Hilfe, mein Baby zahnt! Was jetzt wichtig ist

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Mit dem ersten Zähnchen beginnt auch ein ganz besonderer Meilenstein der Entwicklung. Mit Spannung werden die ersten Zähne von den Eltern erwartet, doch während es für manche Kinder ein Klacks ist, wenn sie Zähne kriegen, schreien und quengeln andere herum. Wenn der erste sichtbare Zahn dann aber mal da ist, macht er das Lächeln des Nachwuchses noch süßer. Doch der Prozess kann für unser Baby ganz schön schmerzvoll sein. Hilfe, mein Baby zahnt! Was jetzt wichtig ist.

 

Mit dem ersten Milchzahn kommt die Mundhygiene

 

"Oh nein, ich glaube, er bekommt einen Zahn!?"

Puh, eben noch haben wir uns über den nächsten durchgebrochenen Zahn gefreut, schon scheint alles von vorne loszugehen.

Das erste Zähnchen hat sich bei unserem Glückskeks im 7. Monat angekündigt. Bis der Zahn jedoch für uns sichtbar war, hat es gefühlt eine halbe Ewigkeit gedauert. Der Glückskeks hat gesabbert wie ein Weltmeister und auf allem herumgekaut, was ihm in die Finger kam. Er hat vermehrt nach Körperkontakt gesucht, stark gequengelt und geweint. Auch waren seine Wangen gerötet und heiß. Zudem schlief er unruhiger und zeigte weniger Appetit.

Inzwischen ist unser Wunder 2 Jahre alt, doch noch immer ist das Milchgebiss nicht komplett. Mit etwa zweieinhalb Jahren sollte er (wie die meisten Kinder) alle Milchzähne haben.

 

Was hilft dem Nachwuchs beim Zahnen?

  • Gekühlte Beißringe können die Beschwerden lindern
  • ein in Wasser oder Kamillentee getränkter Waschlappen zum Saugen
  • eine sanfte Massage
  • kühlendes Zahngel mit Kamille
  • harte Brotrinde, ein Stück rohe Karotte, Gurkensticks zum darauf Herumkauen
  • ganz viel Liebe und Kuscheleinheiten

 

Mit dem ersten Milchzahn mussten wir auch mit der Zahnpflege starten. Anfangs war es gar nicht so leicht die Zähne unseres Babys zweimal täglich zu putzen, mittlerweile hat der Glückskeks sichtbar Freude daran und genießt das tägliche Ritual sichtlich. Wir setzen dabei bewusst auf eine weiche Babyzahnbürste und eine winzige Menge fluoridhaltige Zahnpasta, zudem bieten wir ihm eine zahnfreundliche Ernährung an, die eine wichtige Rolle für die Zahngesundheit spielt.

 

Kurz zusammengefasst - das ist beim ersten Milchzahn wichtig:

  • Zähne zweimal täglich putzen
  • den ersten Zahnarzttermin spätestens bis zum 12. Lebensmonat einplanen
  • eine weiche Zahnbürste verwenden
  • Vermeide zuckerhaltige Getränke oder Snacks

 

Die erste Zahnungsphase meistern

 

Haben wir die erste Zahnungsphase mit Bravour gemeistert, können wir bis zum sechsten Lebensjahr durchatmen. Dann geht das Ganze nämlich wieder von vorn los: Die ersten Milchzähne beginnen zu wackeln.

Der erste ausgefallene Milchzahn ist dabei etwas ganz Besonderes. Nicht zuletzt deswegen, weil der ausgefallene Zahn die Zahnfee herbeiruft und im Tausch gegen den Zahn ein Geschenk mitbringt. Die Freude über die kleine Überraschung tröstet viele Kinder über den Verlust ihrer Zähne hinweg und macht sie stolz. Immerhin gehört man jetzt zu den Großen.

Eine besonders schöne Idee für den ersten ausgefallenen Wackelzahn stellt neben dem Geschenk der Zahnfee auch ein Brief von der Zahnfee dar. Diesen können die Kinder stolz vorzeigen, sich einrahmen und an die Wand hängen. Eine ganz besondere Erinnerung, die anders als der Feentaler, nicht einfach ausgegeben werden kann, sondern stets sichtbar und auf ewig greifbar ist.

 

Brief von der Zahnfee - Vorlagen kostenfrei herunterladen

 

Auf der Website 1-2-family.de könnt ihr die wundervollen Vorlagen der Briefe und Urkunden, die jeweils für Mädchen und Jungen erstellt wurden, kostenfrei herunterladen. Eine zauberhafte Idee, die wir mit dem ersten Wechsel der Milchzähne, gewiss genau so umsetzen und mit einem Brief der Zahnfee untermalen werden. Denn nichts zaubert unseren Kindern mehr Freude ins Gesicht, als kleine Rituale und Glücklichmacher, die den Zahnwechsel positiv begleiten.

with love,
Janine
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