Modisch durch den Herbst

Werbung/ Während unzählig viele Menschen auf den Trend aus Zeitung und Fernsehen schwören, lebe ich bewusst in meiner eigenen Welt die den Modetrends keinerlei Beachtung schenkt. Trotz meiner dunklen und schmerzhaften Vergangenheit, greife ich gerade bei Accessoires auf schlichte und dezente Farben und Produkte zurück. Oftmals wurde mir geraten gerade nach dieser Krankheitsphase, die noch längst nicht überstanden ist, viel Farbe in mein Leben zu bringen. Einen Hauch Lebensfreude in Form dieser doch eher unscheinbaren Objekte. Entschieden habe ich mich dennoch für schwarzes, schlichtes Material, dass meinen Outfits auch ohne Farbe einen wundervollen Glanz verleihen und mich zu einem der wundervollsten Menschen weit und breit machen werden.

Mode ist so viel mehr als einfach nur Bekleidung – mit ihr lässt sich eine Form ausdrücken und Kunst stets neu erfinden. So wundert es nicht, dass vor allem Modedesigner ihre Kreationen oftmals aus einer vollkommen anderen Perspektive betrachten und in ihrer Kunst aktuelle Zeitgeschehen bis hin zu politischen Ereignissen und Sehnsüchten der Gesellschaft aufgreifen.

Doch für uns ist Mode vor allem Schutz vor belastenden Umwelteinflüssen, die allesamt den Alltag bestimmen. Sie stellt somit eine künstliche Hülle für den Körper des Menschen dar und passt sich zudem unseren individuellen und modischen Bedürfnissen an. Während ich bewusst auf praktische und warmhaltende Kleidung zurückgreife, darf es für den männlichen Part beispielsweise weitaus mehr sein. Sein Hauptaugenmerk richtet sich gezielt auf optisch ansprechende und seinem Typ entsprechend ausgelegte Mode, die zudem vor Wind und Wetter schützt. In Fachkreisen wird dieser Style auch gerne als Young Fashion betitelt – junge, frische Mode für den Club, Freizeit oder auch den Arbeitsalltag.

 

T-Shirts – ein modischer Trend der 80er Jahre

 

SchwesterHERZ - T-Shirt

Rudolf Georg Binding, ein deutscher Schriftsteller (1867-1938) wusste schon damals wie man Mode in wenigen Worte am besten zum Ausdruck bringt und zaubert mir heute, Jahre später, ein dickes fettes und vor allem zufriedenes Lächeln auf die Lippen. Im Allgemeinen ist Mode vor allem Schutz vor belastenden Umwelteinflüssen, die insgeheim den Alltag bestimmt. Sie stellt quasi eine künstliche Hülle für den Körper des Menschen dar und passt sich zudem unseren individuellen und modischen Bedürfnissen an.Im 19. Jahrhundert diente das T-Shirt lediglich als Unterhemd, da es ursprünglich zur Unterwäsche gerechnet wurde. Moralisch galt es diesbezüglich als moralisch nicht akzeptabel, es sichtbar zu tragen. Während sich das Hemd als Bekleidung für den Oberkörper in allen Zivilisationen früh entwickelte, war das Tragen von Unterwäsche erst zu dieser Zeit üblich geworden – zuvor gab es tatsächlich keine. Doch der genaue Ursprung des T-Shirts ist auch heute noch ungewiss. Einziger Anhaltspunkt diesbezüglich ist der Eintrag im Wörterbuch Merriam-Webster in den 1920er Jahren. So vermutet man die häufigste Herkunft bei den Seeleuten.

Spätestens in den 1970er avancierte in Europa das T-Shirt zu einem modischen und in den 80er Jahren zu einem alltäglichen Bekleidungsstück. Seither wird es sowohl von Frauen wie von Männern getragen und ist somit ein Unisex – oder auch Einheitskleidungsstück geworden, dass nach den Formen der Kleiderordnung zur Freizeitbekleidung zählt. Bei den Damen hat sich jedoch vor allem die feminine Form des einfachen T-Shirts in ein sogenanntes Girlie-Shirt entwickelt, das figurbetonter geschnitten ist und somit im Gegensatz zur männlichen Version enger am Körper anliegt und somit auch die Silhouette der Trägerin betont.

