Ob Schnee oder Regen, der Winter kann ungemütlich sein – und das auch für unsere vierbeinigen Gefährten. Wenn Licht und Wärme rar sind, sollten wir uns daher besonders um das Wohlergehen unserer tierischen Mitbewohner kümmern. Gerade Katzen lieben Sonne und Wärme und können sich folglich mit dunklem, nasskaltem Winterwetter nicht so richtig anfreunden.

Doch wie sieht das Leben einer Katze im Winter aus und was kann ich für das Wohlergehen dieser tun?

Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die sich vom Wetter „lenken“ lässt. Kurze Tage, trübes Wetter und feuchtkalte Witterung schlagen mir dabei ordentlich aufs Gemüt. Meinen Katzen geht es hier ganz ähnlich. Der Winter-Blues geht auch an den Stubentigern nicht spurlos vorbei. Demzufolge versuchen viele Katzen das Schmuddelwetter einfach zu verschlafen. Sage und schreibe bis zu zwanzig Stunden täglich verbringen unsere Wohnungskatzen im Winter mit Schlaf- und Ruhephasen. Warum das so ist? Nunja, Katzen verbrauchen in den kälteren Jahreszeiten deutlich mehr Kalorien. Sie regulieren ihren Energie- und Kalorienhaushalt auf natürliche Weise über ihr Verhalten. Daher sind Katzen in der kalten Jahreszeit auch weniger aktiv und schlafen mehr.

Hunde hingegen sollten sich bei den frostigen Temperaturen viel bewegen. Ist es draußen also ziemlich kalt, sollten Pausen vermieden werden, bei denen der Hund sich in den Schnee setzt oder gar ablegt. Hier kann schnell eine Blasenentzündung entstehen. Zudem sind Hunde im Winter anfälliger für Infekte.

Bei kurzbeinigen Hunden bilden sich übrigens auch schnell Eisklumpen am Bauch, die für ein zusätzliches Auskühlen sorgen. Ideal sind daher Feldwege mit einer festgetretenen Schneedecke. So haben auch Grauschnauzen Spaß im Schnee.

 

Gesund durch den Winter

Oftmals kann es im Winter auch vorkommen, dass unsere vierbeinigen Lieblinge sich vermehrt kratzen. Trockene Haut ist quasi auch bei unseren Tieren ein lästiges Problem. Ursache dafür ist meistens, dass die Haut durch die sinkenden Außentemperaturen sowie durch trockene Heizungsluft stark beansprucht ist. Besonders auffällig ist dies bei Freigängerkatzen, die sich einem häufigen Wechsel zwischen trockener Heizungsluft und Kälte aussetzen. Hier kann eine speziell abgestimmte Nahrung helfen die eine Vielzahl an B-Vitaminen und ungesättigten Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren enthält.

Apropos Nahrung, auch Kaninchen brauchen in den kalten Wintermonaten eine fetthaltige Kost. Geschälte Sonnenblumenkerne beispielsweise decken den erhöhten Energiebedarf.

Reptilien hingegen halten eine sogenannte Winterruhe. Daher sollte schon vorab das Licht und die Wärme Schritt für Schritt über einen Zeitraum von zwei Wochen verringert werden. Auch die Fütterung kann reduziert werden!

 

So machst DU deine Katze auch im Winter glücklich

Zunächst einmal sollten wir festhalten, dass unsere Stubentiger im Winter einfach etwas träger sind. Für uns bedeutet das, dass wir versuchen müssen, das Tier zum Spielen und Toben zu motivieren. Auch Schmusen sollte dabei nicht in Vergessenheit geraten.

Zwei mal täglich eine halbe Stunde Spiel und Sport sind Pflicht, damit die Katze fit bleibt, ausreichend Kalorien verbraucht und überschüssige Energie abbaut.

Ganz gleich wie wir den Alltag unserer geliebten Vierbeiner im Winter gestalten, nach ausgiebigen Spiel-, Schmuse- und Wellness-Stunden darf natürlich auch gemeinsam entspannt werden. Denn nichts ist so wertvoll wie ein glückliches Tier!

Janine