Lohnt sich ein Trinkbrunnen für Katzen?

Werbung /Eine ausgewachsene Katze sollte täglich zwischen 30 und 40 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. Füttert man zusätzlich Trockenfutter, erhöht sich dieser Tagesbedarf – ebenso an warmen Sommertagen oder bei Heizungsluft.  

Der Wunsch nach einem Trinkbrunnen für meine beiden Stubentiger war schon lange präsent, da beide oft zu wenig trinken. Tatsächlich haben wir bereits Bekanntschaft mit dem fließenden Wasser gemacht, jedoch mit mäßigem Erfolg. Dabei lag es gar nicht unbedingt an den Katzen sondern vielmehr an der Technik. Der Trinkbrunnen wollte einfach keine Verbindung mit uns eingehen und wurde kurzerhand durch den handelsüblichen Keramiknapf ersetzt.

Mittlerweile jedoch habe ich mich wieder bewusst FÜR einen Katzenbrunnen entschieden. Denn Katzen trinken bekanntlich am liebsten fließendes Wasser!

 

Lohnt sich ein Trinkbrunnen für Katzen? Der zweite Versuch

 

Ehrlich gesagt habe ich schon lange darüber nachgedacht den Brunnen eine neue Chance zu gewähren. Immerhin kann man durch fließendes Wasser eine Katze zum Trinken animieren. Eine Motivation, die das Risiko von Mineralablagerungen im Urinaltrakt und damit die Gefahr von Nieren- und Harnwegserkrankungen verringert.

Das Pünktchen auf dem I und demnach Hauptgrund für den erneuten Versuch war beziehungsweise ist Chaleys Erkrankung.

Strenggenommen handelt es sich bei einen Trinkbrunnen für Katzen lediglich um eine Schale oder ein Becken, dass mit Wasser befüllt wird. Dieses befördert eine Pumpe durch einen Schlauch in einen Wasserkreislauf nach oben. Von dort aus fließt es entweder aus einem Hahn, über eine Kugel oder eine andere glatte Oberfläche wieder hinab in die Schale.

Doch auch bei einem Katzenbrunnen fallen allerhand Handgriffe an, die wöchentlich mehrfach erledigt werden müssen. Wie bei einem herkömmlichen Wassernapf setzen sich auch bei einem Brunnen Katzenhaare, Speichel und Staub ab. Daher sollte ein Wasserwechsel mindestens einmal die Woche erfolgen und der Trinkbrunnen sorgfältig gereinigt werden.

Trinkbrunnen für Katzen – lohnt es sich?

 

Auch wenn der erste Versuch damals in die Hose ging, konnte der zweite durchaus attraktivere Gesichtszüge ausstrahlen. Sowohl Salome als auch Chaley haben den neuen Trinkbrunnen sofort angenommen und sitzen auch heute noch davor um mit dem Wasser zu spielen. Vor allem Salome lässt sich von dem sanften Geplätscher regelrecht anziehen. Aktuell nutzen wir übrigens einen Keramik-Trinkbrunnen, der weitaus mehr Vorteile vorweist, als man zunächst annehmen mag. Großer Pluspunkt ist neben der Optik die einfache Reinigung, die bei Trinkbrunnen aus Plastik gerne mal allerhand Nerven rauben kann. Denn bis dato wusste ich nie, ob ich die Einzelteile in den Geschirrspüler stecken darf.

Gut gefällt uns aber auch das angenehme „Wasserfall-Geräusch“. Leise plätschert das Wasser hinab und animiert so die Katzen zum Trinken. Sowohl Salome als auch Chaley fanden demnach sofort gefallen daran.

Ein Trinkbrunnen für Katzen ist seither ein MUSS.

Janine

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