 

Indische Kleidung – ein Traum aus Tausend und eine Nacht

 

Modisch durch den Herbst

Auch in Indien wird Mode groß geschrieben, weshalb beispielsweise der Sari (ein traditionelles Kleidungsstück) selbst heute noch sehr oft im Alltag getragen wird. Hierbei handelt es sich um ein fünf bis sechs Meter langes, umgenähtes, rechteckiges Tuch, das an einem Ende oft eine breite Schmuckborte von anderer Farbe aufweist. Die langen Gewänder unterscheiden sich dabei von Kultur zu Kultur, sodass man die Herkunft der Trägerin auch an der Art und Weise des Tragens der Kleidung erkennen kann.

Ob Indien, Bollywood, Aladin oder Tausendundeine Nacht – genau das kommt einem in den Sinn, wenn man die schönen Kleider der indischen Frauen sieht. Farbenfroh, auffallend in ihrer Pracht aber dennoch nicht zu offenherzig. Anders als hier bei uns in Deutschland, richtet sich eine Inderin übrigens nicht nach dem neuesten Trend, sondern achtet lediglich darauf gepflegt auszusehen. So wundert es nicht, dass auch hierzulande die langen Gewänder sowie bezaubernden Kleidungsstücke der indischen Kultur Anklang finden und sowohl jung als auch alt begeistern. Neben den Saris bietet manche Unternehmen auch Tunika Kurti, indische Sommerkleider, Röcke sowie traditionelle Bauchtanzkostüme bis hin zu Aladin-Hosen und passenden Accessoires wie indische Handtaschen an.

Egal wofür man sich auch entscheidet: Mode setzt auf ganz eigene Art und Weise ein Statement, das man keineswegs unterschätzen sollte.

Janine

*Dieser Beitrag könnte eine Spur Werbung beinhalten.

6 Kommentare

  1. 5. Oktober 2016 / 18:09

    Ich bin ja ein riesen Bollywood Fan ;) diese tollen Sari´s, die die dort immer tragen, sind einfach nur traumhaft. Ich selbst würde sie allerdings nicht tragen, da mir so krelle, bunte Farben einfach nicht stehen :D
    Ansonsten trage ich einfach was mir gefällt und renne da keinem Trend hinterher!

    • Calista
      Autor
      5. Oktober 2016 / 18:11

      Das ist auch die richtige Einstellung :)

  2. 5. Oktober 2016 / 18:19

    Tolle Bilder und ein sehr schöner Text. Ich finde es gut, nicht jedem Trend hinterherzurennen – das mache ich auch nicht. Außerdem finde ich, dass sowas doch viel mehr Modegeschmack zeigt als „das trägt grad XY, also ich auch“ ;)
    Liebe Grüße, Kerstin

  3. 5. Oktober 2016 / 18:24

    ein schöner Beitrag, gefällt mir gut.
    Du wirst lachen ich HASSE es T-Shirts zu tragen :D Ich habe glaube ich nur 5 Stück in meinem Schrank und umgehe sie so gut es eben geht. Dabei sind es richtige Alleskönner, nur eben nicht für mich :D

    Liebe Grüße
    http://hydrogenperoxid.net/blog/

    • Calista
      Autor
      5. Oktober 2016 / 18:28

      Hahah und ich dachte schon ich bin die einzige verrückte, ich trage tatsächlich auch keine und besitze demnach auch nur wenige :) fühle mich darin einfach nicht wohl

  4. 6. Oktober 2016 / 10:41

    Ich wusste gar nicht das es indische Mode hier zu kaufen gibt.
    Mein Traum wäre ja mal nach Indien zu reisen.
    Grüße Marie

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