[Teil III] Quooker – Anwendungsbeispiele & Rückblick

Werbung/Er sprudelt binnen Sekunden 100°C kochendes Wasser aus dem Wasserhahn: der Quooker. Dabei steht der Wasserhahn wie üblich auf der Arbeitsfläche während hingegen das Reservoir im Schrank darunter haust. Eine 100-prozentige niederländische Erfindung, die seither die Welt erobert. 

Im Grunde ist der Quooker schnell erklärt, denn strenggenommen macht er nichts anderes, als jeder herkömmliche Wasserhahn auch. Der Unterschied ist aber dennoch enorm, denn der Quooker sprudelt im Nu kochendes Wasser heraus.  Auf Wasserkocher und Co kann man demnach getrost verzichten. Der Vorteil dabei macht sich letztendlich sowohl im Verbrauch als auch der Zeit bemerkbar, die man anschließend in die Familie investieren kann. Apropos Verbrauch, dank seiner innovativen Hochvakuum-Isolation verbraucht er lediglich 5 Cent am Tag und schafft dennoch fortlaufend kochend warmes Wasser. Wasser- und Energieverschwendung aufgrund langer Wasserleitungen in die Küche gehören somit der Vergangenheit an.

Auch im Punkto Sicherheit braucht man sich keinerlei Sorgen machen, zählt doch die Küche und vor allem kochendes Wasser als eine der Gefahrenquellen schlechthin. Oft sind kleine Kinder daran beteiligt und verursachen unbeabsichtigt Hunderte von Unfällen die vermieden werden könnten. Kein Wunder also, dass der Quooker mit einem kindersicheren Bedienknopf sowie einem doppelwandigen Hahnauslauf, dessen Außenseite sich nicht erhitzt, ausgestattet ist. Klar, der Wasserstrahl ist natürlich trotzdem heiß, da es sich allerdings nicht um einen soliden Strahl handelt, sondern er aus Tröpfchen besteht, kann man die Hand zurückziehen, bevor man sich tatsächlich verbrennt.

Im I. Teil meiner Quooker-Reihe habe ich die Idee dahinter bereits näher erläutert. Auch gab ich zu verstehen, dass wir einige Schwierigkeiten während dem Aufbau hatten, was jedoch nicht am Wasserhahn sondern meiner Spüle lag, da die Vorbesitzer meiner Wohnung die Spüle in einem erbärmlichen Zustand hinterlassen haben und wir nun erst für Ordnung sowie passende Löcher etc sorgen mussten. Ein derber Rückschlag, der mich sehr unglücklich gestimmt hat, immerhin habe ich 150€ für die Küche inkl Spüle an Übernahmegebühr bezahlt. Unser Problem: der alte Wasserhahn bzw seine Anschlüsse wurden nicht durch ein großes Loch in der Spüle sondern durch 4 winzig kleine Löcher durch geschoben, demnach konnten wir den Hahn für den Quooker, der ein großes Loch benötigt, nicht anbringen.

Mittlerweile haben wir jedoch eine Lösung für das Problem gefunden und im Baumarkt unseres Vertrauens einen sogenannten Stanzer ausgeliehen, der im Nu die „harte Nuss“ knacken konnte. Der Quooker ist seitdem täglich in Gebrauch und demnach keineswegs mehr aus dem Alltag wegzudenken.

 

Quooker – Anwendungsbeispiele

Bis dato konnte der Quooker begeistern. Sowohl Hahn als auch Reservoir sehen sehr hochwertig und qualitativ aus. Im Set enthalten waren die passenden Gebrauchsanweisungen beziehungsweise Aufbauanleitungen, die sowohl in Schrift als auch mit Bildern hilfreich erscheinen. Der Hahn war zudem extra sorgfältig in einer weichen Umverpackung verstaut, sodass keinerlei Flecken, Fingerabdrücke o.ä. auf dem Hahn vorzufinden waren. Top!

Da ich einen Quooker Flex zugesandt bekam, also eine Weiterentwicklung des herkömmlichen Produkts, konnten bereits vorab allerhand Extras bewundert werden, die gewiss während der Handhabung hilfreich erscheinen. So sorgt beispielsweise der einzigartige Zugauslauf für noch größeren Benutzerkomfort in er Küche. Denn mit dem kräftigen Strahl lässt sich der Schlauch beispielsweise hervorragend zum Ausspritzen des Waschbeckens oder zum Reinigen von Gemüse hernehmen. Der Quooker Flex ist eine Küchenmischarmatur für warmes, kaltes und kochendes Wasser und bietet alle bekannten Vorteile von Quooker. Er spart Zeit, Energie, Wasser und Platz und ist ausgesprochen sicher im Gebrauch.

Käuflich zu erwerben ist der Quooker Flex im Übrigen ab 1295 €. Eine sehr kostspielige aber auch verdammt hilfreiche Investition!

Janine

1 Kommentar

  1. Mora Na
    18. Januar 2017 / 18:46

    Schade, dass der Quooker so teuer ist, es scheint ein sehr cooles Teil zu sein, ich werde aber weiterhin meinen Wasserkocher nutzen müssen

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