Handwerker im Haus – Wohin mit den Katzen?

Die Heizung wird nicht mehr warm, die Wände schimmeln und durch die Fenster zieht es rein – ein klarer Fall für den Besuch eines Handwerkers. Meist genügt ein Anruf und schon hat der Hausbesitzer einen Termin mit dem Handwerker.

Soweit so gut, doch wie geht man mit dem Handwerker um? Viele, mich eingeschlossen, wissen immerhin hin nicht, wie sie sich dem Fachmann gegenüber verhalten sollen. In der Regel ist der Fachmann darauf bedacht, gute Arbeit abzuliefern. Schließlich leben gerade Handwerker von Mund-zu-Mund-Propaganda. Steht man als Kunde die ganze Zeit daneben, wird der Fachmann nur abgelenkt. Vertrauen zum Handwerker sollte daher vorhanden sein.

Es ist natürlich kein Muss, aber wenn Fachleute länger in der Wohnung beschäftigt sind, ist es ein Zeichen guter Manieren, diesen auch etwas zu trinken anzubieten. Daher einfach ein Tablett mit einer Thermoskanne Kaffee und Mineralwasser zur Selbstbedienung bereitstellen. Auch ein kleiner Snack für eine Extra-Portion Motivation kann für Begeisterung sorgen. Ein paar belegte Brote oder auch ein Schälchen mit Keksen und schon werkeln die Handwerker mit einem Lächeln auf den Lippen.

 

Die Handwerker kommen – wohin mit den Katzen?

 

Handwerkliche Maßnahmen in den heimischen vier Wänden bleiben im Laufe der Zeit nicht aus, doch wohin in der Zwischenzeit mit den Katzen? In meinem Fall gibt es aktuell für meine Samtpfoten „Wohnzimmerarrest“, denn der Großteil der Wohnung ist aktuell von den baulichen Schritten betroffen. Das stört weder Salome noch Chaley, da sie sich weiterhin frei durch die Wohnung bewegen können/dürften, aufgrund der lautstarken Geräusche jedoch lieber im Wohnzimmer bleiben.

Wichtig ist hierbei jedoch, dass man den Handwerkern mitteilt, dass Katzen anwesend sind. So können sie sich darauf einstellen die Tür nach draußen nicht dauerhaft offen stehen zu lassen.

Alternativ kann man die geliebten Katzen währenddessen auch „in Pension geben“, was für mich persönlich jedoch keine Option wäre. Viele Tierheime bieten längst sogenannte Pensionsplätze an, für die man täglich eine gewisse Gebühr bezahlt. Vor Ort werden die Pensionsgäste dann mit Nahrung und Getränken versorgt und je nachdem wie viel Zeit man hat, auch mit einer extra Streicheleinheit belohnt. Diese Variante kostet die Katzen jedoch weitaus mehr Nerven als man zunächst annehmen mag. Die fremde Umgebung, neue Gerüche und Menschen, die sich nicht ausschließlich um diese Bewohner kümmern können, sorgen für zusätzlichen Stress der auf den Magen schlagen kann.

 

Handwerker und Katzen

 

Da Chaley sehr anfällig auf Stress und Veränderungen reagiert, habe ich mich bewusst dazu entschieden, die Katzen während den baulichen Maßnahmen in der Wohnung zu lassen. Das Wohnzimmer wurde daher optimal auf die Bedürfnisse meiner Goldschätze eingerichtet und mit allem bestückt, was die Katzen zum Leben brauchen. Sollte sie dennoch mal die Neugier packen, können sie jederzeit durch einen Spalt den Rest der Wohnung erkunden. Bisher war die Angst vor den fremden Menschen jedoch größer, weshalb sowohl Chaley als auch Salome lieber die Ruhe auf dem Sofa bevorzugen.

Sobald die Handwerker die Wohnung verlassen haben, geht das Gewusel hingegen los. Mit ihren zarten Spürnasen erkunden sie die Fortschritte und lassen sich dabei nicht beirren.

Janine

2 Kommentare

  1. Birgit N.
    3. Februar 2019 / 11:18

    Ich würde in der Situation wohl genauso handeln. Aber mein Katerchen hätte da wohl nicht soviel Angst und würde regelmäßig bei den Handwerkern vorbeiwuseln.

    • Calista
      Autor
      3. Februar 2019 / 11:21

      hihi würde Chaley auch machen :D aber momentan hat er nicht so Lust die Handwerker zu stören :D

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere