Roomtour durch mein Badezimmer

14. September 2016Calista

Werbung/ Im Jahr 1906 existierte in einer Großstadt wie Kopenhagen nur in etwa 3,8 % aller Wohnungen ein Badezimmer. Eine allgemeine Verbreitung von Badezimmern in Deutschland fand erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert statt. Heute hingegen sind sie aus unserem Leben kaum mehr wegzudenken und für so manch einen wertvoller denn je.

Bei Neubauten sprach man einst noch von einer „Nasszelle“, denn ein Badezimmer konnten sich zu diesem Zeitpunkt nur sehr wohlhabende Leute leisten. So kam es, dass man zu jener Zeit in Wannen, Bottichen oder Zubern in der Küche, Waschküche oder in Städten in öffentlichen Bädern, den so genannten Volksbädern, gebadet hat. Ein Badezimmer in den heimischen vier Wänden erforderte nämlich allerhand Voraussetzungen, die von einem gesonderten Zimmer bis hin zu einem Anschluss zur Hauskanalisation reichten. Eine Übergangsform stellte seinerzeit das sogenannte Frankfurter Bad dar. Hierbei handelt es sich um eine innovative Lösung im Hinblick auf die zu dieser Zeit üblichen Wohnsituation. Die Badewanne befand sich beispielsweise bei dieser Art von Wohnung in der Küche oder in einem anderen Zimmer. Üblich waren auch unbeheizte Toiletten im Treppenhaus oder gar im Hof oder im Garten. Das nun in der Wohnung vorhandene „Wasserclosett“ stellte demnach für das Großbürgertum einen echten Fortschritt im Punkto Luxus dar und war Teil eines innovativen Wohnkonzeptes mit einem Wohnungsgrundriss, in dem alle Räume von einem Zentralflur gesondert zugänglich waren.

Ein Wohnkonzept das für mich längst zum Standard gehört und demnach in vollsten Zügen genossen wird. So wundert es nicht, dass ich meinem Badezimmer enorm viel Aufmerksamkeit widme um eine Wohlfühloase zu schaffen, die an tristen Tagen verzaubert. Möglich machen das allerhand Deko-Accessoires, die sich dem Raum anpassen und zudem nützlich erscheinen. Badezimmer-Ideen haben aber in letzter Zeit eine neue Dimension angenommen, die allerdings bei  mir nicht vorzufinden ist. So erfreuen sich funktionale Elemente wie beispielsweise Sauna-Kabinen, Infrarotwärmekabinen, Fitnessgeräte und Whirlpools immer größerer Beliebtheit. Auch Markenprodukte rund um die Badeausstattung, von Badarmaturen über Badewannen bis hin zum Waschbecken sind immer häufiger Bestandteil eines neuen Badezimmers.

 

Roomtour durch mein Badezimmer

 

Roomtour Badezimmer
Roomtour Badezimmer

Erst kürzlich habe ich meine Heimat für ein neues Stückchen Erde verlassen. Binnen kürzester Zeit war eine Wohnung gefunden die nicht nur bezahlbar war, sondern auch optisch meinen Anforderungen genügte. Inmitten der Innenstadt aber dennoch weit ab vom hektischen Trubel, fing ich an Fuß zu fassen, ohne zu wissen, was dabei auf mich zukommt. Angekommen bin ich noch lange nicht, doch fühle mich Tag für Tag inmitten meiner eigenen vier Wänden, sichtlich entspannter. Natürlich ist die Wohnung noch lange nicht fertig, denn es fehlen noch allerhand Lichtquellen, Accessoires die den Raum verzaubern und Momente die darin erlebt wurden. Nichtsdestotrotz erfreue ich mich seither an jeden noch so winzigen Kleinigkeiten die vor allem mein Badezimmer bereichern. Da auch eure Neugier diesbezüglich enorm war, habe ich entschieden, euch einen Blick in meine Nasszelle zu gewähren und auf die Kleinigkeiten des Alltags hinzuweisen. Es erfordert keineswegs Luxus um mich zufrieden zu stimmen, sondern vielmehr etwas, dass mich ankommen lässt und mein Herz glücklich stimmt. Genau aus diesem Grund ist mein Badezimmer bis dato noch sehr schlicht und mager eingerichtet, wird aber in Kürze mit liebevollen Dekoelementen geschmückt um auch weiterhin Freude zu bereiten.

