[TIPP] Pfälzer Weine treffen Allgäuer Biere

Werbung/ Es ist ein Genuss der nicht jeden Gaumen binnen Sekunden verzaubert doch so manche Herzen im Nu höher schlagen lassen kann. Während wir Mädels eher selten darauf zurück greifen, ist es für unsere Mannsbilder wie ein Trunk der Männlichkeit. Die Rede ist vom alkohol- und kohlensäurehaltigen Getränk Bier, das durch Gärung aus den Grundzutaten Wasser, Malz und meistens Hopfen, der so genannten Würze, gewonnen wird. Über den Ursprung des köstlichen Gutes gibt es den frühesten Nachweis im altmesopotamischen Raum.

Wikipedia offenbart dazu folgende Worte: „..die Ägypter ließen halbfertig gebackenes Brot mit Wasser vergären und bekamen so eine Art Bier.“

Über die Entstehung, die Herkunft und die Herstellung von Bier könnte ich euch nun allerhand Zeilen verfassen, jedoch würde das binnen kürzester Zeit den Rahmen sprengen. In den vergangenen Tagen habe ich mich durch unzählig viele Seiten und Bücher gequält um euch heute mit Informationen zu versorgen, die man so nicht erwartet hätte. Doch warum diese Mühe?

Im vergangenen Jahr, das mittlerweile schon knapp 4 Wochen hinter uns liegt, durfte ich mich über ein liebevoll verpacktes und zugleich sorgfältig zusammengestelltes Bier-Paket hermachen, dessen Inhalt und Hintergrund ich euch heute natürlich etwas näher bringen möchte. Während mein Liebster lieber auf herkömmliches Bier zurückgreift und kaum Platz für Neuheiten schafft, greife ich gut und gerne mal nach einer neuen Sorte um meinem Gaumen etwas Abwechslung zu bieten.

Das Unternehmen „WeiBie Depot“ verzaubert Sinne wie die meine binnen Sekunden und bietet Menschen, die Sehnsucht nach ihrer Urlaubsregion oder Heimat verspüren Pfälzer Weine, Winzersekte und Brände sowie Allgäuer Biere an. Kurz und knapp, ein heimatlicher Onlineshop für Liebhaber guten Geschmackes. WeiBie Depot steht für Heimat und gibt dieses Gefühl in köstlichen Tropfen wieder, die die Menschen fernab dem ein Stückchen näher bringt. Auch meine Wenigkeit hat den Umzug in ein neues Bundesland zunächst nicht unbeschadet überstanden. Unzählig viele Tage wie Nächte schwand meine Freude in die Ferne und brachte mir Schmerz und Kummer wieder. Heimweh lässt sich nur schwer vermeiden, wenn man mit Herz und Seele an einem Ort hängt der einen auf unbekannte Weise fesselt. Ich verbinde mit meinem zuhause vor allem den guten Geschmack und den Genuss der sich in so unzählig vielen Gerichten und Getränken wiederspiegelt. Doch den größten Kummer bereitet mir der Verlust meiner geliebten Heimat- und Wiesenfeste, verbunden mit einem Brauch der auch in naher Zukunft Teil meines Lebens sein wird: Frühshoppen. In Bayern wird das sehr häufig praktiziert, bereits in jungen Jahren werden wir mitgenommen und verdrücken gemeinsam mit dem Herren des Hauses ein paar saftige Weißwurst.

Kurz vor Weihnachten erreichten mich zig Flaschen verschiedenster Biersorten, die allesamt aus dem schönen Allgäu stammen und nun von mir verkostet werden wollten. Immer wieder musste ich mich selbst dabei ertappen, wie ich meinem Liebsten mit dem Kochlöffel auf die Finger haute, weil er dem kostbaren Gut an den Kragen wollte. Weihnachten habe ich es ihm letztendlich erlaubt und mir ebenfalls ein Fläschchen gegönnt. Auch jetzt würde ich euch am Liebsten alle Sorten einzeln vorstellen und davon schwärmen wie jeder einzelne Tropfen meinen Gaumen verführt hat, doch wie ihr wisst sprengt das den Rahmen und würde im Nu wohl auch in einem großen Chaos enden. Dennoch habe ich mir erlaubt ein paar besondere Schmankerl aus dem Sortiment zu greifen und euch liebevoll abzulichten:

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Die heimatliche Plattform für regionale Köstlichkeiten bietet allerhand Sorten an, die für einen Kenner im Nu zu unterscheiden sind. Laien wie mich tun sich bei der Einteilung der Biere etwas schwerer, Grund genug das Wissen etwas aufzufrischen. Während meines Streifzuges durch das www konnte ich schnell herausfinden, dass Biere nach unterschiedlichen Kriterien klassifiziert werden. Dabei wird entweder der Alkoholgehalt oder der Stammwürzegehalt zur Beurteilung herangezogen. Letzteres gibt zum Beispiel an, wie viel vergärbarer Extrakt in der Würze enthalten ist. Die Stammwürze wird am Ende des Kochprozesses in der Würzpfanne bestimmt, unmittelbar vor dem Ausschlagen mittels einer Extraktspindel. Diesen Wert gibt man in Gewicht oder Gewichtsprozent an was ungefähr so viel bedeutet wie, dass ein Bier mit 12% Stammwürze 120g Extrakt in 1000g Flüssigkeit enthält.

