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Der Herbst macht Appetit auf Herzhaftes weshalb wir in der tristen Jahreszeit gerne auf leckere Hausmannskost setzen. Seit unserem Einzug in die knapp 100 Jahre alte Doppelhaushälfte, findet man uns immer häufiger in der Küche wieder. Bis dato haben wir uns regelmäßig von Fertiggerichten und kleinen Snacks ernährt, inzwischen bereiten wir mit großer Begeisterung unsere Gerichte selbst zu und greifen dabei auch auf Zutaten aus dem eigenen Garten zurück. So zog es uns erst kürzlich durch die Tiefen des Waldes auf der Suche nach essbaren Pilzen. Zwar ist die Pilzsaison inzwischen vorbei, da die bekanntesten Speisepilze ihre Fruchtkörper von Juli bis Oktober bilden, aber auch im Winter kann man auf der Suche nach essbaren Pilzen noch fündig werden. Von November bis März findet man beispielsweise einen ausgezeichneten Speisepilz namens Winterpilz, auch bekannt als Gemeiner Samtfußrübling. Er wächst meist an Bächen, nahe am Boden und immer an einem Holzstamm. Aus dem Winterpilz lassen sich viele herzhafte Gerichte zaubern, die an tristen Herbsttagen für Freude sorgen. Einen wahrhaft schmackhaften Genuss stellt auch die klassische Roulade dar. Das traditionell gewickelte Fleischgericht wird in den unterschiedlichsten Variationen zubereitet und in der kühlen Jahreszeit kaum wegzudenken.

 

Rouladen aus der Schmorpfanne – So gelingt die klassische Hausmannskost

 

Obwohl ich den Verzehr von tierischen Produkten immens eingeschränkt habe, kann ich zu einer klassischen Roulade aus der Schmorpfanne nicht nein sagen. Zubereitet wird sie dabei genauso, wie sie schon meine Mutter für uns gekocht hat. Neben Senf, Speck und Zwiebeln, dürfen in unserer Roulade auch saure Gurken nicht fehlen. Anderorts wird zusätzlich Mett beigefügt. Anstelle des Specks und der sauren Gurken können auch eine Reis-Gemüsefüllung oder, wie in Österreich, Karotten verwendet werden. In Schwaben wird als Füllung ein hartgekochtes Ei zusammen mit Speck, Senf und Gurke verwendet. (Quelle: Wikipedia)

Als übliche Beilage dient Blaukraut, manchmal auch Sauerkraut und je nach Region Salzkartoffeln, Stampf, Spätzle oder Klöße.

 

Für die klassischen Rouladen (2 Personen)  braucht man folgende Zutaten:

  • drei Rinderrouladen
  • Salz, Pfeffer und Senf
  • je Roulade zwei Scheiben Speck
  • 2 saure Gurken
  • 3 Zwiebeln
  • 1 Bund Suppengrün
  • 400 ml Rinderbrühe
  • 400 ml Rotwein
  • Tomatenmark
  • Zucker
  • Zahnstocher
  • Beilagen: Blaukraut (Rotkohl), Kartoffel, Gurkensalat, Knödel..

Zuerst habe ich die Rouladen abgetupft, mit einem Fleischklopfer schön dünn und gleichmäßig geklopft und ordentlich mit Salz und Pfeffer gewürzt. Zusätzlich wurde auf jede Roulade etwas Senf verteilt.

Zwiebeln und saure Gurken in Scheiben schneiden und auf die gewürzte Roulade legen. Das Fleisch rollen und bridieren, also mit Küchengarn zusammenbinden. Alternativ können die Rollen auch mit Rouladennadeln oder Zahnstochern fixiert werden.

Die Rouladen in einem Bräter oder einer Schmorpfanne bei hoher Temperatur kross anbraten und wieder herausnehmen.

Für die Soße ein bisschen Gemüse, sowie ein paar Zwiebelscheiben und das Tomatenmark mit dem Zucker etwa 6 Minuten andünsten. Anschließend den Rotwein langsam hinzugießen und warten bis er eingekocht ist. Rinderbrühe zugeben.

Danach die Rouladen wieder in die Pfanne legen und bei mäßiger Temperatur in der geschlossenen Schmorpfanne etwa 60-90 Minuten garen.

Durch das Schmoren gewinnt das Gargut an Geschmack.

An Ende der Garzeit sollte das Fleisch probiert werden, ob die Garzeit ausreichend war. Wenn die Rouladen perfekt sind, nehmen wir sie aus der Pfanne und halten sie warm. Für die Soße passieren wir das Gemüse durch ein Sieb in einen Topf. Die Soße etwa 5 Minuten einkochen lassen und nach Belieben würzen oder mit Butter verfeinern. (montieren)

Mit Beilagen servieren – fertig.

 

WellDone Studios – Kochgeschirr für die (halbe) Ewigkeit

 

Zurückgegriffen habe ich im Übrigen auf eine Schmorpfanne von WellDone Studios. Bis dato habe ich meine Rouladen ausschließlich im Ofen zubereitet, diesmal jedoch habe ich mich an eine 3-ply Edelstahl Schmorpfanne gewagt, die nicht nur gut in der Hand liegt, sondern dank ihrer hohen, leicht abgeschrägten Ränder für komfortables Schwenken und Wenden sorgt.

Das gutes Kochgeschirr das Kocherlebnis enorm steigern kann, ist längst kein Geheimnis mehr. Bewusst haben wir uns demzufolge noch vor dem Einzug in den Altbau von unseren alten Töpfen und Pfannen getrennt und diese gegen langlebige, robuste und praktische Küchenbegleiter ausgetauscht.

WellDone Studios bietet eine Vielzahl an Essentials für jede Küche, zu einem ehrlichen Preis an. Das Besondere daran ist, dass das Kochgeschirr aus einem 2,5mm dicken 3-Schicht System mit einem 1,5mm dicken Aluminiumkern für präzisestes und gleichmäßiges besteht. Die Außenschichten aus Edelstahl und starke Nieten machen das Kochgeschirr hingegen robust und vielseitig.

Bei vielen Pfannen und Töpfen ist häufig die Beschichtung die Schwachstelle, weshalb alleine durch Pfannen jedes Jahr etwa 50.000 Tonnen Altmetall entstehen. Das Kochgeschirr von WellDone Studios besteht deshalb aus einer Spezialbeschichtung eines deutschen Herstellers, die präzise auf das Material abgestimmt wurde. Die Produkte sind dadurch langlebiger und die Freude am Kochen weitaus größer.

 

Wegwerfen war gestern

 

In den vergangenen Wochen haben wir unsere Schmorpfanne richtig gefordert. Wir lieben das einfache Design, die abgerundeten Kanten, die ein perfektes ausgießen ermöglichen und die optimale Wärmeverteilung in der gesamten Schmorpfanne.

Selbst bei der Reinigung und Pflege braucht es keinen Masterabschluss, das Kochgeschirr ist einfach von Hand zu reinigen.

Eine enorme Bereicherung, die nicht nur herzhafte Köstlichkeiten in der tristen Herbst- und Winterzeit perfekt gelingen lässt, sondern auch Pfannendesserts wie Kuchen und Kekse (coming soon) möglich macht.

Janine