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Mit den Worten „Viel Spaß in Sherlocks Traum“ verabschiedete sich unser Spielleiter Oleg von uns und schloss die Tür des Escape Games. Überwältigt von den ersten Eindrücken der authentischen Kulisse fingen wir im Nu an nach Anhaltspunkten zu suchen. Ob wir Sherlocks Problem lösen konnten und wie wir das Abenteuer von Escape Berlin fanden, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

 

Der erste Ausflug seit Pandemiebeginn

 

Um kurz nach 9 Uhr an einem herrlichen Samstagmorgen, standen wir am Bahnhof und warteten sehnsüchtig auf die Bahn. Noch den Schlaf der vergangenen Nacht in den Augen witzelten wir die Müdigkeit einfach weg. Die Aufregung war uns in diesem Augenblick regelrecht ins Gesicht geschrieben, immerhin war es seit Pandemiebeginn unser erster gemeinsamer Ausflug in die Hauptstadt.

Nach 1 1/2 Stunden Zugfahrt und vielen überraschenden Umstiegen später, waren wir endlich in Berlin angekommen. Mit der S-Bahn fuhren wir schließlich bis zur S-Bahn-Station Landsberger Allee, um ein weiteres Live Escape Game im Escape Berlin spielen zu können.

 

Was ist ein Live Escape Game?

Bei einem Escape Room, auch bekannt als Escape Game oder Exit Game, handelt es sich um ein Spiel, bei dem ein Team von Spielern Hinweise entdecken, Rätsel lösen und Aufgaben in einem oder mehreren Räumen erledigen muss, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Man könnte ein Live Escape Game auch als modernes Detektiv- und Rätselspiel beschreiben.

Das Ziel ist oft, vom Ort des Spiels zu entkommen. Dafür hat man in den meisten Escape Rooms lediglich eine Stunde Zeit.

Schafft man den Escape Room nicht innerhalb der vorgesehen Zeit passiert nichts. Nach Ablauf der Zeit wird man natürlich trotzdem aus dem Abenteuer entlassen. Mehr Freude bereitet es aber, wenn man die Rätsel gemeinsam löst und das Spiel noch vor Ende der Zeit meistert.

Eine Übersicht aller Escape Games findest du hier.

 

Eine spannende Reise durch Sherlocks Traum

 

Uns zog es erneut in Europas größtes Live Escape Game nach Berlin. Nachdem wir bereits einige Räume entdecken durften, war diesmal eine spannende Reise durch Sherlocks Traum angesetzt.

„Auf einem seiner Abenteuer hat Sherlock Holmes einen verfluchten Schatz gefunden. Zuerst hat Sherlock diesen Fluch als abergläubigen Irrsinn abgetan, aber seit er diesen Schatz gefunden hat, wird er von Alpträumen geplagt.“ (Auszug Escape Berlin)

Hilfesuchend wandte sich Sherlocks Holmes an uns, immerhin waren wir weltweit bekannte Traumforscher. Ohne mit der Wimper zu zucken, nahmen wir den Auftrag an.

Ein letztes Mal blickten wir uns zuversichtlich in die Augen und nickten uns zu. „Viel Spaß in Sherlocks Traum“ – schon war die Tür hinter uns verschlossen und die Zeit lief gegen uns.

Jedes noch so harmlos wirkende Zeichen wurde mit der Gruppe besprochen. Gemeinsam wagten wir uns durch den Kopf des großen Meisterdetektives.

Ein Buch hier..

…eine unbekannte Schrift da…

..ein Licht…Dunkelheit..

Plötzlich öffnete sich diese Tür und mit ihr neue Möglichkeiten. Wir liefen hindurch und konnten unseren Augen nicht trauen. Es… HALT! Mehr wird nicht verraten.

Am Ende haben wir Sherlock aus seinem Alptraum befreien können und ihm dadurch erholsamen Schlaf verschaffen können.

 

Escape Berlin – Unser Fazit zu Sherlocks Traum

Das Abenteuer Sherlocks Traum hatte es wahrlich in sich. Nichts schien, wie es sein sollte. Scheinbar harmlose Hinweise erwachten plötzlich zum Leben und hinter manchen Wänden verbarg sich ein seltsamer Geheimraum. Wir überschritten die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit, um Sherlock von dem Fluch zu befreien. Dabei stießen wir auch so manchen Schrei aus, der unsere Herzen höher schlagen ließ. Vor allem ich wurde mehrfach erschreckt und rannte wie ein aufgescheuchtes Hühnchen durch die Räumlichkeiten.

Für uns war „Sherlocks Traum“ der bisher beste Escape Room ever. Die Rätsel erforderten etwas Grips, waren aber machbar. Wir haben den Raum noch vor Ablauf der Zeit gemeistert und waren am Ende total glücklich. Ein tolles Erlebnis, das wir mit guten Gewissen empfehlen können.

HINWEIS: In Sherlocks Traum verlaufen die Grenzen zwischen Wahn und Realität fließend. Das Spiel ist daher nicht für Kinder geeignet. Empfohlen wird eine Teilnahme ab 16 Jahre.

Janine