Als Faustregel gilt, dass die Stammwürzeangabe durch drei geteilt den Alkoholgehalt ergibt, da der Extrakt bei der Gärung etwa in gleichen Teilen zu Kohlenstoffdioxid, Alkohol und unvergärbaren Stoffen abgebaut wird. (Auszug Wikipedia)

Egal ob Einfachbier, Schankbier, Vollbier, Starkbier, Biermischgetränke oder Lückenbiere- mein Wissen reicht meist nicht aus um weiter über Biergattung und Hintergründe nachzudenken. Hauptsache es schmeckt! Und das hat es. Mein Liebster griff sofort nach einem hellen Spezialbier das mit einer außergewöhnlich leuchtenden Bernsteinfarbe Begeisterung auslöste. Das fein gehopfte Bier ist dank seiner langen Lagerung sehr bekömmlich und macht es mit einer feinen Malznote zu einem sehr süffigen, schlanken Bier. Besonders mild aber rein wie der Mond am Horizont- es fühlte sich wahrlich wie ein Spaziergang auf magischen Böden an. Mit geschlossenen Augen genoss er sichtlich den Moment und zollte dem Vollmondbier auf diese Weise seinen verdienten Respekt.

Noch in seinen Träumen gefesselt und von unglaublicher Zufriedenheit strahlend, griff auch ich nach einer Sorte die mir das gleiche Gefühl bescheren sollte. Meine Wahl fiel auf eine alte original Allgäuer Hirschbräu Spezialität mit einem reinen vollmundigen und zugleich herzhaften Geschmack. Eine Komposition mit leichten Aroma von dunklem Braumalz die ich so wahrscheinlich nicht gekauft hätte nun jedoch mit einem Lächeln auf den Lippen begrüßen würde.

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…nachdem uns diese beiden Sorten den Gaumen verführt haben, war die Lust nach mehr geweckt. Selbst zu Silvester teilten wir dieses kostbare Gut mit unseren Gästen und nahmen deutlich deren Begeisterung war. Egal ob dunkel oder hell, die Geschmäcker waren unterschiedlicher denn je, doch es war kaum eine Sorte dabei von der wir besonders Abstand nahmen. So manche Mischung verzog uns manches mal den Mundwinkel, doch ein solch ungeliebter Gast konnte noch in einer feinen Bratensoße Anklang finden oder verfeinerte eines meiner Brote. Das man mehr aus Bier machen kann war mir schon immer klar, doch das es so vielseitig einsetzbar ist, war mir längst nicht bewusst. In den kommenden Tagen werde ich euch daher einen weiteren Einblick in das Paket gewähren und zeigen, was man mit Bier noch anstellen kann. Nicht immer muss eine ungeliebte Sorte den Gang durchs Abflussrohr antreten. Ihr dürft gespannt sein und wer weiß, vielleicht findet auch ihr gefallen daran und öffnet dadurch neue euch noch unbekannte Türen. *zwinker*

Doch zurück zum Thema..ich schweife schon wieder ab. Wie bereits kurz erwähnt, habe ich den Inhalt des großzügig zusammengestellten Paketes mit meinen Liebsten geteilt. Während die Gäste der Silvester-Party vor Ort kosten konnten, musste mein Vater noch einige Wochen warten bis auch er den Genuss dieses kostbaren Gutes aus dem Allgäu probieren durfte. Mit den Worten“...Tochter, das war sau lecker!“ zauberte er mir ein zufriedenes schmunzeln ins Gesicht und sendete mir zusätzlich noch zwei Bildchen zu, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Das Bier durfte vergangene Woche von Brandenburg nach Bayern ziehen und wurde dort in vollen Zügen genossen, doch seht selbst:

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Diese köstlichen Gaumenfreuden sind natürlich auch käuflich zu erwerben und werden neben Pfälzer Weinen an die Frau bzw den Mann gebracht. 100% Heimat die nicht nur deutlich zu sehen sondern vor allem zu spüren und schmecken ist. In diesem Sinne verabschiede ich mich von euch für den Moment und gewähre euch in Kürze einen weiteren Einblick in die Vielfalt des Unternehmen WeiBie Depot. Außerdem zeige ich euch, was ihr für köstliche und schmackhafte Dinge mit einer Flasche Bier zaubern könnt.

Janine :)

Die Produkte wurden uns kostenfrei zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns an dieser Stelle von Herzen bei dem Unternehmen für den netten Kontakt und das großzügige Paket.

3 Kommentare

  1. 30. Januar 2015 / 19:27

    ein gutes bier gönne ich mir auch ab und zu :)
    ich wünsche dir ein schönes wochenende!

  2. sandra
    31. Januar 2015 / 13:07

    Bier ist gar nicht meins, aber schön wenn es dir / euch geschmeckt hat. Ab und zu lohnt es sich eben doch fremde Welten zu erkunden. Wieder sehr schön geschrieben

  3. Melanie
    31. Januar 2015 / 14:20

    Bier trinke ich auch sehr gerne, auch wenn mein Mann immer schimpft. Ein wirklich sehr informativer und interessanter Bericht. Toll gemacht!

    Melanie

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