Das Christkind trägt Grün – Umweltfreundliche Geschenke für Kinder

Werbung – Gastbeitrag/ Alle Jahre wieder kommt das Weihnachtsfest. Es ist die Zeit, in der Kinderherzen höher schlagen, wenn sie ihre Geschenke unter dem Weihnachtsbaum hervorholen. Auch 2018 wird es wieder soweit sein. Es ist einer der Momente, in denen wir frei von all dem sind, was um uns herum in der Welt passiert. Ein zeitloses Ereignis. Oder nicht? Tatsächlich ist da ein Merkmal der heutigen Zeit, das sich zunehmend unter den Weihnachtsbaum schleicht: Nachhaltigkeit.

Manche nennen es Umweltschutz, andere Verantwortungsbewusstsein, und für manche ist es eine Rückkehr zu Zeiten, in denen das Leben einfacher war. Eine Zeit, in der Geschenke aus natürlichen Rohstoffen gefertigt waren, und Themen wie Umweltschutz keine Rolle spielten, weil die Umwelt keinen Schutz benötigte. Dies galt nicht nur an Weihnachten, und die Frage, welche Geschenke sinnvoll oder überflüssig sind, stellte sich zu keiner Sekunde.

 

Umweltfreundliche Geschenke

Seitdem hat sich viel getan, und das neue Bewusstsein für den Schutz des Planeten macht auch beim Schenken nicht Halt. Das neue Motto lautet: „Weg von Einweggeschenken, die nach einer Woche Staub ansetzen und dann den Plastikberg vergrößern.“ Stattdessen machen umweltfreundliche Geschenke die Runde. Sie machen Spaß und freuen die Umwelt zweimal: bei der Herstellung und wenn ihre Zeit abgelaufen ist. Aber was sind umweltfreundliche Geschenke eigentlich? Welche Kriterien treffen auf sie zu? Welche Geschenke für Kinder dürfen wir erwarten?

Händler wie Greenpicks haben eine Liste von Punkten aufgestellt, die ganz oder teilweise erfüllt sein müssen. Dazu zählt, dass Rohstoffe aus ökologischem Anbau verwendet werden. Sprich: Verzicht auf Mineraldünger, chemische Pflanzenschutzmittel und Gentechnik sowie die Betonung artgerechter Tierhaltung. Die Hersteller dieser Geschenke müssen hohe Standards erfüllen, zu denen auch der soziale Bereich zählt. Letzter beinhaltet einen anständigen und sozialen Umgang mit den Mitarbeitern. Aber auch in den Bereichen Ökologie und Ökonomie sind die Ansprüche hoch gesetzt. Nicht zuletzt müssen die Produkte es ermöglichen, ihre Rohstoffe zurückzugewinnen, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Damit ist der Weg für eine Aufbereitung und Wiederverwertung frei. Recycling statt Müllberg, Umweltschutz statt Plastikmüll.

Bald ist wieder Weihnachten / Foto: Wikimedia Commons

 

Weiteres rund um die Nachhaltigkeit

Die Liste der Anforderungen endet nicht bei der Herstellung. So muss der CO2-Ausstoß bei Herstellung und Transport reduziert werden. Noch besser: Er wird zusätzlich ausgeglichen, indem Bäume gepflanzt werden, die den Planeten mit „frischer Luft versorgen“. Außerdem sollen die Geschenke hochwertig sein, sodass sie lange halten. Das freut Kinder und Eltern, weil das neue Spielzeug nicht nach einer Woche kaputt in der Ecke liegt. Idealerweise hält es ein Leben lang und lässt sich dann „vererben“. Das solche Spielzeuge Spaß machen müssen, versteht sich von selbst. Wer vererbt schon gerne Dinge, die Langeweile verursachen? Es ist keine Überraschung, dass die Liste der Massenproduktion eine Absage erteilt. Stattdessen ist Handarbeit gefragt, die auch gerne in Behindertenwerkstätten stattfinden darf. Wer beim Lesen dieser Kriterien an den Dritte-Welt-Laden denkt, liegt falsch. Greenpicks will die regionale Herstellung fördern und unterstützen. Dies alles frei von Nationalismus, versteht sich.

 

Macht Nachhaltigkeit weniger Spaß?

Spielsachen, die den Begriff der Nachhaltigkeit erfüllen, machen sicherlich genauso viel Spaß. Man merkt ihnen die Liebe an, die darin steckt. Außerdem sind sie keine Massenware und alleine dadurch etwas besonderes. Das bedeutet nicht, dass sie mit Videospielkonsolen oder PCs konkurrieren können. Das müssen sie aber auch nicht. Sie bewegen sich in einem vollkommen anderen Bereich, und diese beiden Welten müssen sich nicht ausschließen.

Bald gibt es Geschenke / Foto: Wikimedia Commons

Umweltfreundliche Geschenke in Deutschland

Neben Greenpicks gibt es eine wachsende Zahl von Händlern, die sich dem Thema widmen. Das können Online-Shops sein, aber auch der kleine Laden um die Ecke. Wer sich erst einmal damit befasst, entdeckt eine Vielzahl von lokalen Produzenten, die ihre Schöpfungen direkt verkaufen. Sei es im eigenen Laden oder über befreundete Händler in der Region. Sie zu entdecken macht Spaß. Ebenso wie es Freude macht, diese Geschenke dann dem Nachwuchs zu präsentieren.

 

Ein paar Ideen

Die Liste von Geschenkideen, die diese Kriterien erfüllen, ist erstaunlich umfangreich. Sie beinhaltet lustige Kuscheltiere, Spielbälle und Gartenwerkzeuge für Kinder. Hinzu kommen Bastelsets sowie eine große Zahl von Holz-Spielzeugen. Letztere reichen vom Schaukelpferd bis zum Kaufmannsladen. Auch die allseits beliebte Bade-Ente ist dort zu finden. Neben reinen Spielsachen bieten die Händler auch Dinge wie vegane Babyshampoos und Badebürsten an. Umweltschonend macht Spaß!

Quellen:

https://www.greenpicks.de/de/nachhaltigkeitskriterien

1 Kommentar

  1. Ivonne
    20. November 2018 / 23:35

    Nachhaltig und Umweltschonend wird immer mehr zum Thema. Jeder kann einen kleinen Teil dazu beitragen. Meine Jungs haben wahnsinnig gern mit Holzspielzeug gespielt. Schönen Abend an dich.

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