ausbildung. Also fuhr ich einmal im Monat ein WE zu ihr.) Aber Berlin ist noch ein Träumchen von mir.

  9. Lisa
    30. Juli 2017 / 17:32

    WOW!!! Das klingt ja mega spannend! Ein solches Abenteuer würde ich mit meinen Lieben auch gerne bestreiten :))) Wobei man sich bei den vielen Möglichkeiten kaum entscheiden kann ;o)

  10. Sissi Schober
    30. Juli 2017 / 18:48

    Ich schrieb dir bereits auf deinem Blog in facebook, ich kenne und kannte dieses House of Tales gar nicht geschweige denn so Häuser in diesem Sinne. Hierzulande gibt es wohl schon solche Aktivitäten wie hiesige von welchen du schreibst, aber mehr so in kleinem Rahmen gehalten. Als ich das las war so mein erster Gedanke : „Nochmal so in die Kindheit zurück, juhuuu, Agent sein“. UND ich denke es geht vielen Leutchen so, auch wenn sie das nie wirklich zugeben würden. “ ;) Deine Erläuterung iszt mitreisend und ich hätte jezt direkt dann mal so spontan Lust dahin zu fahren :). Berlin habe ich dreimal besucht biweilen, Check Point Charly, Unterwelten, Alanis Morisette live erlebt, auch mal einen hinter die Binden gekippt in Berlins Brauhaus, der Welt wos die leckersten zig tausend verschiedensten Biere gibt, usw. Berlin is uf jeden Fall ne Reise wert, immer und immer wieder, alleine schon der Schnauze wegen, frei aus dem Bauch raus, völlig ungestüm und original (y).

  11. Gabriele Kobes
    30. Juli 2017 / 22:22

    meine Jungs waren da schon mal und waren auch begeistert. Ich denke sie würden sich riesig freuen über den Gutschein. Ich selbst hab Platzangst und hasse es eingesperrt zu sein.

  12. Frank Bernaschek
    30. Juli 2017 / 23:32

    Wir haben schon das Brettspiel ausprobiert und nun wäre es zeit das Original mal auszuprobieren.

  13. Katrin Bernaschek
    30. Juli 2017 / 23:34

    Wir haben so ein Escape Game schon mal in Dresden probiert und waren super begeistert. Die Räume in Berlin sind -soweit ich das von der Internetseite beurteilen kann – nochmal ne ganz andere Hausnummer. Ich würd die zu gerne mal testen mit meinem Mann, denn das hat echt Suchtfaktor. Im übrigen Glückwunsch, dass ihr es rechtzeitig raus geschafft habt, sonst hätten wir nachher noch auf weitere tolle Blog-Beiträge verzichten müssen

  14. Diana Wagner
    31. Juli 2017 / 0:53

    Hallo,
    Ich hatte schon vor ein paar Tagen, als du den Blog über das House of Tales angekündigt hast, auf deren Webseite herumgestöbert.
    Bisher kannte ich soetwas nicht, habe aber sofort gedacht, da müssen meine Mädels und ich mal hin.
    Durch deinen Bericht erst recht.
    Gruß Diana

  15. Christine S.
    3. August 2017 / 20:33

    Das klingt sehr spannend – kannte ich bisher nicht, fast wie wenn man selbst Figur in einem Krimi wäre ;-) Würd ich gern mal ausprobieren (oder mein Bruderherz ;-)

  16. Natascha Blauen
    6. August 2017 / 14:03

    Ich muss zugeben dass ich House of Tales bisher auch noch nicht kannte und sofort nachgeschaut habe nachdem ich dann Bericht gelesen habe. Fazit ist ….da müssen ich und meine Familie unbedingt hin und ich danke dir für deine Anregungen!
    Liebe Grüße aus der Kurstadt Bad Pyrmont sendet Dir;Natascha

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