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Geschäfte und Kaufhäuser beginnen meist schon Ende September mit dem Bewerben von Weihnachten und dem Verkauf entsprechender Artikel. Traditionell werden die meisten Weihnachtsdekorationen jedoch “erst” zur Adventszeit aufgebaut. In den vergangenen Jahren habe ich lediglich den Weihnachtsbaum dekoriert, heuer habe ich im Eigenheim weitaus mehr Möglichkeiten. Schon jetzt löst das Aufstellen der Weihnachtsdekoration Glücksgefühle in mir aus und erinnert mich an vergangene Feste aus der Kindheit. Aufgrund der anhaltenden Umbau- und Sanierungsmaßnahmen innerhalb des Altbaus wird die festliche Dekoration in diesem Jahr jedoch noch gering ausfallen.

 

Weihnachten im Eigenheim

 

Bunte Lichter stehen für die Weihnachtszeit und gehören einfach dazu. Ob auffällige Weihnachtsbeleuchtung oder dezente Lichter – der Unterschied bei den Vorlieben ist groß. Nach US-amerikanischem Vorbild gibt es inzwischen auch in Europa sogenannte “Weihnachtshäuser”, in denen, an denen und in deren Umgebung Dekorationen aller Art angebracht sind. Das vermutlich lichtintensivste Objekt dieser Art mit 420.000 elektrischen Lichtern steht übrigens in Calle, einem Ortsteil des Fleckens Bücken im Landkreis Nienburg/ Weser in Niedersachsen.

Ganz so “pompös” möchten wir unsere Doppelhaushälfte nicht gestalten, nichtsdestotrotz setzen auch wir auf weihnachtliche Dekorationselemente jeglicher Art. Immerhin hat sich in den letzten Jahren der Umfang der Weihnachtsdekoration etwa außerhalb geschlossener Räume deutlich erhöht. Neben Dekoration in Form von beleuchteten Weihnachtsbäumen oder Lichtobjekten, die häufig weihnachtliche Motive darstellen, gibt es auch Dekorationsobjekte, die an Fenstern angebracht werden. Auch am Haus hochkletternde Weihnachtsmänner oder Lichterketten sieht man immer häufiger.

 

Schwibbogen – traditionelle Weihnachtsdekoration

 

Doch auch im Inneren der eigenen vier Wände darf es an süßer Weihnachtsdeko nicht fehlen. Neben Weihnachtspyramiden, Adventskalender und Adventskränzen stehen auch Schwibbögen hoch im Kurs. Schwibbögen sind ein fester Bestandteil der Erzgebirgischen Volkskunst und nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt beliebt.

Die im Schwibbogen dargestellten Motive spiegeln den Alltag der Bergleute und ihrer Familien wider. Die auf dem Bogen aufgesetzten Lichter waren Ausdruck der Sehnsucht der Bergleute nach Tageslicht, das sie vor allem in den Wintermonaten oft über Wochen nicht zu Gesicht bekamen.

Unser Esszimmer ziert heuer ein wunderschöner Schwibbogen aus dem Hause Ratags. Der Schwibbogen aus dem Erzgebirge ist im 3D Effekt gearbeitet und zeigt ein liebevoll gestaltetes Motiv der Weihnachtswünsche.  Die bis ins kleinste Detail ausgearbeitete 3-fach Sägearbeit mit seiner Beleuchtung sorgt für das passende Ambiente zur Adventszeit und für ein sicheres Gefühl. Denn Angst, dass das Kunstwerk durch echte Kerzen Flammen fängt, braucht man dank der elektrischen LED Kerzen nicht zu haben.

Ich liebe die Waldlandschaft, in der ein Fachwerkhaus zu sehen ist. Davor sitzt ein Weihnachtswichtel auf einem Schlitten, der eine goldene Glocke in der Hand hält. Hinter ihm warten zig verpackte Geschenkpäckchen auf ihren großen Auftritt. Ein zweiter Wichtel hält indessen einen kleinen Schwibbogen und eine Pyramide sowie ein Geschenkpäckchen in seinen Händen. Neben ihm steht ein Wunschbriefkasten und ein Bollerwagen mit Briefen. Ein unglaublich schönes und detailliertes Gesamtbild, dass Herzen jeden Alters höher schlagen lässt.

 

Ab wann Weihnachtsdeko anbringen?

 

Üblich ist es, die Weihnachtsbeleuchtung erst nach dem Sonntag vor dem ersten Advent anzubringen. Denn dann beginnt die “offizielle Weihnachtszeit”. Der Startschuss für die Weihnachtsdekoration fällt also gegen Ende November. Grundsätzlich dürfen wir aber natürlich selbst entscheiden, ab wann wir unser Zuhause mit Weihnachtsdeko schmücken möchten. Um die gesellschaftlichen Konventionen zu wahren, sollte man die Lichtelemente im Außenbereich jedoch erst nach dem Totensonntag einschalten.

Janine