Fielen gestern noch die reifen Äpfel vom Baum, sind es heute verwelkte Blätter, die ihren letzten Reigen tanzen. Laubbäume färben ihre Blätter und läuten damit unseren ersten Herbst im Eigenheim ein. Die Vorfreude auf die kommende Zeit ist enorm, denn schon in wenigen Tagen trudeln die Dachdecker ein. Die Dachsanierung stellt damit die größte Veränderung unserer Doppelhaushälfte dar und war in diesem Umfang eigentlich nicht geplant.

 

Dachsanierung am Altbau

 

Als wir im vergangenen Jahr durch unser zukünftiges zu Hause liefen, wussten wir noch nicht, dass neben den Umbaumaßnahmen im Inneren der Immobilie, auch eine Dachsanierung anstehen würde. Den Fragen diesbezüglich ist man geschickt aus dem Weg gegangen, erst nachdem wir den Hauskauf schriftlich festgehalten hatten, kam das Thema zutage. Für uns ein Schlag ins Gesicht, der finanziell nicht eingeplant war. Eine Dachsanierung kann nämlich ordentlich das Budget schmälern. Der Preis richtet sich dabei neben der Form und der Größe des Daches vor allem auch an das Material der neuen Dachhaut.

Des Weiteren haben die Vorbesitzer der knapp 100 Jahre alten Doppelhaushälfte eigenständig ein kleines Stück Glas, vermutlich als Fensterersatz, eingesetzt, das nun gegen ein Wohnraumfenster ausgetauscht werden muss.

Für die Dachsanierung am Altbau, der von einem Fachbetrieb ausgeführt wird, müssen wir nun einiges vorbereiten. Neben der Terrassenüberdachung muss beispielsweise auch der Zaun im Vorgarten vollständig entfernt werden. Die Frage nach dem Warum lässt sich hier ganz leicht beantworten: der Bauschuttcontainer passt nicht durch die Einfahrt. Da wir vor unserem Haus keine Parkmöglichkeiten haben, bleibt uns nur, den Zaun vollständig zu entfernen. Anschließend kann der Container direkt auf unser Grundstück gestellt werden.

 

Doppelstabmattenzaun in anthrazit

 

Nach der Dachsanierung befassen wir uns sofort mit dem neuen Zaun. Unsere Wahl fiel auf einen Doppelstabmattenzaun in der Trendfarbe „anthrazit“.  Zaunanlagen in Form von einem Doppelstabmattenzaun finden sich immer häufiger auf Grundstücken. Wir finden ihn optisch unglaublich ansprechend und waren uns diesbezüglich sofort einig. Nach Belieben lässt sich der Zaun durch einen eingeflochtenen Sichtschutz ergänzen. Dadurch schafft man mehr Privatsphäre und sorgt dafür, dass unerwünschte Besucher nicht mehr wirklich viel sehen können.

Auf einen eingeflochtenen Sichtschutz als Ergänzung verzichten wir übrigens ganz bewusst. Denn wir werden hinter den Zaun eine Hecke pflanzen und uns damit einen natürlichen Sichtschutz schaffen.

 

Hausupdate – Zimmerpflanzen, Gartenliebe & Zukunftsmusik

 

Nachdem wir in den letzten Monaten viele sichtbare Veränderungen vorweisen konnten, sieht es aktuell eher mau aus. Zwar bauen wir unser Eigenheim noch immer eigenständig um, legen unser Hauptaugenmerk im Moment jedoch verstärkt auf den Garten. Das Wetter war nahezu einfach perfekt und musste ausgenutzt werden.

Mittlerweile ist der Garten kaum wiederzuerkennen. Wir haben viele alte Wurzeln mühsam ausgegraben und entfernt. Die Fläche wird nun vollständig begradigt um anschließend mit dem Verlegen der Rasenkantensteine und der Hecke loslegen zu können. Entschieden haben wir uns für die Photinia-Hecke Red Robin. Das glänzende, immergrüne Blattlaub der Glanzmispel hat einen rötlich leuchtenden Jungaustrieb. Mehr dazu in Kürze.

Im Inneren unseres Eigenheims hat sich in den vergangenen Wochen kaum etwas getan. Na gut, fast. Die ersten Zimmerpflanzen durften einziehen. Neben Kokospalmen haben auch ein paar Lavendel ihren Weg in unser zu Hause gefunden. Lavendel ist allerdings nichts als Zimmerpflanze geeignet, sollte also zumindest im Sommer an einem sonnigen Plätzchen auf dem Balkon oder im Garten stehen dürfen. Wir werden mit der beliebten Bienenweide im kommenden Jahr unsere Beete einfassen.

Nach der Dachsanierung geht es schließlich im Obergeschoss weiter. Tapezieren, Fußboden neu verkleiden, Elektrik austauschen – es wird nie langweilig.

Janine