Und was gabelst du auf? – Birkel Minuto

Werbung/ Bereits seit unzählig vielen Jahren werden allerhand Speisen getrocknet um ihre Haltbarkeit zu verlängern. Wie auch bei Gewürzen wird den Lebensmitteln dabei in einem schonenden Prozess das Wasser entzogen, um sie anschließend für den Endverbraucher haltbarer zu machen. Dadurch kann komplett auf Konservierungsstoffe (Lebensmittelzusatzstoffe, die den Verderb von Lebensmitteln verhindern sollen) verzichtet werden. Aufgrund der minimalen Erhitzung bei dieser Methode, behalten die Speisen ihren frischen und aromatischen Geschmack – eine Prozedur mit der bereits allerhand Mahlzeiten vorbereitet werden, die direkt im Anschluss die Herzen so mancher stressiger Konsumenten glücklich stimmen. 

Gerichte dieser Art sind längst in unserem Alltag integriert und nur schwer von wegzudenken. Fertiggerichte sind nichts weiter als von Unternehmen der Lebensmittelindustrie erzeugte Mahlzeiten zum warmen Verzehr, die nur noch erhitzt werden müssen. In der Regel handelt es sich um Hauptgerichte und Beilagen beziehungsweise „Ein-Komponenten-Mahlzeiten“ wie Pizza, Suppen oder Nudeleintöpfe. Letzteres wird auch vom einst größten Nudelhersteller (Newlat GmbH. vormals Birkel Teigwaren GmbH) in Deutschland gefertigt. So entstanden allerhand schmackhafte Nudelgerichte, die binnen kürzester Zeit zubereitet und genossen werden können. Die Rede ist von den „Birkel-Nudeln in Minuto„. Ob als Snack oder als Hauptmahlzeit, die Birkel Minutos bieten die volle Nudelpower in der praktischen Becherform. Die Nudeln enthalten wertvolle Kohlenhydrate, die nicht nur das Leistungsniveau erhöhen sondern zudem auch länger sättigen und daher eine willkommene Mahlzeit bei der Arbeit darstellen.

Erhältlich sind die Nudeltöpfe in gleich zwei Varianten, die sowohl den großen als auch den kleinen Hunger binnen kürzester Zeit stillen. In der klassischen 260 g-Bechergröße gibt es gleich sechs vorwiegend gemüsehaltige Sorten wie „Penne Spinat-Ricotta“ mit getrockneten Tomaten. Zubereitet ganz ohne Geschmacksverstärker, Konservierungs- oder Farbstoffe.

Für den großen Appetit sorgen die Birkel Minuto XXL, die es in fünf deftig-fleischigen Varianten gibt. Mit einer Portionsgröße von 350 g hat die XXL Variante 35% mehr Inhalt im Vergleich zum klassischen Becher und dient damit nicht nur als Snack, sondern auch hervorragend als schnelle Hauptmahlzeit. Neu ist hier beispielsweise die Sorte „Chili con Pasta“, die in einer würzig-scharfen Sauce daher kommt. Doch auch der „Paprika-Hähnchen-Topf“ mit Bandnudeln in feiner Rahmsauce erweitert das Sortiment um eine weitere Sorte.

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Wusstet ihr schon?…

…das Gerry Thomas, der einst in den USA für das Unternehmen Swanson ein tiefgekühltes Drei-Komponenten-Menü erfand, Pionier der Fertiggerichte war? Das Fertiggericht der ersten Generation wurde damals noch im Ofen erhitzt und bis zur Einführung der Mikrowelle in dafür charakteristischen Aluminiumschalen verpackt. Das Fertiggericht schlug ganz unerwartet ein wie eine Bombe und öffnete so die Türen für allerhand schnell zubereitete Gaumenfreuden.

