Flexibel in Form – Tupperware

16. Juni 2015Calista

Werbung/ Hinter dem Markennamen „Tupperware“ verbirgt sich das gleichnamige US-amerikanische Unternehmen, welches mehrheitlich aus Kunststoff bestehende Küchen- und Haushaltsartikel vertreibt. Gegründet wurde die Firma 1983 vom Sohn eines Farmers, der keine einschlägige Ausbildung besaß und ähnlich wie sein Vater zunächst in der Landwirtschaft tätig war. Nachdem eine erste Geschäftsidee seinerseits scheiterte, lernte er wenig später den Kunststoff Polyethylen kennen und die zukunftsträchtigen Eigenschaften dieses Materials schätzen. Anders als herkömmliche Haushaltsgegenstände, waren Produkte aus Kunststoff unzerbrechlich, flexibel, leichtgewichtig und einfacher herzustellen. Zudem war das Material weitgehend geschmacks- und geruchsneutral und ließ sich beliebig einfärben.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte Earl Tupper Kunststoffprodukte für den stetig wachsenden Haushaltsmarkt und brachte 1947 die „Wunderschüssel“, eine luft- und wasserdichte Vorratsdose mit Sicherheitsverschluss, auf den Markt. Einen besseren Zeitpunkt hätte es für das Produkt, in dem sich Lebensmittel länger frisch hielten, nicht geben können da einst Kühlschränke noch nicht zur regulären Kücheneinrichtung gehörten.

Nach und nach entstanden neue Produkte, die sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreuen. So gewährleistet das Unternehmen mittlerweile auch eine Tupperwaren-Garantie bis zu 30 Jahre. Eine Statement das es wahrlich in sich hat.

Grund genug meine Skepsis dem Unternehmen gegenüber über Bord zu werfen und die Produkte sprechen zu lassen. Mir wurde hierfür aus dem aktuellen Tupperwaren-Katalog folgendes Produkt zugeschickt: die H 46 Silikonform für Waffeln.

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Mit der Silikonform können binnen kürzester Zeit süße als auch herzhafte Waffeln gezaubert werden, die anschließend die Gaumen der Liebsten glücklich und zufrieden stimmen sollen. Lust auf Waffeln hat man zum Glück in meinem Haushalt immer, weshalb es mittlerweile längst keinen besonderen Anlass mehr bedarf um solch schmackhafte Köstlichkeiten zu fertigen.

Zubereitet habe ich sowohl süße als auch herzhafte Waffeln, die beide durchwegs begeistern konnten. Doch auch für „eisige“ Nachtische kann die Silikonform problemlos angewandt werden. Laut Hersteller ist das Material von -25° C bis +220 °C temperaturbeständig und somit für Backofen, Mikrowelle, Kühlschrank und Gefriergerät verwendbar.

Süße Versuchung – klassische Waffeln „Vanille & Schokolade“

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Herzhafte Berührung – speckige Waffeln mit einem Hauch Leidenschaft

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Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit meiner neuen Silikonform. Vor der ersten Anwendung wurde sie sorgfältig mit heißem Wasser ausgespült und anschließend gleich mit Teig befüllt. Die Waffeln lösten sich hervorragend aus der Form und hinterließen kaum sichtbare Teigrückstände. Oftmals klebt der halbe Teig noch in der Form und lässt sich nur schwer von lösen. Hier konnte die Waffel jedoch problemlos entnommen werden und mit einer wahrlich beeindruckenden Optik verzaubern.

TIPP: In der Gebrauchsanweisung wird von einer Auskühlphase gesprochen um die Waffeln leichter aus der Form lösen zu können. Bei mir hat sich jedoch die Variante „warm und schnell“ bewährt, weshalb ich die Waffeln direkt nachdem ich sie aus dem Ofen geholt habe aus der Form lösen konnte.

Die Silikonform ließ sich im Anschluss schnell und einfach reinigen und wird uns wohl auch weiterhin mit schmackhaften Waffeln durch den Alltag begleiten. Einzig der doch sehr hohe Preis ist an dieser Stelle zu bemängeln und nimmt dem Produkt so allerhand Sympathiepunkte. Selbstverständlich ist mir bewusst, dass es sich hierbei offensichtlich um ein qualitativ hochwertiges Produkt handelt, dennoch finde ich den Preis von 24,90 Euro für eine Silikonform „to much“.

Auch wenn meine Begeisterung der Silikonform gegenüber kein Halten mehr kennt, würde ich keines der Produkte aus dem Tupperwaren-Sortiment nachkaufen bzw in meinem Haushalt einziehen lassen. Einzig und alleine der Preis veranschlagt mich diese Entscheidung zu treffen. Mag die Qualität noch so hervorragend sein und die Garantie auch gut und gerne auf 60 Jahre erhöht werden, ist leider ein so hoher Preis für Haushaltshelfer nicht in meinem Budget vorgesehen.

