Glutenfreies Brot selbermachen mit Pionier glutenfreies Pilsener

[Werbung] Es steckt in fast jedem Lebensmittel – das Getreideeiweiß Gluten. Doch viele vertragen diesen Stoff nicht: Sie leiden unter Zöliakie, also Glutenunverträglichkeit. Hier erfährst du, welche Beschwerden auftreten und was man tun kann.

Gluten ist das Klebereiweiß im Getreide. Es erhöht das Volumen von Brot und macht den Teig locker. Bei einer Unverträglichkeit ist der Dünndarm chronisch entzündet – als Abwehrreaktion auf das Getreideeiweiß. Typische Beschwerden sind meist starke Durchfälle, dazu Blähungen und Bauchschmerzen. Nach neuesten Erkenntnissen kann Zöliakie auch jedes andere Organ in Mitleidenschaft ziehen. Anzeichen sind Hautprobleme, Schlaflosigkeit oder Migräne.

Um festzustellen, ob man Gluten nicht verträgt, sollte man darauf achten, wie der Körper nach dem Verzehr von Brot und Kuchen reagiert. Treten Beschwerden auf – auch noch Stunden später – ist ein Besuch beim Gastroenterologen ratsam. Oft betroffen sind Typ-1-Diabetiker, aber auch Menschen, die an Laktoseintoleranz, Osteoporose, Schilddrüsenerkrankungen oder Gelenkentzündungen leiden.

 

Glutenunverträglichkeit – und plötzlich schmeckt alles anders

Wer an Zöliakie leidet, muss lebenslang auf Mehl (Roggen-,Weizenmehl), Gerste, Hafer und Dinkel sowie daraus hergestellte Produkte wie Brot, Kuchen, Nudeln, Paniermehl, Müsli, Bier und vieles andere mehr verzichten.

Während man glutenfreie Speziallebensmittel einst nur in Reformhäusern und Fachgeschäften für glutenfreie Ernährung erhielt, findet man glutenfreie Frisch- und Fertigprodukte mittlerweile auch im allgemeinen Lebensmittelhandel.

Doch eine Glutenunverträglichkeit bedeutet nicht unbedingt auch gleich Verzicht, reagieren doch immer mehr Unternehmen auf Allergiker und entwickeln diesbezüglich allerhand tolle Produkte für. Denn ohne Gluten geht es offensichtlich auch. Das beweist aktuell vor allem Pionier, das feinherbe und spritzige Pilsener. Ohne Gluten aber mit vollem Geschmack – kein Ersatz, sondern das Original.

 

Bereit für etwas Neues? Pionier glutenfreies Pilsener

Das Besondere: Pionier ist nicht nur wie ein Bier. Es ist ein echtes Bier. Die Innovation: eine besondere Braugerste, die unter australischer Sonne schonend und unter Berücksichtigung spezifischer Qualitätsvorgaben angebaut wird.

Der Erfinder von Pionier, ein Brauer mit Sinn für Tradition wie auch Innovation, hat sie entdeckt und erstmals zu einer glutenfreien Biersorte veredelt. Dazu kommt Hopfen aus der bayerischen Hallertau und klares, reines Brauwasser. Das macht Pionier zu dem, was es ist: Ein echtes Pilsener mit authentischem Geschmack aber ohne Gluten.

 

Glutenfreies Brot backen mit Pionier – glutenfreies Pilsener

Trotz Glutenunverträglichkeit besteht kaum ein Verzicht, weshalb man selbst auf den unwiderstehlichen Hochgenuss eines frisch gebackenen Brotes nicht verzichten muss. Denn obwohl Weizen, Roggen, Gerste und Co tabu sind, gibt es zahlreiche schmackhafte Alternativen, um glutenfreies Brot zu backen.

Mit diesem Rezept garantiere ich euch einen köstlichen Genuss, der jedes Brot in den Schatten stellt:

  • 250 g Mehl (glutenfrei, dunkel, bspw von Seitz)
  • 150 g Mehl (glutenfrei, hell)
  • 100 g Buchweizenmehl
  • 1 Würfel Hefe (frisch)
  • 430 ml Wasser 
  • Pionier glutenfreies Bier
  • 1 1/2 TL Salz

Zunächst lösen wir die Hefe im warmen Wasser auf. In der Zwischenzeit vermengen wir das Mehl mit dem Salz und der Hefe-Wassermischung. Ich habe übrigens nur die Hälfte Wasser verwendet und die fehlende Menge mit Pionier glutenfreies Bier aufgefüllt.  Anschließend verrühren wir alles sorgfältig mit einem Kochlöffel.

Die Schüssel lassen wir nun für mindestens 12 Stunden im Kühlschrank stehen. Nach Bedarf in eine geölte Kuchenform füllen (nicht vorher nochmal verrühren, sonst zerstören wir die Struktur) und abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen.