Die Nudeleintöpfe durften nun auch in meine vier Wände einziehen und unseren Alltag, der leider viel zu oft von Convenience-Produkten bestimmt wird, mitgestalten. So ertappten wir uns immer wieder selbst dabei, wie wir bereits ohne mit der Wimper zu zucken auf die Fertiggerichte zurückgriffen und es als selbstverständlich ansahen, den Hunger damit zu stillen. Die damit verbundene Bequemlichkeit kam gerade richtig und ist längst zu einem allgemeinen Trend geworden.

Zubereitet werden die Nudeleintöpfe mit Hilfe von heißem Wasser, welches einfach über die Nudeln gegossen wird. Anschließend rührt man das Bechergericht um und lässt es sich fünf Minuten später schmecken. Um euch bildlich darzustellen, wie binnen kürzester Zeit aus getrockneten Nudeln ein schmackhaftes Gericht wird, habe ich mir erlaubt den italienischen Genuss mit euch zuzubereiten. Spaghetti in einer fruchtig-tomatigen Bolognese-Sauce mit knackigen Karotten, aromatischen Kräutern und würzigem Hackfleisch. (Fleischkomponenten sind im Übrigen in der Regel vorgegart. )

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Geschmacklich als auch optisch selbstverständlich kein Vergleich zu einer selbstgemachten Portion Spaghetti, allerdings darf an dieser Stelle nicht vergessen werden, dass ich hiermit enorm viel Zeit einspare die anschließend sinnvoll genutzt werden kann. Trotz allem war ich geschmacklich sehr enttäuscht von. Das italienische Vergnügen erschien sehr fad und langweilig und konnte so nur schwer meinen Gaumen von sich überzeugen. Einen fruchtigen Tomatengeschmack suchte ich ebenfalls vergeblich. Mit einer solchen Enttäuschung habe ich zwar gerechnet, allerdings nicht bei diesem Gericht. Spaghetti benötigen selbst in der heimischen Küche nur wenig Worte und sind binnen kürzester Zeit zubereitet. Grund genug für mich zu sagen, dass ich auch in naher Zukunft lieber etwas mehr meiner Zeit dafür beanspruche um anschließend ein köstliches Nudelgericht meinen Liebsten präsentieren zu können.

Während ich mit der Spaghetti-Sorte nicht wirklich viel anfangen konnte, mundete eine andere Sorte weitaus mehr und konnte sich im Vergleich positiver durchschlagen: Penne Spinat-Ricotta. Da meine Wenigkeit auf Fleisch verzichtet und sich seither lieber an Spinat und Co. wagt, konnte ich natürlich nur schwer die Finger von der locker-leichten Versuchung lassen, die im Übrigen nicht nur für Vegetarier ein Genuss darstellt. Penne mit Spinat und dem cremigen Geschmack von Ricotta – wahrlich ein gelungenes Menü das definitiv nachgekauft wird aber von mir nachgewürzt werden musste. Ja, was Gewürze angeht war auch hier eine Enttäuschung wahrzunehmen. Ein sehr fades Menü, dass zwar einen guten Grundgedanken beinhaltet aber in der Umsetzung einfach noch zu langweilig ist. Etwas Salz und Pfeffer dazu und fertig war mein Nudelmoment.

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Selbst mein Liebster, der bis dato immer sehr leicht zu begeistern war, gab immer wieder einen seltsamen Gesichtsausdruck von sich. Mit großer Vorfreude stürzte er sich auf die XXL Variante und versuchte sich am „Paprika Hähnchen Topf“ (siehe Bild oben) der sich als extrem scharf entpuppte. Geschmacklich sind wir hier bei einer beeindruckenden Meisterleistung (Ironie aus) die uns regelrecht die Nudel im Magen umdrehen ließ. Keinerlei Geschmack….. auch hier war die Vorfreude unbegründet.

Zu früh gefreut!

