Silk-épil Wet & Dry 9 Epilierer (Teil II)

Werbung/ Autsch Teil II ! ..und täglich grüßt das Murmeltier.. meine Wenigkeit konnte sich nun endlich gegen den eignen Schweinehund behaupten und somit einen neuen Lebensabschnitt beginnen, der auch heute noch allerhand Freude auf die Lippen zaubert. Noch vor wenigen Tagen saß ich verängstigt und bedrückt vor einem Produkt, dass bereits von unzählig vielen Menschen genutzt wird und seither in aller Munde ist. Bis dato verlor ich jedoch nicht einen winzigen Gedanken daran, eines Tages ein solches Gerät in meinen Händen halten zu dürfen…

Im I. Teil (bitte hier klicken) habe ich euch bereits einen Blick auf den Silk-épil Wet & Dry 9 Epilierer von Braun gewährt und euch zeitgleich allerhand wichtige Informationen dazu offenbart. Neben diesen nützlichen Worten war auch allerhand Angst meinerseits darin verborgen…die auch nach der ersten Anwendung noch lange nicht verflogen ist. Trotz allem musste ich meinen inneren Schweinehund besiegen und mich an diese Neuheit wagen. Mit Erfolg. Nach unzählig vielen Versuchen die trotz positivem Gefühl in der Magengegend scheiterten, konnte ich nun endlich meine Chance nutzen und dem Gerät alles abverlangen.

Wie bereits im letzten Bericht angesprochen, handelt es sich hierbei um einen Epilierer der Marke Braun, der zusätzlich mit einem Rasier-Aufsatz ausgestattet wurde. Das besondere an dieser Version ist jedoch der Massageaufsatz der das Epilieren gerade Neulingen erleichtern und schmackhaft machen soll. Diese Massagefunktion soll nämlich die Haut bereits vor dem eigentlichen Akt leicht stimulieren und so den Schmerz lindern. Möglich machen das unzählig viele kleine Massageperlen, die direkt am Epilierkopf angebracht wurden und sich mit dem Gerät bewegen.

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Nachdem ich mir die Angst etwas nehmen konnte, habe ich mich sorgfältig auf meine erste Epilation vorbereitet. Die beste Vorbereitung hierfür ist warmes Wasser, beispielsweise in Form einer Dusche oder eines angenehmen Bades. Es öffnet aufgrund der Wärme die Poren und entspannt zeitgleich die Haut während die Durchblutung gefördert wird. Somit werden körpereigene Substanzen stimuliert, die die Haut unempfindlicher machen und das Zupfempfinden reduzieren. Eine Epilation beansprucht übrigens die obere Hautschicht enorm und nimmt ihr unglaublich viel Feuchtigkeit, weshalb man die Haut nach der Anwendung mit reichlich Feuchtigkeit versorgen sollte.

Gesagt getan. Während die Wanne so langsam voller und mit einem ph-neutralen Duschgel bereichert wurde, griff ich zitternd nach dem Epilierer und legte ihn vorsichtig am Wannenrand ab. Langsam stieg ich in die Wanne und gönnte meinem Körper einen kurzen Moment Ruhe bevor es an die Haarentfernung ging. Um diesen Vorgang starten zu können, musste man zunächst eine der Freigabetasten drücken und den Schalter auf eine der vorhandenen Geschwindigkeitsstufen drehen. Währenddessen leuchtet eine Smartlight Leuchte die für ideale Lichtverhältnisse sorgen soll, solange das Gerät eingeschalten ist. Das hilft übrigens ungemein um auch die feinsten Härchen zu entdecken und gründlich zu entfernen.

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Noch immer zitternd saß ich also in der Badewanne, umhüllt von unzählig vielen Schaumbläschen die leicht knisterten und grinste meinen Epilierer an, während ich ihn immer und immer wieder an und aus schaltete. Irgendwann war der Moment gekommen und die Zeit reif, weshalb ich das Gerät vorsichtig und ohne Druck langsam mit der Schalterseite entgegen der Haarwuchsrichtung führte. Der Massageaufsatz entspannte tatsächlich vorab die Haut und machte so den Vorgang erträglicher, allerdings empfand ich die erste Anwendung doch schon als sehr unangenehm, weshalb ich die Haarentfernung für den Moment abbrach und mir und meinem Körper einen weiteren Moment Ruhe gönnte. Gerade bei der ersten Anwendung sollte man sich keinen Druck machen und alles langsam und vorsichtig angehen um Verletzungen vorzubeugen. Nachdem ich mich wieder einigermaßen gefasst hatte, habe ich mich ein weiteres mal daran gewagt und dieses noch immer vorhandene unangenehme Gefühl versucht wegzulächeln. Eine wahrlich ungewohnte Situation. Doch wie sagt meine Mutti immer „..wer schön sein will muss leiden..„. Toll!

