Zuversichtlich planten wir den letzten großen Schritt und packten gemeinsam unsere Kostbarkeiten in Kartons. Die Vorfreude auf den Umzug ins Eigenheim war enorm und doch begleiteten uns erste Zweifel und Ängste. Ein Umzug stellt immerhin eine große Veränderung dar und bringt nicht immer nur positives ans Tageslicht. Obwohl wir erst am Wochenende mit dem Ausräumen der ungeliebten Wohnung loslegen wollten, starteten wir schon einen Tag früher. Im Nu füllte sich der Umzugswagen und die Erdgeschosswohnung leerte sich. Schnaufend stiefelten wir durch die Räumlichkeiten und rissen die Kartons regelrecht an uns. Im Eigenheim angekommen, packten wir nochmal gemeinsam an und leerten den Wagen binnen kürzester Zeit.

Mittlerweile wohnen wir seit knapp einer Woche in der großen Doppelhaushälfte und meistern unseren Alltag zwischen Kartons und Chaos. Während die Veränderung für uns herbeigesehnt war, litten unsere Katzen die ersten Tage spürbar. Vor allem Salome konnte mit dem plötzlichen Wohnraumwechsel nicht umgehen und äußerte ihre Meinung diesbezüglich mit Protestpinkeln auf die neue Wohnlandschaft. Übel kann man ihr diesen Unmut keineswegs nehmen, immerhin stellt ein Ortswechsel für Katzen Stress pur dar. Seither versuchen wir den neuen Haushalt noch „freundlicher“ zu gestalten, um ihr die Eingewöhnung zu erleichtern.

 

Umzug ins Eigenheim

 

Die Freude über das im vergangenen Jahr erworbene Eigenheim nahe des Senftenberger Sees ist noch immer immens. Doch schnell mussten wir feststellen, dass nicht jedes Wort der ehemaligen Hausbesitzer der Wahrheit entsprach und man uns viele Bereiche „schön“ geredet hat. Seufzend schauen wir uns in Momenten wie diesen an und sprechen ein selbstbewusstes „wir schaffen das“ aus. Natürlich war uns bewusst das an einer alten Immobilie vieles gemacht werden muss und wir gewiss eine Vielzahl an Dinge entdecken, die man vorher mit keiner Silbe erwähnt hat. Nichtsdestotrotz sind auch wir nur Menschen die Vertrauen geschenkt und letztendlich Enttäuschung geerntet haben.

Mittlerweile wurden viele dieser „Probleme“ gelöst und die Freude auf die kommende Zeit wieder gestärkt.

 

Doch was hat sich denn nun eigentlich alles getan?

In den vergangenen Wochen haben wir euch immer wieder einige Ausschnitte der Umbaumaßnahmen gezeigt. Die Veränderungen sind beeindruckend und viele der Räume kaum wiederzuerkennen. Natürlich ist noch lange nicht alles fertig und so manche Kleinigkeit wird uns noch beschäftigen. So fehlen in vielen Räumen noch passende Deckenlampen, Wandabschlussleisten und Dekorelemente.

 

Schlafzimmer:

Als wir zum ersten Mal das zukünftige Schlafzimmer betreten haben, wurden wir von den vielen unterschiedlichen Farben regelrecht erschlagen. Die Wände waren bunt gestrichen, der Boden alt und dunkel und der vorhandene Dauerbrandofen eine Herausforderung.

Mühsam haben wir die alte Tapete abgekratzt, vorhandenen Schimmel professionell behandelt und entfernt und die Wände neu gedämmt und verputzt. Anschließend wurde der Raum tapeziert und weiß gestrichen. Zusätzlich haben wir einen neuen Boden verlegt und den Dauerbrandofen abgebaut.

 

Ankleidezimmer:

Das Durchgangszimmer war vorher sehr zugestellt, eng und kaum passierbar. Der Raum wirkte dunkel und kalt, außerdem befand sich hinter der Holzpaneele ein Fliesenspiegel, den wir abtragen mussten.

