Traumfänger einfach selber machen

Der Traumfänger gilt als indianisches Kultobjekt und soll – dem Glauben nach – den Schlaf verbessern. Es wird dabei angenommen, dass die guten Träume durch das Netz gehen, die schlechten im Netz hängen bleiben und später durch die Morgensonne neutralisiert werden.

Der traditionelle Traumfänger besteht manchmal aus hölzernen, kreisrunden Reifen aus Weide, in den ein Geflecht eingearbeitet ist, bestehend aus einer Darmschnur oder einem Sehnenfaden. Er kann aber auch aus anderen Materialien bestehen. Leder, Perlen, Federn, Pferdehaar und einige andere Materialien verzieren das Ganze. Legenden zufolge wurde dieses Geflecht anfangs übrigens als Spinnennetz bezeichnet.

Laut den Indianern wird der Traumfänger über dem Ruheort (zum Beispiel dem Bett oder dem Tipi) aufgehängt, um den Schlaf zu verbessern. Während die bösen Träume im Netz hängen bleiben und später von der Morgensonne neutralisiert werden, schlüpfen die guten Träume durch das Netz hindurch und können durch die mittlere Öffnung verschwinden. Anderen Legenden zur Folge werden die guten Träume durch die Federn zum Schlafenden geleitet. Anwendung und Interpretation variieren je nach Legende.

Allerdings entweichen die schlechten Träume in der Legende der Lakota durch das Loch in der Mitte, und die guten Träume bleiben im Netz.

 

So einfach bastelst du dir einen Traumfänger selber

Traumfänger sind nicht nur ein indianisches Kultobjekt sondern auch ein optischer Hingucker. Demzufolge zeige ich euch heute, wie ihr einen „Dreamcatcher“ ganz einfach selber machen könnt.

Das brauchen wir:

  • Ring (15 cm)
  • Bänder
  • Holzperlen
  • Federn
  • Wolle oder Borte
  • diverse Bänder
  • Schere

 

Zunächst habe ich meine Borde um den Ring gewickelt, sodass dieser komplett damit bedeckt war. Anschließend ließ ich meiner Kreativität freien Lauf und wickelte die ausgesuchten Bänder quer um und über den Ring. Zwischendurch wurden einige der Bänder mit niedlichen Holzperlen versehen die dem Dreamcatcher eine besondere Persönlichkeit verleihen. Zuguterletzt band ich einzelne Bänderreste nebeneinander fest die schließlich mit weiteren Perlen und Federn versehen wurden. Innerhalb kürzester Zeit entstand so mein ganz eigener und individuell gefertigter Traumfänger.

Besonders schön wirkt er natürlich mit farbigen Bändern, Federn und Perlen. Ich hingegen habe auf helle Töne gesetzt die sich minimal voneinander unterscheiden.

Viel Freude beim nachmachen.

Janine

6 Kommentare

  1. Simone Wiegand
    15. Oktober 2018 / 15:22

    Wunderhübsch geworden! ;o)

    • Calista
      Autor
      15. Oktober 2018 / 18:42

      Freut mich das er dir gefällt :)

  2. Ivonne
    15. Oktober 2018 / 21:52

    Da hast du wieder einen wunderschönen Traumfänger gebastelt. Meine Freundin hat einen überm Bett hängen und angeblich schläft sie immer gut. Der Glaube versetzt Berge ;-)

    • Calista
      Autor
      15. Oktober 2018 / 23:32

      Danke, so ganz zufrieden bin ich nicht aber für den ersten Versuch ist er toll geworden :D
      Ich glaube ja auch an sowas^^

  3. 16. Oktober 2018 / 16:08

    echte Traumfänger werden ‚geknüpft‘ mit Hilfe eines Occhi-Schiffchen geht es am leichtesten, meinen 2. traumfänger machte ich mit Hilfe eines Occhi-Schiffchens. Meienn ersten Traumfänger machte ich mit Hilfe einer stumpfen Sticknadel geht auch, nur man muss immer wieder beim ‚knüpfen‘ den ganzen Faden durchziehen, Perlen kann man so ganz leicht mit einfügen. in der Anfangsrunde hab ich alle 5cm einen Knoten gemacht.
    Mit Hilfe eines Occhi-Schiffchens geht es viel einfacher. Verzieren kann man Traumfänger mit Perlen und Federn, die Farben habe ich aufeinander abgestimmt.

    • Calista
      Autor
      16. Oktober 2018 / 16:19

      Ja das habe ich anfangs auch gemacht aber scheine ich zu blöd für zu sein darum habe ich ihn so gemacht, wie ich es in diesem Moment für gut empfand und er sieht dennoch sehr schön und ansprechend aus :D
      Ich bin kein bunter Fan^^ daher habe ich bewusst nur auf helle Farben zurückgegriffen :)
      Danke für deine Tipps!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere