Tränende Augen bei Katzen – mögliche Ursachen und Behandlung

Eine Bindehautentzündung bei Katzen entsteht durch Viren, Bakterien oder Fremdkörper, die ins Katzenauge gesprungen sind. Dabei kann sie sowohl beide Katzenaugen als auch nur eines betreffen. Die Symptome sind allerdings bei beiden „Varianten“ für die Katze unangenehm.

 

Tränende Augen bei Katzen 

 

Es fing alles mit einem auslaufenden Auge an. Aufgrund der kalten Temperaturen vergangener Tage haben wir uns diesbezüglich nicht allzu große Sorgen gemacht, ihr tränendes Auge aber dennoch kritisch beobachtet. Kam es doch immer wieder mal vor, dass Salome mit einem „tropfenden“ Auge zu kämpfen hatte.

Doch diesmal war es irgendwie anders. Es wollte einfach nicht besser werden. Immer wieder saß Salome da und streichte mit der Pfote über das juckende und schmerzende Auge. Blinzelte dabei häufiger als sonst und kneifte angestrengt ihr Auge zusammen. Wenn nur ein Auge der Katze entzündet ist, liegt es nahe das es sich hierbei womöglich um Schmutz oder andere kleine Partikel handelt, auf die das Immunsystem reagiert. Dieses wehrt sich nämlich gegen die Fremdkörper im Auge und es kommt zu den für eine Bindehautenzündung typischen tränenden, roten und geschwollenen Augen der Katze.

Ein Besuch beim Tierarzt war demnach Pflicht!

Vor Ort wurde Salome erstmal ordentlich untersucht. Sowohl Gewicht als auch körperlicher Zustand standen dabei im Vordergrund.

Um die Ursache für das schmerzende und mittlerweile angeschwollene Auge herausfinden zu können, musste zunächst ein Fluorescein-Test gemacht werden. Dabei wird die Hornhaut eingefärbt um einen möglichen Defekt der Hornhaut ausschließen zu können. Dieser wird nämlich nach Einbringen eines Tropfens Fluorescein in den Bindehautsack und Ausspülen des überschüssigen Farbstoffes grün dargestellt. Besser sind sie allerdings erst dann zu sehen, wenn man die Hornhaut mit dem Blaufilter der Spaltlampe betrachtet.

 

Behandlung von Katzen mit Bindehautentzündung

Nachdem der Erreger bestimmt werden konnte, wurden die entsprechenden Medikamente rausgesucht. Salome war während der Behandlung sehr ruhig, zeitgleich aber auch ängstlich und schmiegte sich im Anschluss an meinen Freund.

Die Entzündung bekommt man anschließend übrigens gut mit Salben und Augentropfen in den Griff. Da Salome doch sehr ängstlich ist, haben wir uns für eine Behandlung mit Augentropfen entschieden.

Um die Erreger dauerhaft zu beseitigen, müssen diese Tropfen nun mehrmals täglich über einen längeren Zeitraum verabreicht werden.

 

Wird die Bindehautentzündung der Katze rechtzeitig und ausdauernd behandelt, gibt es eigentlich keine Probleme. Die Entzündung lässt sich demnach hervorragend ohne Spätfolgen behandeln. Wir bleiben dran und werden Salome nun mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln pflegen und behandeln um bald wieder sorgenfrei durch den Alltag düsen zu können.

Janine & Salome

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