Depressionen behandeln Teil III: Lichttherapie

[Werbung] Tageslicht ist die wichtigste Lichtquelle auf der Erde und für das tägliche Leben der Menschen. Vor allem in den Wintermonaten klagen viele Menschen darüber, dass sie sich müde und schlapp fühlen. In der kalten Jahreszeit fehlt es an Tageslicht und dadurch kann es zu Beeinträchtigungen des Wohlbefindens kommen. Aber auch Depressionen mit anderer Ursache sowie gesunde Menschen können deutlich von einer Lichttherapie profitieren.

Eine Lichttherapie ist ein von der wissenschaftlichen Medizin anerkanntes Verfahren zur Behandlung verschiedener Erkrankungen. Die Versorgungsleitlinie für unipolare Depression empfiehlt Lichttherapie vor allem bei Depressionen, die einem saisonalen Muster folgen. Für depressive Störungen, die nicht saisonal abhängig sind, sei zwar eine Wirksamkeit nachweisbar, wegen der kleinen Stichprobe könne in der Leitlinie bisher jedoch noch keine Behandlungsempfehlung ausgesprochen werden.

 

Depressionen behandeln Teil III: Lichttherapie

Licht beeinflusst unsere innere Uhr. Diese ist für unsere wichtigen Körperfunktionen verantwortlich, quasi wann wir Hunger haben, welche Hormone wir produzieren und wie wir uns letztendlich auch fühlen. Dabei wird das Licht über die Netzhaut unseres Auges aufgenommen und in sogenannte elektrische Impulse umgewandelt, die letztlich zu einer Gehirnstruktur gelangen.

Dieser leitet den Rhythmus von Licht beziehungsweise Helligkeit und Dunkelheit zu bestimmten Teilen unseres Gehirns. Letzteres ist übrigens auch für unterschiedliche Funktionen unseres Körpers verantwortlich. Zu diesen zählt unter anderem auch die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin, das bei Licht unterdrückt und bei Dunkelheit produziert wird.

 

Doch wie wirkt nun die Lichttherapie?

Manche Menschen, unter anderem ich, reagieren sehr empfindlich auf Lichtveränderungen. Hier kann eine Lichtdusche mittels Tageslichtlampe sinnvoll sein. Denn die Sonne aus der Steckdose sorgt in trüben Zeiten für eine bessere Stimmung. Eine Besserung ist dabei allerdings nicht binnen weniger Sekunden zu spüren, sondern erst nach einer Woche, wobei es vier Wochen dauern könne bis die Lichttherapie vollständig anspricht.

Täglich sitze ich nun also knapp 1 Stunde vor meiner Tageslichtlampe TL 100 von beurer um sowohl die gedrückte Stimmung als auch meine Energie- und Antriebslosigkeit schwinden zu lassen. Denn obwohl ich medikamentös eingestellt bin und eine Gesprächstherapie besuche, sind triste Monate nur schwer zu ertragen.

Zwischen die dunklen Wolken am Horizont mischt sich folglich häufig Kummer und Müdigkeit. Tagsüber schwanke ich durch den Tag, Abends kann ich nicht schlafen – die Laune ist dementsprechend unterirdisch.

In den kommenden Wochen werde ich demzufolge die Lichttherapie täglich vollziehen um anschließend meine Erfahrungen damit teilen zu können. Ob die Tageslichtlampe TL 100 wirklich helfen konnte und wie ich mich nach 4 Wochen Anwendung fühle, erfahrt ihr in Kürze.

Janine

16 Kommentare

  1. 30. Januar 2018 / 16:09

    Ich bin sehr gespannt, was du berichtest! Meine Mutter hat auch eine solche Tageslichtlampe und da auch ich unter Vitamin D Mangel leide habe ich schon ein paar Mal über eine solche Anschaffung nachgedacht.

    Liebe Grüße, Mona

    • Calista
      Autor
      30. Januar 2018 / 16:10

      Leider sind die in der Anschaffung immer so teuer, aber wenn es wirklich was bringt wäre es die Investition wert

  2. Astrid Scholz
    30. Januar 2018 / 16:20

    Ich bin gespannt ob es dir hilft , drück dir die Daumen. Jeder Schritt zählt um es dir etwas zu erleichtern . Danke für deinen Bericht LG Astrid

    • Calista
      Autor
      30. Januar 2018 / 16:45

      Bin auch schon sehr gespannt :D

  3. 30. Januar 2018 / 17:32

    Das wäre ja toll wenn die Lampe dir gut tun würde. Ich kenne diese Öampen nur in Verbindung von Vitamin-Mangel und die sollen echt gut sein. Lieben Gruß

    • Calista
      Autor
      30. Januar 2018 / 17:54

      Kann mir auch gut vorstellen das sie bei Vitamin-Mangel helfen^^

  4. 30. Januar 2018 / 17:57

    Das Thema Lichttherapie finde ich total interessant :) Ich bin sehr gespannt und drücke dir die Daumen, dass es hilft :)

    Liebe Grüße
    Carry

  5. 30. Januar 2018 / 19:37

    Mit ernsten Depressionen kenne ich mich zwar (Gott sei Dank) nicht aus, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass mir schon während der dunklen Wintertage so eine Lichttherapie durchaus helfen würde. Zumal ich grade erst gelesen habe, dass der aktuelle Winter bis jetzt so sonnenarm wie seit 1959 oder so ist! :o
    Liebe Grüße, Laura

    • Calista
      Autor
      30. Januar 2018 / 19:43

      Hui das ist ja krass :O
      Bei ernsthaften Depressionen wie ich sie beispielsweise habe, kann die Lichttherapie „nur“ ein bisschen ausgleich schaffen. Aber das reicht oftmals schon aus

  6. Ivonne
    30. Januar 2018 / 21:28

    Ich bin auf deinen Bericht gespannt. Ich nehme jede Woche Vitamin D als kleine Pille zu mir und kenne seitdem keine Stimmungsschwankungen mehr.

    • Calista
      Autor
      15. Februar 2018 / 22:43

      Ehrlich? Muss ich mich mal näher erkundigen :)

  7. 31. Januar 2018 / 12:47

    Das klingt wirklich interessant. Bin gespannt, wie du es findest. Ich merke bei mir auch immer, dass es mir besser geht wenn die Sonne da ist
    Liebe Grüße Michelle von beautifulfairy

    • Calista
      Autor
      15. Februar 2018 / 22:43

      Ja, Sonnenlicht bringt unsere Seele zum Lächeln

  8. Sabine
    4. Februar 2018 / 15:29

    Mein Vitamin D liegt unter der untersten Grenze. Danke für den tollen Bericht.

    • Calista
      Autor
      15. Februar 2018 / 22:43

      ohje das klingt ja nicht so gut

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