Natürliche Wege zum Wunschkind

Tatsächlich hätte ich vor Jahren niemals damit gerechnet, dass die Sehnsucht und der Wunsch nach einem eigenen Kind so relevant und vor allem präsent sein würde. Bereits nach mehreren Zyklen mit negativem Schwangerschaftstest, merke ich, wie die Nervosität in mir steigt und sich mir die Frage stellt, was ich gegen die Unfruchtbarkeit tun könne. 

Die gut gemeinten Tipps aus dem Internet und Freundeskreis sind dabei oftmals nicht unbedingt hilfreich, nicht zuletzt deswegen, weil der Wunsch stetig steigt und dabei der Psyche ordentlich zusetzt. Demnach wundert es auch nicht, dass die Psyche immer wieder als Ursache und Erklärung für den unerfüllten Kinderwunsch herhalten muss.

Im Grunde ist das Bedürfnis von Menschen sich fortzupflanzen nichts weiter schlimmes, dennoch wird das Thema „Kinderwunsch“ noch häufig als Tabu angesehen. Dabei können die Motive für einen Kinderwunsch so vielfältig sein. Ein Beispiel für selbstbezogene Motive ist beispielsweise aus psychologischer Sicht eine erweiterte Körpererfahrung, die Ansicht als Lebensaufgabe, die Überwindung von Einsamkeit oder auch die Wiederbelebung der eigenen Kindheit. Eine gewünschte Stabilisierung der Partnerschaft, oder die Behebung von Defiziten in einer Beziehung gelten hingegen als paarbezogene Motive.

 

Wo bist du? Ich warte auf dich! Bist du schon hier auf dieser Welt? Oder vielleicht im Bauch deiner anderen Mami? Oder brauchst du noch ein wenig Zeit? Ich weiß, dass wir uns finden! Ich warte auf dich! © Barbara Heinemann

 

Bereits vor Monaten habe ich mich intensiv mit dem Thema Nachwuchs auseinander gesetzt und bewusst auf viele Dinge verzichtet, die den Kinderwunsch beeinträchtigen können. Bekanntlich ist Ernährung der Schlüssel zum Erfolg, oder in unserem Fall wohl eher der Schlüssel zum gesundheitlichen Zustand eines Menschen. Demnach verzichte ich seither bewusster auf ungesunde Snacks und greife viel häufiger auf gesunde Kohlenhydrate zurück. Optimal sind hier übrigens Vollkornprodukte, denn weißes Mehl hat viel weniger Ballaststoffe als Vollkornmehl. Empfohlen werden zudem mindestens drei Portionen Gemüse sowie mindestens zwei Portionen Obst am Tag. Auch Milchprodukte wie Käse und Joghurt sind wichtig, allerdings sollte man hier ein Auge auf den Fettwert richten, um die Kalorienzufuhr nicht zu überschreiten.

Zeitgleich wurden meine lebensnotwendigen Medikamente zugunsten des Nachwuchses umgestellt. Zwar hat es hierfür ein intensives Gespräch mit dem behandelnden Arzt benötigt um gemeinsam eine Lösung beziehungsweise Alternative zu finden, diese war jedoch schnell vonstatten gegangen und demnach gar nicht so wild wie befürchtet.

 

Natürliche Wege zum Wunschkind

 

Es ist gewiss keine einfache Zeit, zumal der Wunsch stets präsent ist und oftmals intensiv am Selbstbewusstsein nagt. Nichtsdestotrotz bange und hoffe ich weiterhin um in naher Zukunft zwei Striche auf dem Schwangerschaftstest vorzufinden. Immerhin bin ich im besten Alter und hervorragend vorbereitet. Lieber Storch, du kannst kommen!

Janine

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