[Halloween-Themenwoche] Mumie im Hefemantel

Werbung/ Buhuuu…buuuhhuuuu…war euch bewusst, dass die Bezeichnung Mumie sich vom persischen Wort mumia ableitet, was soviel bedeutet wie „Bitumen, Erdpech“? Im Alten Ägypten wurde der Begriff Mumia namensgebend, da bei den altägyptischen Mumien zumeist die schwärzlich-harzigen Substanzen verwendet wurden; Bitumen fand erst in griechisch-römischer Zeit Anwendung. Als eine Mumie bezeichnet man die Überreste von tierischen oder menschlichen Körpern, die durch physikalische oder chemische Gegebenheiten vor natürlichen, gemeinhin unter dem Begriff Verwesung zusammengefassten Prozessen des Zerfalls geschützt und in ihrer allgemeinen Form erhalten sind. Eine Mumie kann vom Menschen durch besondere Verfahren künstlich hergestellt werden (Mumifizierung) oder quasi „von selbst“ durch natürlich ablaufende Prozesse entstehen (Mumifikation), das Endergebnis wird in beiden Fällen als mumifiziert bezeichnet. (Auszug Wikipedia)

Um der aktuellen Themenwoche ihren ganz persönlichen Charme zu verleihen, habe ich mich an dieses besondere Verfahren gewagt und meine eigenen Mumien hergestellt. Jetzt denkt ihr sicher die Spinnen haben mir den letzten Rest Hirn gestohlen, aber nein…seht selbst:

Neugierig geworden? Die Mumien könnt ihr mit folgenden Zutaten nachzaubern:

  • 500g Mehl
  • 21 g frische Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 300 ml lauwarmes Wasser

Außerdem:

  • 10 Würstchen, ich habe mich für Wiener entschieden
  • sowie Senf

Nachdem ihr alle Zutaten zusammen gesammelt habt, kann es auch schon losgehen. Rechnet bitte circa 25 Minuten für die Zubereitung ein, 30 Minuten Ruhezeit sowie circa 10 Minuten Koch-/Backzeit.

Und schon kann es losgehen! Das Mehl kippt ihr vorsichtig in eine Schüssel. Anschließend bohrt ihr euch in die Mitte eine kleine Mulde, in die ihr später eure gefütterte Hefe kippt. Doch bevor wir diesen Schritt gehen können, müsst ihr zunächst die frische Hefe in ein Schälchen geben und mit einer Prise Zucker und etwas Wasser anrühren. Das Salz,Olivenöl und restliche Wasser dazu geben und zu einem Hefeteig verarbeiten. Es kann passieren, dass ihr noch etwas Wasser hinzugeben müsst um den Teig zu einem weichen nicht klebenden Hefeteig zu verarbeiten. Nach dieser Prozedur massiert ihr den fertigen Teig noch kurz auf einer bemehlten Unterlage und legt ihn direkt im Anschluss zurück in die Schüssel. Mit einem feuchten Tuch deckt ihr den Teig ab und stellt ihn für etwa 30 Minuten an einen warmen Ort. Der Hefeteig braucht ein bisschen Ruhe, die wir ihm selbstverständlich gönnen. Er wird es uns mit einem doppelten Volumen danken!

In der Zwischenzeit könnt ihr euch schon mal ein Backblech zurecht legen. Backpapier darauf verteilen- fertig! Ups und vergesst nicht den Ofen auf circa 200° Grad vorzuheizen.

Jaaa..ein bisschen nervig diese Warte-/Ruhezeiten, aber gut, weiter geht es. Bevor wir weitermachen können, solltet ihr den Teig nochmal kurz durchmassieren und ihn anschließend in zwei Teile teilen. Legt die zweite Hälfte zurück in die Schüssel und widmet euch nun voll und ganz dem vor euch liegenden Hefeteighaufen zu. Den Teig nun auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn auswallen.

Laut Rezept sollte man nun zu einem Pizzaroller greifen und den ausgerollten Teig in dünne Streifen schneiden. Ein normales Messer erfüllt seinen Zweck selbstverständlich auch. Die Streifen wickelt ihr anschließend vorsichtig um ein Würstchen. Von oben nach unten. Von unten nach oben. Nicht zu eng. Nicht zu locker. Es darf stellenweise auch gut und gerne ein bisschen Wurst herausschauen, vergesst auch nicht einen Sehschlitz für die Augen am Kopf frei zu lassen.

Nun könnt ihr die mit Hefeteig umwickelten Würstchen auf das Backblech legen und im vorgeheizten Ofen etwa 10-15 Minuten backen. Ich bin kein Mensch der nach vorgegebenen Zeiten geht und lege euch daher folgende Worte ans Herz: hört auf euer eigenes Gefühl. Machen die Mumien im Ofen einen positiven und leckeren Eindruck, nehmt sie raus! Sind sie noch blass und unfertig, wartet ihr am Besten noch ein paar Minuten. Die obere Lage sollte eine leicht bräunliche Verfärbung vorweisen, erst dann sind die Mumien perfekt und können aus dem Ofen genommen werden.

Direkt im Anschluss kritzelt ihr noch ein paar Augen in den Sehschlitz und schwupp….fertig!

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Mit diesem Rezept garantiere ich euch einen gelungenen Auftritt auf der nächsten Halloween-Party. Die Zubereitung ist zwar zunächst etwas gewöhnungsbedürftig und bedarf ein paar geschickte Griffe, doch hat man den Dreh einmal raus läuft es wie geschmiert.

Meine Mumien haben mich zunächst sehr traurig gestimmt, sie sahen optisch einfach grausam aus. Ich habe diese kleinen Köstlichkeiten extra für diesen Bericht gezaubert in der Hoffnung euch zumindest ein kleines Lächeln auf die Lippen zaubern zu können, doch der Kummer saß tief…die Angst war enorm…die Vorfreude auf diesen Bericht sank binnen Sekunden.

Nachdem ich mich wieder etwas gefasst hatte, habe ich mich nochmal über die fertigen Mumien hergemacht und die „Schönsten“ entnommen. Ja, meine Models habe ich euch ja bereits in Wort und Bild vorgestellt doch wie sieht es nun geschmacklich aus.

Keine Frage, sie schmecken lecker. Jedoch ist mir der Hefeteig ein bisschen zu hart. Ohne würzende Beigabe wie Ketchup oder Senf schmecken sie zudem sehr eintönig, aber gut! Und he, in diesem Fall zählt doch eigentlich ausschließlich die Optik, oder?

Eure Calista ;)

 

 

4 Kommentare

    • Calista
      Autor
      16. Oktober 2014 / 6:19

      hihi :D

  1. Häsin
    16. Oktober 2014 / 18:45

    Ich finde, die sehen gut aus und die Optik zählt bei so etwas!

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