[Themenwoche] Süßes raus – sonst spukt’s im Haus!

Werbung/ Es ist ein unvorstellbares Spukphänomen, dass sich einst in den berühmt berüchtigten Gewölben von Edinburgh abgespielt haben soll. Im Rahmen eines Experimentes unter der Leitung Wisemanns, wurden im April 2001 einige junge Freiwillige für 20 Minuten alleine und in absoluter Dunkelheit in eines der sagenumwobenen Verliese gesperrt. Einzig eine vorinstallierte Infrarotkamera zeichnete das Geschehen auf. Bereits nach nur wenigen Minuten glaubten die Testpersonen Atemgeräusche im Gewölbekeller wahrgenommen zu haben, die immer bedrohlicher zu werden schienen. Sekunden später starrte eine Probandin in eine Ecke des Raumes und ergreifte in Panik die Flucht.

Der Versuch wurde direkt im Anschluss abgebrochen, auch wenn sich zu diesem Zeitpunkt niemand erklären konnte, woher das rote Glimmen in der Ecke kam. Da die Aufnahmen der Kamera keinerlei Auffälligkeiten vorweisen konnten, sprach man nach dem Versuch von einer sogenannten Sinnestäuschung. Kaum wahrnehmbare physikalische Effekte haben auf uns Menschen nämlich reproduzierbare Wirkungen, weshalb beispielsweise ein plötzlicher Temperaturabfall innerhalb von Gebäuden von vielen Menschen wie ein Berührungsreiz wahrgenommen wird. Durch geschickte Anordnung eines Magnetfeldes hingegen, kann man das Gehirn eines jeden einzelnen täuschen, sodass sich Schimären bilden. So bildet sich die Person dann ein, sie sehe einen Geist oder höre ein Atmen.

Bekanntschaft mit Wahrnehmungen dieser Art durfte ich bis dato nicht machen, gehöre jedoch zu der Sorte Mensch, die sich schon oftmals von angeblichen Geistererscheinungen beispielsweise in der Geisterbahn oder zu Halloween, absichtlich hat täuschen lassen. Große Begeisterung löst daher jedes Jahr aufs Neue einer der ältesten Festtage aus: Halloween. Über die Entstehung des Brauches gibt es unzählig viele Erzählungen und Mythen, denen man nur bedingt glauben schenken kann. Einig sind sich am Ende jedoch alle, dass in den 1840er Jahren, Irische Einwanderer den Halloween-Brauch mit in die USA brachten, wo dieser seitdem mit teilweise sehr viel Aufwand gefeiert wird.

So verkleiden sich heute die Kinder ohne jeden spirituellen Hintergrund als Geister oder andere schaurig schöne Gestalten um anschließend von Haus zu Haus zu ziehen und eine Gabe zu erbitten. Der Versuchung zu widerstehen fällt oftmals nicht leicht, weshalb wir nur zu gerne den kleinen Monstern allerhand Süßigkeiten in die Taschen füllen. Andernfalls suchen diese unser Haus heim, ganz wie vor 5000 Jahren es die Geister taten.

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Einigen Erzählung zufolge geht der Halloween-Brauch auf das keltische „Samhain“ zurück, dass bereits im fünften Jahrhundert vor Christus begann. Gefeiert wurde jeweils am 31. Oktober eines Jahres – dem keltischen Neujahrestag. Einst glaubte man, dass an diesem Tag die Welt der Lebenden mit der Welt der Toten zusammentrifft und sich vermischt, sodass die Verstorbenen einzig an diesem Tag eine Chance hatten, von der Seele eines Lebenden Besitz zu ergreifen. Quasi ihre einzige Chance auf ein Leben nach dem Tod nutzen konnten.

Aus Angst und Abschreckung, verkleideten sich die Menschen mit den schrecklichsten Masken und zogen laut durch die Gegend, um die Geister davon abzuhalten, von ihnen Besitz zu ergreifen.

In Deutschland steigt die Beliebtheit dem Brauch gegenüber enorm, lässt allerdings auch Raum für Kritik offen. So wird beispielsweise von verschiedenen Seiten kritisiert, dass die alten Bräuche zunehmend verdrängt werden wie in etwa das Martinisingen am 10. beziehungsweise 11. November, bei dem an den Haustüren Lieder gesungen und als Belohnung schmackhafte Gaumenfreuden erwartet werden. Desweiteren wird der steigende Vandalismus durch Häuserschmierereien oder Eierwürfe beklagt, die zu vermehrten Einsätzen der Polizei an Halloween führen.