Inzwischen ist der Raum kaum wiederzuerkennen und deutlich größer und heller. Wir haben nicht nur die alte Tapete abgekratzt, sondern auch die Fliesen abgetragen und die offenen Kabel gesichert. (Elektronik) Außerdem wurde eine Wand neu verputzt, der Raum tapeziert und gestrichen. Zu Guter Letzt wurde der Boden mit einem unkonventionellen Linoleum mit Holzstruktur versehen.

 

Wohnzimmer:

Im Wohnzimmer fand die wohl größte Veränderung statt. Der Raum war vorher mit dunklen Holzpaneelen ausgestattet die alt und kühl wirkten. Zudem befanden sich zwei große Heizkörper darin, von denen nur einer benutzt werden konnte.

Nachdem wir uns für die Holzpaneele entschieden haben, mussten wir diese mühsam abschleifen um den dunklen Lack loszuwerden. Anschließend haben wir die Holzverkleidung mit einer ökologischen Farbe grundiert und sie neu gestrichen.

Die Tapeten haben wir abgekratzt, den Raum neu tapeziert und gestrichen. Ferner wurde von einem Fachmann der kaputte Heizkörper demontiert. Die Demontage eines Heizkörpers ist in der Regel mit den richtigen Handgriffen schnell erledigt. Da wir mit der Thematik Ölheizung noch nicht wirklich vertraut sind, haben wir diesen Part von einem Profi ausüben lassen.

Heute stellt das Wohnzimmer unseren ganz persönlichen Ruhepol dar, auch wenn es noch ein paar Kleinigkeiten zur Vollendung bedarf. Vor allem die „neue“ Holzverkleidung verleiht dem Raum etwas ganz besonderes.

 

Nachhaltiger Umzug – Gebraucht statt neu

 

Neben den bereits genannten Räumen verfügt unsere Doppelhaushälfte natürlich noch weitaus mehr Zimmer. Bei der Küche und dem Badezimmer haben wir uns für eine nachhaltige Methode entschieden und die Ausstattung von den Vorbesitzern übernommen. Die Einrichtung ist in einem einwandfreien Zustand und musste lediglich ordentlich gereinigt und desinfiziert werden.

Die Küche wird in den kommenden Tagen noch mit einigen Lampen und Leuchten mit Vollspektrumlicht ausgestattet. Das Besondere daran ist, dass sich in vollspektralen Leuchtstofflampen die sieben Regenbogenfarben bis hin zum Infrarot-Bereich befinden. Alle Farben haben jeweils unterschiedlich wichtige Auswirkungen auf den Körper, wie zum Beispiel auf Schlaf und bei Stressbewältigung aber auch für das Wohlbefinden. Ziel ist es, in der Zusammensetzung möglichst nah an das Sonnenlicht heranzukommen. Die Vorteile von einer solchen Beleuchtung sind entspanntere Augen, weniger Stress, Müdigkeit und Kopfschmerzen sowie mehr Leistungsvermögen und Effizienz.

Besonders mit Vollspektrumlampen bewirkt die Lichttherapie eine deutliche Stimmungsaufhellung und hat sich z.B. auch bei depressiven Erkrankungen längst etabliert. Die stimulierende Wirkung, die gesundes Licht auf das Immunsystem hat, lässt sich aber auch jeden Tag nutzen – ganz ohne Rezept.

Mehr dazu gibt es bald auf meinem Instagramkanal @katerundkissen sowie hier auf dem Blog nachzulesen.

 

 

Die nächsten Schritte nach dem Umzug ins Eigenheim – Hausumbau

 

Im Großen und Ganzen sind wir mit den Fortschritten der vergangenen Wochen und dem Umzug ins Eigenheim sehr zufrieden. Derzeit steht vor allem der Aufbau der Möbel an erster Stelle um schnellstmöglich die vielen Kartons leeren zu können. Außerdem stehen folgende Schritte an:

  • Adresse ändern und ummelden
  • Katzenfreilauf bauen
  • Gartenteich säubern und tierfreundlich gestalten
  • Lampen anbringen, dekorieren, einräumen

Janine