Am Montag starteten die Dachdecker mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen in die letzte Sanierungswoche unserer Dachsanierung im Altbau und fingen mit den Vorbereitungen für den Einbau des Dachfensters an. Neugierig beäugte ich immer wieder das Geschehen und konnte die letzte große Veränderung kaum abwarten. Gekonnt nahmen die Handwerker das genaue Maß und planten die Platzierung.

Pünktlich zur Mittagspause war es plötzlich da, unser Wohnraumfenster im Treppenflur. Geplant war der Einbau des Fensters übrigens nicht, allerdings wurde von den Vorbesitzern der Doppelhaushälfte lediglich eine Glasscheibe im Dach eingearbeitet. Wir hatten quasi ein Loch, das nur durch eine winzige Scheibe aus Glas abgedeckt war. Aufgrund der neuen Verordnungen musste diese weichen und ein Fenster eingebaut werden.

Am darauffolgenden und somit letzten Tag, wurden noch ein paar Feinheiten auf dem Dach, sowie drumherum gemeistert. Die Regenrinne wurde angepasst, ein paar letzte Dachsteine verlegt und die Sanierung erfolgreich abgeschlossen. Mit prüfendem Blick schlichen wir um den Altbau und musterten jede noch so winzige Stelle. Mit einem zufrieden Lächeln auf den Lippen trennten sich schließlich unsere Wege und die Dachdecker zogen zur nächsten Baustelle.

Aufgrund der Bauweise des Hauses konnte das Fenster im Treppenflur nicht mittig integriert werden.

Für uns ist die Sanierung damit jedoch noch nicht abgeschlossen. Im Inneren fängt die Arbeit jetzt erst richtig an. Zuerst müssen wir uns um den Bereich um das Fenster kümmern. Dieser wird ordentlich gedämmt, abgedichtet und verkleidet. In den kommenden Monaten werden wir außerdem nach einem Elektriker suchen, um die Leitungen im Obergeschoss vollständig austauschen und auf den neuesten Stand bringen zu können. Natürlich nehmen wir euch auch bei diesen baulichen Maßnahmen auf unserem Blog mit.

 

Dachsanierung im Altbau

 

Inzwischen sind ein paar Tage vergangen und neben den Dachdeckern ist auch das Gerüst verschwunden. Zurück blieb eine wunderschöne Doppelhaushälfte mit frisch sanierten Dach. Wir lieben den Anblick und können uns daran kaum satt sehen. Immer wieder bleiben wir einfach in der Einfahrt stehen und starren mit einem Lächeln auf den Lippen unser Eigenheim an. Es war die wohl bis dato größte Baumaßnahme seit unserem Einzug.

Als wir uns vor einem Jahr für den Altbau in einem Ortsteil von Senftenberg entschieden haben, wussten wir nicht, dass das Dach löchrig war. Erst nachdem wir den Vertrag unterschrieben hatten, kam der marode Zustand des Daches zur Sprache. Enttäuscht von der List haben wir angefangen zu zweifeln und den Kauf bereut. Nichtsdestotrotz lassen wir uns durch den Schwindel die Freude über unser Haus nicht nehmen und arbeiten fleißig weiter daran.

 

Fertig saniert in den Winter [Vorher-Nachher]

 

Der direkte Vergleich ist beeindruckend und zeigt, dass die Dachsanierung unseres Altbaus bitter nötig war. Mal abgesehen von der optischen Veränderung haben wir auch im Inneren unserer Doppelhaushälfte eine enorme Wandlung wahrgenommen. Es zieht nicht mehr. Demzufolge muss nicht mehr ständig geheizt werden, was sich später auch im Geldbeutel bemerkbar macht.

Im Allgemeinen sind wir mehr als zufrieden und freuen uns auf den ersten Winter in den eigenen vier Wänden. Nun kann der Umbau im Obergeschoss starten und mit ihm der nächste Schritt unserer Altbausanierung.

Janine