Nichtsdestotrotz gibt es auch friedlich gesinnte „Geister“, die den Tag mit enormer Vorfreude erwarten und in vollen Zügen auskosten. Mit liebevoll gefertigten und detailgetreuen Kostümen wagen sie sich durch die kühle Dunkelheit und klingeln an den Haustüren um köstliche Kleinigkeiten zu erbeuten.

Auch wenn ich nie wirklich viel geben kann, gebe ich doch von Herzen und erfreue mich stets an den strahlenden Kinderaugen.

In diesem Sinne….lasst es gruseln und willkommen in der Halloween-Themenwoche!

Janine


Halloween-Themenwoche 2015

Auch in diesem Jahr haben wir uns nicht lumpen lassen und tolle informative Berichte sowie kreative Videos kreiert, in denen wir euch allerhand nützliche Tipps, Rezepte, Make up Ideen und vieles mehr vorstellen. Mit dabei sind neben meiner Wenigkeit auch die nachfolgenden Blogger / Youtuber:

Moni & Palter von „Alltagsleben

Mona von „Sternzaubers TestOase

Susann alias “ MPünktchen

Kirsten alias „CoralPrettyPink“

Hanna alias „Hanita Orchidee

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Jonas von noackmedia, der sowohl das Blogdesign als auch den Banner gezaubert hat.

Halloween-Themenwoche

12 Kommentare

  1. kathikathi
    12. Oktober 2015 / 14:56

    Huuuuu…..gruselig interessant! Ich bin auch so’ne memme,gucke aber gerne Horrorfilme an und fürchte mich hinterher zu Tode . Wo mein Sohn noch klein war sind wir auch immer losgezogen,waren so 4,5 muttis mit de kidis. Alle wollten sie über den Friedhof, die einzige die sich gefürchtet hat war ich!

    • Calista
      Autor
      12. Oktober 2015 / 18:50

      haha ich glaube da würde ich mich auch fürchten :D dennoch muss ich gerade schmunzeln^^

  2. 12. Oktober 2015 / 15:41

    Ich freu mich das es endlich soweit ist. :)
    Das Design hat Jonas echt toll gemacht.

  3. 12. Oktober 2015 / 17:04

    Schaurig, Schaurig mit dem Experiment. Versuche sowas ja immer zu analysieren und eine Lösung dafür zu finden.
    Halloween habe ich als Kind immer gefeiert, jetzt ist das gar nicht mehr so bei uns.
    Auf die Berichte und Tipps freue ich mich. Vllt. lasse ich mich ja inspirieren.

    Liebe Grüße
    http://leania-meinenormalewelt.blogspot.de/

  4. 12. Oktober 2015 / 17:35

    Das ist ja wirklich interessant, aber schon nachvollziehbar, dass sich Reize so nachbilden lassen… Dahinter steckt natürlich auch eine gewisse Erwartungshaltung, wenn man schon so in einem Spukhaus steckt =)

  5. Drohla Kirsten
    12. Oktober 2015 / 17:37

    Wow, das ist ja genial. Ich habe richtig Gänsehaut bekommen.
    VLG Kirsten

  6. 12. Oktober 2015 / 18:10

    Dickes kompli an Jonas ;). Super und schaurig schön zulesen.Deine Bilder sind wieder Top. Vielen Dank das ich dabei sein darf .
    LG Mona

  7. 12. Oktober 2015 / 20:21

    Ui, das sind aber gruselige Bilder :) Toll gemacht! An Halloween gehen wir immer durchs Dorf und die Kinder rufen Süßes oder Saures über die Türen und Tore! Mal schauen, ob Aimees Cousine sie dieses Jahr noch mal überreden kann! Irgendwann ist man ja zu alt dafür :)

    Liebe Grüße
    Jana

  8. 13. Oktober 2015 / 0:09

    Ow ich bin ja ein richtiger Halloween Nerd, wie man auch unschwer daran erkennen kann, das ich auf meinem Blog den ganzen Monat über etwas zum Thema poste :P

    Daher freue ich mich immer über Menschen, die sich zum Thema äußernd und bin wirklich begeistert von diesem Beitrag hier, genau wie von dem Banner, welches echt super gelungen ist!

    Bin mal gespannt, was den Rest der Woche noch so kommt!

    • Calista
      Autor
      13. Oktober 2015 / 2:32

      Hihi :D Halloween ist auch einfach nur ne geile Zeit^^

  9. Nessa
    20. November 2015 / 11:32

    Warum muss Halloween immer nur so kurz sein :o deine Kreativität zu dem Fest ist einfach unbeschreiblich toll :)

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