Das kostet ein Roadtrip durch die USA

Werbung/ Die USA gelten noch immer als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Auf einer Fläche von neuneinhalbmilionen Quadratkilometern leben 300 Millionen Menschen und diese meist in den Metropolen der USA. New York, Chicago und Los Angeles sind demzufolge der Inbegriff von Urbanität. Die andere Seite der Vereinigten Statten ist hingegen die ursprüngliche Natur, die sich in den Nationalparks erkunden lässt. Etwa im berühmten Yosemite Park.

Kein Wunder also, dass die USA so vielfältig und abwechslungsreich sind.

Wer gerne Sonne und Luxus genießt, ist sowohl an der Ostküste der USA (Florida) als auch an der Westküste (Kalifornien) genau richtig. Doch ganz egal wohin es einen auch zieht, nirgendwo auf der Welt kann man sich so einen multikulturellen Mix an Menschen erfreuen wie in den USA. Für ein solch riesiges Land wie den USA lohnt es sich daher eine Rundreise zu planen.  Denn neben kulturellen Highlights wie New York oder Chicago darf ein Abstecher in die Jazzmetropole New Orleans oder in die Stadt des Entertainments und der Spiele Las Vegas nicht fehlen.

Eine der berühmtesten Landschaftsabschnitte in den USA ist dabei übrigens der Grand Canyon mit seinen bizarren Felsformationen sowie das Monument Valley, auch als „Marlboro Country“ bekannt. Hier kann man sich ein Pferd mieten und wie ein Cowboy durch die Prärie der USA reiten.

Klingt gut? Ohja, das dachte ich mir auch! Schon ewig sehne ich mich nach dieser Ferne. Nach einem Erlebnis, dass mein Leben prägt und mich auf eine vollkommen neue Weise berührt. Demzufolge habe ich mich intensiv mit dem Thema befasst und eine Kostenübersicht erstellt, die in etwa für einen Roadtrip durch die USA entstehen könnte.

 

Roadtrip USA – Kostenübersicht

Wie alles auf der Welt, kostet auch ein Trip durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten sehr viel Geld. So muss nicht nur der Flug sondern auch die Unterkunft, Essen, Mietwagen, Sprit etc einberechnet werden.

Ein Hin-/ Rückflug in den Westen der USA beispielsweise kostet in der Hauptsaison zwischen 700-800 Euro. Schnäppchen findet man hier nur schwer, es sei denn man ist flexibel. Dadurch spart man zwar minimal Geld, muss jedoch mit anderen Reisedaten und Abflughafen rechnen.

Auch lohnt es sich schon vorab über die Übernachtungsmöglichkeiten nachzudenken. Hotel, Motel oder doch lieber Camping? Letzteres ist mit etwa 10-30$ pro Nacht deutlich günstiger, jedoch nicht ganz so komfortabel wie ein Hotel.

© Taynara – Lifestyle & Naturkosmetik Blog

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Zu einem Roadtrip gehört natürlich auch die Verpflegung. Diese sollte keineswegs unterschätzt werden, immerhin locken an jeder Ecke neue Köstlichkeiten. In den USA gibt es eine Vielzahl an typischen Schnellrestaurants. Wie viel Geld man letztlich für die Verpflegung ausgibt, hängt von jedem selber ab. Wann man ganz sparsam ist, kann man durchaus mit 20$ zurecht kommen. In großen Städten wie New York und Las Vegas empfiehlt es sich zudem auch bekannte Coupon-Anbieter zurückzugreifen. Dadurch lässt sich zusätzlich sehr viel Geld sparen.

Neben Verpflegung, Übernachtungsmöglichkeiten und Flug kommen bei Bedarf auch kleine Spielereien wie etwa ein Mietwagen oder aber Eintritte für alles was mit Sightseeing und Freizeit zu tun hat dazu. Auch sollte an Budget für Souvenirs gedacht werden!

 

ESTA Antrag für die USA Einreise

Um in die Vereinigte Staaten einreisen zu können, bedarf es darüber hinaus eine sogenannte Einreisegenehmigung. Ein ESTA (Einreisegenehmigung) kann glücklicherweise schnell und einfach online beantragt werden und kostet 29,95 Euro pro Person. Hierfür wird lediglich online das ESTA-Antragsformular ausgefüllt, die Kosten für das ESTA entrichtet und im Anschluss via E-Mail und SMS bestätigt.

Bei Eilanträgen kann dies innerhalb einer Stunde erfolgen.

Doch braucht man eigentlich unbedingt ein ESTA?

Ja!  Für einen Urlaub, eine Geschäftsreise oder beim Umsteigen für einen Weiterflug in den USA braucht man immer ein ESTA. Reisenden, die nicht über ein gültiges ESTA verfügen, wird bereits das Einchecken am Flughafen oder das Einschiffen auf einem (Kreuzfahrt-)Schiff untersagt.Selbst minderjährige Kinder brauchen ein eigenes ESTA. Nur Reisende, die auf dem Landweg in die Vereinigten Staaten einreisen oder ein amerikanisches Visum oder einen amerikanischen Pass haben, brauchen kein ESTA.

Ein ESTA ist ab dem Zeitpunkt der Erteilung zwei Jahre gültig. Während dieser Gültigkeitsdauer darf man so oft man will in die Vereinigten Staaten einreisen, sowohl zu touristischen als auch zu geschäftlichen Zwecken. Jeder einzelne Aufenthalt darf jedoch höchstens 90 aufeinander folgende Tage dauern. Ein zwischenzeitlicher oder anschließender Aufenthalt in Kanada, Mexiko oder auf einer Insel der Karibik wird in diesem Zeitraum von 90 Tagen einbezogen.

Hinweis: Ein ESTA reicht nicht aus, wenn man in den USA journalistische Tätigkeiten ausübt, dort z. B. in Unternehmen investiert, eine Firma gründen oder eine (Hoch-)Schule besuchen will.

Der Vorteil daran ist, dass der ESTA Antrag für die USA vollständig digital verläuft. Man muss also nicht zum amerikanischen Konsulat gehen. Ein ESTA erhält man deshalb schneller, einfacher und günstiger als ein Visum für die USA.

© Taynara – Lifestyle & Naturkosmetik Blog

Ob ich jemals einen Roadtrip durch die USA wage, steht noch in den Sternen. Der Drang nach Ferne, Abenteuer und dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist dennoch stets präsent. Und wer weiß, vielleicht werde ich irgendwann mit einem Lächeln auf den Lippen am Grand Canyon stehen.

Janine

(Bilder: Nina von Taynara, danke!!)

4 Kommentare

  1. Ivonne
    18. April 2019 / 15:24

    Glaub an deinen Traum. Mich persönlich zieht nichts in die USA. Ich bin mehr so der skandinavische Typ. Norwegen, Schweden, Finnland – Polarnächte , die Leute und die Landschaft ziehen mich an.

    • Calista
      Autor
      22. April 2019 / 21:46

      Finnland und Schweden würde mich ja auch reizen, alleine schon wegen den Häusern :D

  2. Julia
    21. April 2019 / 8:53

    Schöner und imteressanter Beitrag – ich war schon mal in den USA aber bisher nur in Florida. Andere Ecken reizen mich dort definitiv auch :-)

    • Calista
      Autor
      22. April 2019 / 21:45

      Ich hoffe ich komme auch irgendwann hin :D

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