Den Ofen vorheizen und das Brot bei 200°C Ober-Unterhitze etwa 60 Minuten backen.

Egal ob frisch aus der Flasche oder verbacken im Brot – das glutenfreie Pilsener hat uns allen hervorragend geschmeckt. Wir finden es großartig, dass so viel Rücksicht auf Allergiker genommen wird. So ermöglicht man ihnen ein ganz normales Leben ohne Einschränkungen jeglicher Art. Das Bier weist einen authentischen Geschmack hervor und beinhaltet Hopfen aus der bayrischen Hallertau sowie klares, reines Brauwasser. Lecker!

Janine

*Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit brands you love und Pionier glutenfreies Pilsener. Die Produkte wurden mir kostenfrei und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

15 Kommentare

  1. Christiana Haider Ferizi
    15. November 2017 / 7:17

    Guten Morgen ;) ich fand das Pionier Pilsener auch total köstlich und süffig …….werde ich auch mal zweckentfremden und für Teig nehmen…tolle Idee !!

    • Calista
      Autor
      15. November 2017 / 11:53

      Hihi so hat es mir auch gut geschmeckt :D aber ich bin eh ein Bierfan von daher war das klar :D

  2. Natascha Reichert
    15. November 2017 / 7:29

    Wir warten gerade auf das Testergebnis meines Sohnes in Bezug auf Glutenunverträglichkeit.Ein positiver Befund diesbezüglich würde Einiges erklären laut Kinderärztin.
    Dann wäre Dein Brotrezept mein erstes Rezept zum nachbacken.Obwohl das natürlich auch ohne Befund eine interessante Abwechslung wäre…
    Sollte eine Unverträglichkeit vorliegen,wird es eine große Umstellung werden, mein Sohn ist unheimlich gerne Körner und Körnerbrot und sowas.
    Ich bin gespannt,was die glutenfreie Küche sonst noch so zu bieten hat.
    Liebe Grüße
    Tascha

    • Natascha Reichert
      15. November 2017 / 7:30

      P.S.schönes neues Bild von Dir

    • Calista
      Autor
      15. November 2017 / 10:00

      Ohje dann drücke ich euch die Daumen das es nicht ganz so schlimm wird.

      Ich habe zum Glück (toi toi toi) keine Unverträglichkeit, bin aber immer wieder überrascht was es alles gibt und vor allem wie tief Menschen mit einer solchen Allergie dann auch noch in die Tasche greifen müssen

  3. Thomas Zimmerbeutel
    15. November 2017 / 7:47

    Sehr Interressanter Beitrag, toll und ausführlich be/geschrieben… :-)

  4. Ivonne
    15. November 2017 / 9:56

    Die Unverträglichkeiten nehmen immer mehr zu. Zum Glück muss man jetzt nicht mehr auf alles verzichten. Danke für deinen informativen Bericht.

    • Calista
      Autor
      15. November 2017 / 9:58

      Ohja, meine Nichte Mia-Sophie kann fast gar nichts essen was Kinder eigentlich mögen so schlimm sind die Allergien :(

      • Ivonne
        15. November 2017 / 12:44

        Der Enkel meiner Freundin darf auch keinen Zucker essen. Gerade da muss er oft im Kindergarten bei Geburtstagen zurückstecken. Das ist natürlich schwer für so ne kleine Maus. :-(

  5. Sissi S.
    15. November 2017 / 11:47

    Gutesten guten Morgen Janine, neija, bald auch wiedre guten Tag ;), erstmal vorweg, dein neues Coverfoto sieht klasse aus und das weitere ist, dass auch ich seit meiner Geburt unter Neurodermitis leide. Hin und wieder probiere ich mich durch und aus, ich bin Gott dankbar dafür, dass ich nicht unter einer Glutenunverträglichkeit leide, ich wüsste nicht was tun. Ich habe aber auch Unverträglichkeiten und bin auch desöfteren verbittert darüber wie tief man als Erkrankter in die Tasche greifen muss wenn man betroffen ist, gehört verbessert, nun denn. Dein Brot werde ich mal ausprobieren, denn man sagt ja, dass Neurodermitis mitunter auch Darmbedingt entsteht.

    • Calista
      Autor
      15. November 2017 / 11:52

      Ehrlich? Ich habe auch Neurodermitis und schon allerhand versucht aber noch nichts gefunden was hilft. Vielleicht sollte ich mich da mal mehr mit befassen :) Danke auf jeden Fall für den Tipp!

      • Ivonne
        15. November 2017 / 12:55

        Ich hatte auch mal Neurodermitis. Mein Arzt sagte damals, dass es oft psychische Ursachen hat und auch stressbedingt ist. Er hat mir damals eine Vitamin B12 Creme empfohlen, die ich in der Apotheke anrühren lassen musste und hab eine Darmreinigung gemacht. Ich bin jetzt mega relaxt und habe keine Probleme mehr mit meiner Haut.

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