Begründen kann ich diese Entscheidung mit folgenden Worten: meine Mutti besitzt tatsächlich allerhand Produkte, die ähnlich wie Tupper ihren Zweck erfüllen, und das bereits seit unzählig vielen Jahren. Viele Aufbewahrungsdosen und Schüsseln sind bereits älter als meine Wenigkeit und meistern den Alltag und die damit verbundenen Strapazen noch immer erfolgreich. Es handelt sich hierbei um keine Produkte aus dem Tupperwaren-Sortiment sondern um kostengünstige No Name-Ware. Bester Beweis dafür, dass auch No Name-Produkte mit der richtigen Pflege und Anwendung ein Leben lang begeistern können.

Nichtsdestotrotz freue ich mich über die Silikonform und werde wohl auch weiterhin schmackhafte Waffeln mit ihr fertigen.

Janine

Nun seid ihr gefragt: Tupperware vs. No Name Produkte! Wie sind eure Erfahrungen damit?

Das Produkt wurde mir kostenfrei und bedingungslos zur Verfügung gestellt. 

7 Comments

  • Bianka H.

    16. Juni 2015 at 12:51

    Hallo calistas,
    Tupperware hat tolle Sachen aber der Preis ist auch mir zu viel. Auch wenn ich gerne einmal eine Dose von denen ausprobieren möchte, zu teuer.

    Schöner Bericht. Sieht sehr lecker aus

    Bianka

  • lena

    16. Juni 2015 at 13:18

    Schöner Beitrag! Meine Tante ist glücklicherweise Tupperware-Fee (nennt man das so?) und daher haben wir die ganze Kücher voller Tupperware! Mega cool, was es da alles gibt :)

    Liebe Grüße, Lena von http://zwei-sachen.blogspot.de

  • TanjasBunteWelt

    16. Juni 2015 at 16:32

    Hallo,
    ich kaufe Tupper immer im Angebot ;-) Man kann sagen was man will, aber die halten ewig, da zahlt sich der etwas höhere Preis dann doch aus.
    lg Tanja

  • Tanja von Produktfreiraum

    16. Juni 2015 at 23:09

    Hallo Janine,
    ich finde Tupperware auch super, man merkt die Qualität. Aber manchmal greife ich natürlich auch auf die No Name Produkte zurück. Übrigens die Fotos sind toll, da läuft mir das Wasser im Mund zusammen :-)
    LG

  • MysteryTestGirl

    16. Juni 2015 at 23:59

    Diese Waffeln sehen sehr gelungen aus, ich nehme dann bitte die helle in süß mit Sahne:-) Ich erwarte dich am Bahnhof:-) LG und danke für die süßen Einblicke in die Plastikwelt!

  • Ulrike

    18. Juni 2015 at 20:13

    Ich muss ja gestehen, dass ich ein Fan von Tupper bin. Allerdings nicht „uneingeschränkt“ und vieles finde ich auch überteuert. Aber ich mag die schönen Farben und die innovativen Produkte.
    Meinen Turbo-Chef will ich z.B. nicht wieder hergeben und auch einige (ziemlich viele) Brotboxen stehen in unserem Schrank. Große und kleine Schüsseln… Und die ganzen anderen Sachen. Ja, ich habe einen Tupper-Haushalt. Irgendwie hat sich das so eingeschlichen, wie ich gerade feststelle. xD
    Ich habe für ein paar Monate als „Tuppertante“ gearbeitet und mir so meinen Haushalt zusammen verdient. Jetzt meide ich Tupperabende, weil ich sonst wieder schwach werden würde.
    Ich gehöre nicht zu den Leuten, die behaupten, dass Tupper das einzig Wahre ist (wir haben auch no-name-Dosen), aber ich mag die Qualität (und die Farben). :)

    Die Waffeln sehen wirklich sehr gelungen aus. Ich glaube, die Form liegt hier auch noch im Regal und wartet auf ihren Einsatz (ich habe da ein Zeitproblem). ;)

    Liebe Grüße
    Ulrike

  • Sabrina

    20. Juni 2015 at 19:43

    Ich finde die Tupperware Produkte super – und das mit der Garantie stimmt echt. Mir ist vor ein paar Monaten ein uraltes Teil kaputt gegangen – hab ein neues bekommen – gratis :-)
    Meine nicht Tupperware Dosen halten übrigens nie so lange – ich verwende die täglich um mein Essen zu transportieren und aufzuwärmen und muss sie jeweils nach einem Jahr etwa entsorgen, weil sie eine komische ekelige Farbe bekommen haben.

    Die Waffeln sehen echt lecker aus :-) Muss ich auch wieder Mal backen :-)

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