Einblicke hinter die Adventskalender-Türchen

Werbung/ Das lange Warten hat endlich ein Ende. Morgen früh dürfen wir das erste Türchen des Adventskalenders öffnen und uns an köstlichen Kleinigkeiten vergehen oder ganz in Ruhe auf das Weihnachtsfest warten. Meine Wenigkeit ist viel zu Neugierig um ruhig und gelassen die letzten 24 Tage abzuwarten. Ich kann nur schwer die Finger von Kalender und Co. lassen und neige dazu, meine Türchen bereits vorher zu öffnen. Als kleines Mädchen habe ich den Schokoladenkalender von hinten geöffnet und mich bereits Tage vorher mit der köstlichen Schokolade vergnügt. Dumm nur, dass ich täglich in ein leeres Türchen blickte, während meine Geschwister genüsslich in ihre Schokolade bissen.

Heute, Jahre später ist die Neugier immer noch groß, doch auch die Auswahl an Kalendern wuchs binnen kürzester Zeit. So kam es, dass ich in diesem Jahr sage und schreibe 9 Kalender meine Eigen nennen darf. Von denen aber natürlich nicht alle die Meine sind.

Während ich diese Zeilen verfasst habe, habe ich mich gefragt, was es damit eigentlich genau auf sich hat. Um diese Frage beantworten zu können, musste ich zunächst ins 19. Jahrhundert reisen. Wikipedia hat dazu folgende Worte veröffentlicht:

„…zurückgehend auf verschiedene im 19. Jahrhundert entstandene Bräuche des Abzählens der Tage bis zum Weihnachtsfest aus dem evangelischen Umfeld, entstanden zunächst in Deutschland seit Beginn des 20. Jahrhunderts, insbesondere für Kinder, Adventskalender verschiedenster Ausprägungen, seit 1920 mit zu öffnenden Türen…“

Gedacht war der Adventskalender zunächst vor allem als Zählhilfe und Zeitmesser. Der wohl erste selbstgebastelte Adventskalender stammt vermutlich aus dem Jahr 1851. Die ersten Formen kamen aus dem protestantischen Umfeld, so hängten Familien nach und nach 24 Bilder an die Wand andere hingegen malten 24 Kreidestriche an die Wand oder Tür, bei der die Kinder täglich einen Strich wegwischen durften. In Katholischen Haushalten wurden hingegen Strohhalme in eine Krippe gelegt, für jeden Tag einer, bis zum Heiligen Abend. In der heutigen Zeit fast unvorstellbare Methoden, die die Kinder auf Dauer langweilen würden. Denn im Handel sind Kalender mittlerweile weit verbreitet und locken Jahr für Jahr mit weihnachtlichen Motiven hinter denen die unterschiedlichsten Produkte versteckt auf ihren Moment warten. Ob Bilder, Sprüche, Süßigkeiten oder andere Überraschungen- im deutschsprachigen Raum hat mittlerweile fast jedes Kind einen eigenen Kalender. Doch genug trockene Theorie, ich habe mir gedacht, ich gewähre euch heute mal einen Blick auf meine kleine Sammlung, die mir dieses Jahr die Wartezeit enorm verkürzen könnte.

9 Adventskalender stehen mittlerweile im Wohn- und Schlafbereich verteilt und lassen mein Herz binnen Sekunden höher schlagen. 4 davon gehören allerdings meinen beiden Engeln „Chaley und Salome“. Meine Vierbeiner sind für mich wie die Luft zum Atmen und schon lange nicht einfach nur Haustiere. Chaley wohnt bereits seit 4 Jahren bei mir. Damals noch auf dem Bauernhof lebend, kam er mit gerade mal 3 Wochen zu mir. Niemand hatte auch nur einen Funken Hoffnung investiert, dass er so klein überleben würde. Niemand außer mir. Mein Herz war von Anfang an fest davon überzeugt, dass Chaley durchkommt und mein Leben auch weiterhin bereichern wird. Heute ist er 4 Jahre alt und wertvoller als alles Gold der Welt. Seine Schwester Salome hingegen zog erst vor einigen Monaten bei uns ein. Auch Salome stammt vom Bauernhof, war jedoch schon älter als sie zu mir kommen durfte. Binnen kürzester Zeit wurde sie Teil meines Lebens und genoss auch sichtlich die Aufmerksamkeit und Liebe, die wir ihr Tag wie Nacht schenken.