Roomtour Badezimmer
Roomtour Badezimmer
Roomtour Badezimmer
Roomtour Badezimmer
Roomtour Badezimmer
Roomtour Badezimmer
Roomtour Badezimmer
Roomtour Badezimmer

Besonders stolz bin ich auf meinen Beistelltisch, der eigentlich einen Platz auf dem Balkon einnehmen sollte. Doch wie es manchmal so ist, gefiel mir der Standort hier viel besser. Inmitten meiner Kosmetik und Pflegeprodukte, macht er optisch einen wahrlich bezaubernden Eindruck und begeistert dank Vintage-Look.

Meine absoluten Beauty-Lieblinge dürfen aber natürlich auch nicht fehlen. Hier sind sie griffbereit und demnach jederzeit einsatzbereit. Für mich ein absoluter Pluspunkt!

Roomtour Badezimmer
Roomtour Badezimmer

Auch wenn noch längst nicht alles perfekt ist und mein Badezimmer sehr schlicht erscheint, wird es doch in Kürze meinen Bedürfnissen entsprechend angepasst. Aufgrund meiner Krankheit/ Behinderung bedarf es sehr viel Zuneigung und Aufmerksamkeit diesbezüglich, denn das Badezimmer soll vor allem eins: wohlfühlen und entspannen!

Janine

*sponsored Post/ Dieser Beitrag könnte Werbung beinhalten.

8 Comments

  • Gilda

    14. September 2016 at 23:31

    Was für ein süßes Badezimmer, mir gefallen die rosanen Akzente sehr! Es sieht auf jeden Fall so aus als könnte man sich da wohlfühlen und entspannen. :)

  • Marina Pausch

    15. September 2016 at 7:53

    Sieht sehr gemütlich aus :)

  • nici

    15. September 2016 at 9:56

    Huhu meine liebe…

    Süßer Einblick und so ein helles schönes Bad.
    Badeenten dürfen in keinem Bad fehlen ^^. Hatte auch mal so unglaubliche viele. Heute sind es nur noch zwei ;)
    Sieht auf jeden Fall sehr gemütlich aus.
    Hoffe, du zeigst uns noch den Rest der Wohnung ^^

    Alles liebe

    1. Calista

      15. September 2016 at 10:13

      Selbstverständlich :)
      Für mich gehören Badeenten einfach dazu :)

  • Jana

    15. September 2016 at 11:13

    Ein schönes helles Bad! Vor Jahren hatte ich mal ein Mini-Bad ohne Fenster, das war so gar nicht nach meinem Geschmack! Ich finde helle Bäder zum gut durchlüften viel schöner! Ein paar deiner Beautyprodukte habe ich auch :)

    Liebe Grüße
    Jana

    1. Calista

      15. September 2016 at 13:16

      Für mich gehört in ein Badezimmer auch ein großes Fenster dazu :) erst dann kann man sich wirklich wohlfühlen :)

  • Clara

    15. September 2016 at 17:41

    Sowas finde ich ja immer richtig interessant. :-) In der neuen Wohnung haben wir leider kein Fenster – und das HASSE ich! Das sieht bei dir natürlich schon ganz anders aus! <3 Die Dusch-Schäume von Bibi riechen gut, hihi. :-)

    1. Calista

      15. September 2016 at 17:46

      Stimmt aber ich finde sie viel zu teuer

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Previous Post Nächster Beitrag