Schnuller abgewöhnen – ein leiser Schritt, der sich plötzlich richtig anfühlt

Es gibt diese kleinen Themen im Mama-Alltag, die lange einfach mitlaufen. Der Schnuller war bei uns genau so ein Thema. Er war da - ganz selbstverständlich. Zum Trösten, zum Einschlafen, für zwischendurch. Nichts, worüber ich groß nachgedacht habe. Bis ich irgendwann gemerkt habe: Es darf sich langsam etwas verändern.  Nicht, weil es sein muss, sondern weil es sich richtig anfühlt. Schnuller abgewöhnen- plötzlich ist der richtige Moment da.

 

Unser Weg, den Schnuller abzugewöhnen - ohne Druck

 

Ich wollte nie, dass das Schnuller abgewöhnen mit Tränen, Druck oder einem harten Schnitt verbunden ist. Kein plötzliches "Jetzt ist Schluss", kein Wegnehmen, das mehr verunsichert als hilft.

Also haben wir einen anderen Weg gewählt.

Der Schnuller ist nicht verschwunden, er hat einfach einen neuen Platz bekommen. In ein kleines Nachtschränkchen. Ganz bewusst. Nicht versteckt, nicht verboten. Sondern einfach...nicht mehr ständig greifbar.

Und genau das hat etwas verändert.

 

Einige Wochen schnullerfrei (tagsüber) und es fühlt sich leicht an

 

Jetzt sind wir seit einigen Wochen tagsüber schnullerfrei. Und ehrlich? Ich hätte nicht gedacht, dass es so ruhig ablaufen kann. Der Glückskeks weiß genau, wo sein Schnuller liegt. Er könnte ihn jederzeit holen. Aber es tut es nicht und das ist für mich der schönste Beweis dafür, dass es der richtige Weg war.

Kein Druck. Kein Zwang. Einfach ein kleiner Schritt, den er selbst mitgeht.

 

Schnuller nur noch zum Schlafen und das ist okay

 

Zum Einschlafen gehört der Schnuller bei uns noch dazu und das darf er auch. Ich habe gelernt, dass Loslassen nicht von heute auf morgen passieren muss. Dass es in Ordnung ist, Dinge langsam gehen zu lassen.

Tagsüber ist der Schnuller kein Thema mehr. Nachts gibt er noch Sicherheit. Beides darf gleichzeitig existieren.

 

Fazit: Schnuller abgewöhnen darf sich gut anfühlen

 

Schnuller abgewöhnen muss kein Kampf sein.

Manchmal reicht es, einen kleinen Impuls zu setzen und dem Kind zu vertrauen. Kinder spüren oft selbst, wann sie bereit sind für den nächsten Schritt. Für uns war dieser Weg genau richtig.

Leise. Ohne Druck. Und irgendwie auch ein bisschen emotional, weil man merkt, dass das eigene Kind wieder ein kleines Stück größer geworden ist.

with love,
Janine
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