Hilfe für schwerkranke Kinder – Jana und ihr Kampf gegen den Hirntumor

Werbung/ Unsere Lebenszeit auf der Erde ist begrenzt. Irgendwann wird der Tag kommen, und wir werden mit einem Lächeln im Herzen Abschied nehmen. Dabei hinterlassen wir Schmerz, Angst und Leere zeitgleich aber auch eine Geschichte und unzählig viele Erinnerungen.

Mit ihren zarten 13 Jahren konnte Jana noch lange nicht so viele Augenblicke wahrnehmen wie manch anderer. Denn seit 5 Jahren kämpft sie gegen Xanthoastrozytom, einem bösartigen Hirntumor. Das pleomorphe Xanthoastrozytom ist ein seltener glialer Hirntumor der überwiegend bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen vorkommt. Ein Zusammenhang mit einer erblichen Erkrankung ist in den allermeisten Fällen nicht erkennbar.

Das junge Mädchen, aus einer kleinen russischen Stadt, wurde im Jahr 2017 in Hannover operiert. Hierfür verkauften die Eltern ihr ganzes Hab und Gut und liehen sich viel Geld, um ihre Tochter in Deutschland behandeln zu lassen. Nicht zuletzt deswegen, weil sich Janas Zustand von Woche zu Woche verschlechterte. Die Flüssigkeit im Schädel hat gegen ihr Kleinhirn gedrückt, wodurch sie mit starken Kopfschmerzen zu kämpfen hatte. Russische Ärzte entschieden sich demzufolge für eine OP und setzten ein sogenanntes Shunt in den Schädel ein. Hierbei wird ein dauerhafter künstlicher Abfluss des Hirnwassers aus den erweiterten Hirnkammern in eine andere Körperhöhle geschaffen.

Leider versagten die Ärzte – wie schon 2014 bei ihrer ersten OP wurden auch hier viele Fehler gemacht.

Die deutschen Ärzte haben schließlich das nicht funktionierende Shunt entfernt und eine modernere Variante eingesetzt. Die Flüssigkeit konnte dadurch gut abfließen. Eine anschließende Reha sowie passende Medikamente konnten zusätzlich helfen.

Nach drei langen Jahren geplagt von Schmerzen, Tränen und Kummer konnte Jana endlich wieder in die Schule gehen und ein normales Kinderleben führen.

 

 

Janas Kampf gegen den bösartigen Hirntumor

Im Dezember vergangenen Jahres der Schock: der Tumor ist wieder da. Für die Familie brach eine Welt zusammen und auch Jana konnte nicht mehr aufhören zu weinen. Sollte es das nun gewesen sein?

Der Familie aus Russland wurde eine Operation empfohlen, die den Tumor endgültig aus Janas Leben entfernen könnte. Doch die Kosten dafür sind immens hoch: 33.400 Euro! Für die Familie, die noch immer Schulden der vergangenen Behandlungen haben, ist die Summe nicht zu bewältigen.

Hier unterstützt der gemeinnützige Verein „Hoffnung auf Leben“, der schwerkranken Kindern aus dem Ausland hilft, deren Familien sich aus finanziellen Gründe eine Behandlung nicht leisten können. Jedoch wird keine Organisation oder „Veranstaltung“ unterstützt sondern ausschließlich im Einzelfall geholfen.

Auch können die Kinder nicht vom Verein direkt behandelt werden, jedoch kann mit den Spenden Hilfe in Form von ärztlichen Untersuchungen gegeben werden. Eine Chance, um wieder gesund und glücklich zu werden.

 

Hoffnung auf Leben 

Immer weniger Menschen sind bereit, Geld an gemeinnützige oder kirchliche Organisationen zu spenden. Dabei kann selbst eine kleine Spende großes bewirken.

In den vergangenen Jahren gingen meine Geldspenden ausschließlich an Tierschutzvereine. So habe ich einen Teil meiner Blogeinnahmen an Vereine überwiesen, die finanziell davon abhängig sind und das Geld in Futter für herrenlose oder kranke Vierbeiner investieren. Seit dem Tod meines Bauchzwergs vor wenigen Wochen hat sich meine Meinung dazu stark geändert. Der Verlust hat mich geprägt und gezeigt, wie wichtig eine Spende für diese kleinen Erdenbürger sein kann.

Kinder wie Jana können nach der ärztlichen Behandlung neue Schritte wagen und ein Leben führen, dass ihnen Freude bereitet. Schon kleine Beträge können für ein Lächeln auf ihren Lippen sorgen und ihr zeigen, dass das Leben so kostbar ist und es sich lohnen kann dafür zu kämpfen.

Weil ein Menschenleben so viel mehr wert ist!

Janine

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6 Kommentare

  1. Ivonne
    8. April 2019 / 18:53

    Sicher gibt es sehr viele Schicksale und genauso viele Betrüger. Auf diese bin ich auch schon reingefallen und habe viel Geld und Geschenke in ein Kind investiert,dass es gar nicht gab. Das macht vorsichtig. Ich spende nur an Menschen die ich persönlich kenne. Bei Vereinen ( hab selbst in nen Kinderverein gearbeitet) bin ich auch sehr vorsichtig, weil das Geld oft nicht dort ankommt wo es hin soll und sich oft andere die Taschen füllen.

    • Calista
      Autor
      8. April 2019 / 19:53

      Bin was das angeht auch sehr vorsichtig, aber spende dennoch regelmäßig an unterschiedliche Schicksale meine Blogeinnahmen. Bis vor 2 Jahren hatte ich zum Beispiel ein Patentier das regelmäßig mit Futter etc unterstützt wurde

      • Ivonne
        8. April 2019 / 21:06

        Das finde ich schön. Wir unterstützen auch Kindergärten und Schulen und einen Verein der krebskranken Kindern den letzten Wunsch erfüllt. Man glaubt auch nicht, wie groß in Deutschland die Kinderarmut ist und wieviele Kinder ohne Frühstück in die Schule gehen. :-(

        • Calista
          Autor
          8. April 2019 / 22:38

          Erschreckend alles manchmal. :(
          Aber ich finde es sehr schön das ihr auch etwas spendet!

  2. Kati Westphal
    12. April 2019 / 1:56

    Spenden in solche Vereine ist so wichtig… Es kann jeden kleinen Wurm treffen… Auch die eigenen…
    Trotzdem immer drauf achten ob es wirklich seriös ist. Danke für deinen Beitrag.

    • Calista
      Autor
      12. April 2019 / 8:43

      Auf jeden Fall! Das ist sogar die wichtigste Botschaft überhaupt!

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