Wie bereits kurz angedeutet, greifen wir leider viel zu oft auf Fertiggerichte zurück. Oftmals fehlt einfach die Zeit oder aber Lust (ja, ich bin ehrlich) um sich an den heimischen Herd zu stellen und ein köstliches Menü zu zaubern. Das wir uns hiermit keinen Gefallen und aus medizinischer Sicht auch nichts Gutes tun, ist uns selbstverständlich bewusst. Gerade der hohe Salzgehalt in Fertiggerichten wird häufig kritisiert. Dieser würde vor allem zur Entstehung von Bluthochdruck und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wesentlich beitragen. Dennoch sind wir ehrlich und bleiben fair:  jeder von uns greift früher oder später mal darauf zurück.

Ob die Birkel Minutos nachgekauft werden, steht im Übrigen noch in den Sternen. Bis dato wurden noch immer nicht alle Sorten probiert, werden aber mit Sicherheit irgendwann ihren Weg gehen. Geschmacklich konnte kaum ein Topf überzeugen, einzig die Penne-Spinat-Variante war erträglich und wird mit großer Wahrscheinlichkeit mal wieder in den Einkaufswagen wandern.

Erhältlich sind die Minutos im Übrigen bereits und kosten 0,85 Euro (kleiner Becher) und 1,29 Euro (XXL Variante).

Janine

Die Produkte wurden mir kostenfrei und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

10 Kommentare

  1. 24. Juni 2015 / 11:32

    Ich muss zugeben das ich eigentlich noch nie wirklich Fertiggerichte gegessen oder gar gekauft habe… (abgesehen von Pesto oder Nudeln Tomaten Soßen). Zwar kenne ich das Gefühl so gut zu faul zu sein, aber ich gehöre zu den Menschen die dann meist außerhalb essen. Ob es das nun besser macht weiß ich auch nicht, aber es ist einfach schwer bis zum Kaisers zu laufen wenn man auf dem weg an über 50 Restuarants und co vorbei läuft :)
    Zu deinem Post finde ich besonders den Schluss toll. Es ist ehrlich und genau das wollen wir doch lesen!

    Liebe Grüße,
    Bambi
    http://www.xfunkelmaedchen.blogspot.de

    • Calista
      Autor
      24. Juni 2015 / 11:34

      Hihi,
      ja wir essen meist auch außerhalb…einfach weil die Möglichkeiten vorhanden sind und die Faulheit siegt :D
      Lach^^

      Vielen Dank für deine Eindrücke und offenen Worte :)
      lg janine

  2. 24. Juni 2015 / 11:38

    Ich bin leider kein Fan von Fertiggerichten dieser Art :( Frisch Kochen steht für mich immer an erster Stelle und ich versuche mir immer die Zeit dafür zu nehmen. Kann auch schnell gehen :)

    • Calista
      Autor
      24. Juni 2015 / 11:39

      Hehe so unterschiedlich kann es sein :) Ich befürworte dein Handeln auf jeden Fall :)

  3. 24. Juni 2015 / 12:54

    Früher war ich total süchtig nach solchen Dingen …
    Aber inzwischen bekomme ich sie mehr schlecht, als recht herunter :)

    Liebe Grüße
    Justine

    • Calista
      Autor
      24. Juni 2015 / 13:11

      Kenne ich zu gut :D haha, ich glaube mit dem Alter wird man „gscheiter“ :D oder auch net^^

  4. Bianka H.
    24. Juni 2015 / 16:52

    Hallo Janine,
    für Festivals oder den Urlaub im Zelt finde ich Fertiggerichte echt praktisch.

    Toller Bericht,
    Bianka

  5. 24. Juni 2015 / 17:06

    ich mag nicht alle produkte, besonders die mit tomatensauce find ich sehr gewöhnungsbedürftig, aber so manchmal nutze ich die für die schnelle pause.
    liebe gruesse!

  6. 26. Juni 2015 / 18:48

    Bei müssen es nicht immer riesige Portionen sein und besonders abends greife ich gelegentlich gern mal zur 5 Minuten Terrine.

    Liebe Grüße,
    Lu

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