Immer und immer wieder setzte ich den Epilierer neu an und führte das Gerät langsam, gleichmäßig und ohne Druck entgegen der Haarwuchsrichtung. Da die Haare natürlich nicht immer in eine einheitliche Richtung wachsen, kann es übrigens hilfreich sein, das Gerät in verschiedenen Richtungen über die Haut zu führen um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Bei der Anwendung an den Kniekehlen muss ganz nebenbei bemerkt das Bein immer gestreckt sein. Merke! Immer gestreckt sein. Ich hätte mir die Gebrauchsanweisung ernsthaft vor der Anwendung durchlesen sollen…zu spät. Nichtsdestotrotz kann ich an dieser Stelle mit einem Lächeln auf den Lippen zum Besten geben, dass es mit großer Wahrscheinlichkeit angenehmere Varianten gibt, sich selbst Schmerzen zuzufügen. Von dieser rate ich euch allerdings ab! *zwinker*

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Neben dem Epilier-Kopf befand sich noch ein weiterer Aufsatz im Set, der in mir größere Begeisterung auslöste und den Epilierer binnen kürzester Zeit ersetzte. Die Rede ist natürlich vom Rasier-Kopf der sich im Nu austauschen lässt und nicht ganz so brutal wirkt wie sein Vorgänger. Der Rasier-Aufsatz wurde für die schnelle und gründliche Rasur der Beine, des Achselbereiches und der Bikinizone entwickelt und eignet sich hervorragend zum Konturentrimmen sowie Kürzen der Haarlängen auf 5 mm. Angewandt sollte er jedoch nur auf trockener Haut werden.

Keine Frage, Epilieren hat im Vergleich zum Wachsen und Rasieren allerhand Vorteile und ist daher eine zu empfehlende Methode. Die Härchen werden beim Epilieren direkt an der Wurzel entfernt und wachsen dadurch langsamer und feiner nach. Jedoch muss man sich tatsächlich zunächst überwinden und den vorhandenen ungewohnten Zupfschmerz überwinden. Meine Wenigkeit ist leider sehr empfindlich und blickt daher Produkten wie diesen sehr skeptisch entgegen. Dennoch bin ich mir sicher, dass auch ich mich irgendwann an dieses Gefühl gewöhnen kann und in naher Zukunft mit Freude und unglaublicher Begeisterung nach einem Epilierer greifen werde. Bis es jedoch soweit ist, muss der innere Schweinehund auch weiterhin überwunden und der Haarentfernung eine Chance gegeben werden. Letzteres wird gar nicht so einfach, ist aber machbar und möglich. Das Ergebnis nach dem Epilieren hat mich übrigens ganz schön überrascht. Meine Haut wurde zwar sehr gereizt und nahm mir diese Anwendung auch sichtlich übel, dennoch konnte sich das Ergebnis sehen lassen und wird wohl auch in den nachfolgenden Tagen für innerliche Begeisterung sorgen. Man fühlt sich tatsächlich wohler und nimmt sich ganz anders wahr. Auch meinem Liebsten haben die glatten Beine sehr gut gefallen- ich würde sagen, der Sommer kann kommen!

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Janine

Die Produkte wurden mir im Rahmen einer Testaktion von Empfehlerin kostenfrei zur Verfügung gestellt.

14 Kommentare

  1. 30. März 2015 / 10:57

    Hallo ,

    ich habe auch einen Epilierer und nehme ihn selten, weil ich ebenfalls etwas empfindlich bin ;) aber es ist dennoch eine gute Idee und wie Du sagst besser als Wachsen ;)

    LG und eine schicke Woche
    Katrin

    • Calista
      Autor
      30. März 2015 / 12:03

      hihi und ich dachte schon ich bin die einzige die zu empfindlich ist :D hihi

      WÜnsche dir auch eine schöne Woche :)

  2. 30. März 2015 / 12:33

    Ein super schöner Bericht! Und sehr interessant! Ich bin auch immer kurz davor mir einen zu holen, weil es so praktisch ist! Aber ich bin auch so super empfindlich und trau mich da nicht ran :D

    Liebst, Sarah von Belle Mélange

    • Calista
      Autor
      30. März 2015 / 12:49

      es kostet echt unglaublich viel Überwindung :D

  3. 30. März 2015 / 12:38

    Autschi, ich verbinde mit diesen Teilen schlimme Erinnerungen. Meine Freundin schwört auf so ein Teil und hat mich überredet, das auch mal zu testen. Autsch :D