Sie sind wie kleine Kinder. Neugierig, verspielt, frech, hin und wieder genervt und mies drauf…doch zuckersüß und wundervoll. Aus diesem Grund haben Chaley und Salome dieses Jahr einen Adventskalender speziell für Katzen bekommen. Dieser ist täglich mit köstlichen Leckereien bestückt und beinhalten außerdem ein kleines Spielzeug. Der Kalender hat 5,95 Euro gekostet und wird von mir jedes Jahr gekauft.

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Glückliche Katzen? Mami zufrieden! Doch auch mein Liebster soll dieses Jahr nicht ohne Kalender bleiben. Er durfte sich über einen Milka Kalender freuen, der es gleich doppelt in sich hat. Hinter jedem Türchen wartet täglich ein Stück zarte Milka Alpenmilch Schokolade. Zusätzlich befindet sich hinter jedem Türchen ein kleiner Code, denn man via Weihnachts-App mit dem Handy einscannt und so mit noch weiteren 24 digitale Überraschungen von Milka und der lila Kuh überrascht wird. Gerade die digitalen Überraschungen lassen meine Hände zittern, ich bin wirklich schon mega gespannt was es damit auf sich hat. Im Internet kostet der Kalender übrigens 5,99 Euro, ob er im Laden den gleichen Preis hat kann ich euch leider nicht sagen.

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Doch das war noch längst nicht alles, er durfte sich auch über einen normalen Schokokalender freuen, der täglich eine kleine schokoladige Simpsons-Überraschung bereit hält. Klassisches modern verpackt. Gekostet hat dieser circa 3 Euro.

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Meine liebste Sandra hat mir dieses Jahr gleich zwei Kalender zukommen lassen. Neben einem selbstgemachten Schmuckstück (dazu gleich mehr) durfte ich mich auch über einen Ikea-Kalender freuen. Jaaa, ihr lest richtig. IKEA! Auch dieser Kalender hat es doppelt in sich. Am 6.12 und am 24.12 befinden sich nämlich zwei Ikea Gutscheine im Kalender, die einen Wert von bis zu 1000 Euro haben können. Sollte das Glück nicht auf meiner Seite sein, habe ich dennoch nichts verloren, sondern immer noch zwei Gutscheinkarten im Gesamtwert von mindestens 10 Euro eingesackt. *zwinker* Gefüllt wurde er aber natürlich nicht nur mit Geschenkkarten sondern vor allem mit köstlichen Adventsleckereien aus der ältesten Schokoladenfabrik Deutschlands. Original Halloren Kugeln ohne Alkohol! Lecker. Der Kalender ist bereits ausverkauft. (12,95 Euro)

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Wie bereits kurz erwähnt, durfte ich mich noch über einen zweiten Kalender von meiner Liebsten Sandra freuen. Sie hat mir dieses Jahr auch noch einen selbstgemachten Kalender geschenkt, der verdammt verlockend ist und meine Finger fast dauerhaft kribbeln lässt. 24 liebevoll verpackte Beutelchen warten nur darauf von mir entdeckt zu werden.  Ich bin schon ganz gespannt was sich darin befindet und kann es wirklich nur schwer abwarten. Danke Liebes <3

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Jaaa…das waren sie auch schon. Wer aufgepasst und mitgezählt hat, dürfte mitbekommen haben das ein Kalender noch fehlt. Richtig. Ich habe dieses Jahr beim Adventskalender-Wichteln mitgemacht und eine Tauschpartnerin aus Frankreich bekommen. Unsere Kalender befinden sich noch auf der Reise und werden sicher in Kürze bei uns eintreffen. Doch auch hier bin ich schon mega gespannt und kann es kaum abwarten hihi.

Ihr seht schon, ich bin dieses Jahr gut eingedeckt und kann mir die Zeit bis zum Heiligen Abend gut verkürzen. Ich hoffe mein kleiner Einblick hat euch gefallen, nun würde mich aber noch interessieren, wie ihr euch die Zeit bis Weihnachten verkürzt? Lasst es mich wissen, ich bin schon sehr auf eure Beiträge gespannt.

Calista

3 Kommentare

  1. Melanie
    30. November 2014 / 20:11

    Der Simpsons Kalender hätte meinem Freund sicher auch gefallen. Toller Beitrag

  2. sandra
    1. Dezember 2014 / 11:59

    Da hoffen ich ihr habt alle viel Spaß beim öffnen ☺ und wenn du die kalender nacheinander aufmachst kommst du bis ostern hin

  3. 1. Dezember 2014 / 20:49

    Woah total viiiiele :D
    Das Simpsons teil ist ja geil :D

    Was hattet ihr denn heute in all euren Türchen ? :)

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