    Liebe Grüße

  4. Johanna
    30. März 2015 / 12:55

    Ich bewundere gerade deinen Mut, ich würde mich nicht an einen Epilierer trauen. Aber auch meine Freundinnen sind damit sehr vertraut, ich bleibe beim Rasierer

    Gruß Johanna

  5. 30. März 2015 / 13:39

    Ah, darauf habe ich nur noch gewartet und du hast es echt spannend gesschrieben ^^.
    Ich will sowas auch immer ausprobieren, aber bin dann doch ein kleiner schisser *lach*

    Du hast den Epilierer wirklich sehr gut beschrieben, schon der erste Teil war wirklich sehr gut. Vielleicht kaufe ich mir einfach mal einen und probier es aus.
    Viel Spaß weiterhin mit glatten Beinchen..

    Liebe Grüße

  6. 30. März 2015 / 15:39

    Das kenne ich nur zu gut, wobei ich den auch praktisch finde. Deswegen überlege ich auch schon lange hin und her. Auf der anderen Seite ist meine Haut total empfindlich, weswegen ich da immer etwas Angst habe.
    Wünsche dir einen schönen Tag.
    Liebst Michelle

  7. 30. März 2015 / 16:03

    Manchmal bin ich richtig verwundert wie empfindlich einige dem Epilieren entgegenstehen. Aber nun gut, jeder Mensch ist anders. :)
    Ich epiliere meine Beine und auch die Unterarme seit gut zwei bis drei Jahren und merke mittlerweile (fast) nichts mehr beim Auszupfen der Härchen. Selbst am Anfang war der „Schmerz“ nicht der Rede wert (und normal bin ich wirklich empfindlich was Schmerz angeht). Trockene und gereizte Haut bekomme ich dadurch auch nicht. Ganz im Gegenteil zum Rasieren wo meine Haut immer absolut gereizt reagiert hat.
    Aber wie gesagt, es ist ja jeder anders. :)

    Liebste Grüße, Susen ♡

    • Calista
      Autor
      30. März 2015 / 16:08

      Hihi, ich finde es ehrlich gesagt richtig cool mal eine andere Sicht der Dinge zu sehen :D ich bin tatsächlich mega empfindlich und brauch schon bei einem kleinen „Weh wehchen“ ein Pflaster :D wurde wohl in der Kindheit etwas zu extrem in Watte gepackt….ich bin mir aber auch sicher, dass nach einer mehrmaligen Anwendung dieses seltsame Gefühl schnell schwindet und auch ich ohne Probleme epilieren kann :)

      Danke für deine Meinung und liebe Grüße :)

  8. 2. April 2015 / 14:22

    Ungelogen, ich saß hier gerade mit ein paar Chips in der Hand und habe deinen Bericht gelesen. Fast wie bei einem Film. Ich war so gespannt wie es denn nun weitergeht xD
    Würdest Du den „Schmerz“ beim epilieren mit dem „Schmerz“ vom Augenbrauen Zupfen vergleichen ? Meine aber eher das Zupfen beim Friseur, wenn ich zB selbst zupfe dann tut es mir kaum weh, beim Friseur hingegen weine ich IMMER. :D

    • Calista
      Autor
      2. April 2015 / 14:26

      ich hab sie mir noch nie beim Friseur zupfen lassen, ich mach das immer selber und da würde ich am Anfang am Liebsten die Pinzette durch die Bude pfeiffen weil es so eklig vom Schmerz her ist.
      Es ist so ähnlich ja, nur ein paar Haare mehr :D

  9. 3. April 2015 / 19:59

    Super geschrieben, richtig spannend:) Ich kann dir nur zustimmen, benutze auch seit einiger Zeit den Epilierer:) Mit recht zufrieden:)

    Gut gemacht, war bestimmt viel Aufwand:) Aber ist dir gelungen:)
    Schöner Blog, lohnt sich wieder vorbeizuschauen:)

    Vielleicht hast du ja Lust, auch mal bei mir vorbeizuschauen:) freue mich über jeden neuen leser:)

    Liebste Grüße, Melli

    http://its-my-beauty-blog.blogspot.de/

  10. Sarbina D.
    20. November 2015 / 21:46

    Du berichtest in deinem BEitrag von genau den selben Erfahrungen, wie eine Freundin von mir…sie hat allerdings schon vor 6 Jahren angefangen zu epilieren und benutzt mittlerweile nichts anderes mehr, während ich immernoch bei der Nassrasur bin (Wo gerade die Nassrasur mich bei meiner besseren Hälfte so stört :D) Ob ich mal zu einem Epilierer wechsle…eher nciht :D

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