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Neben einem großen Badezimmer verfügt unser Eigenheim auch über zwei separate Toiletten. Während das „stille Örtchen“ innerhalb der heimischen vier Wände bereits vollständig saniert wurde, bedarf es für das WC neben der Sommerküche noch ein paar Handgriffe mehr. Für die Vorbesitzer musste dieser Raum vor allem praktisch sein, denn er ermöglichte ihnen an heißen Sommertagen eine schnelle Abkühlung. Vor allem nach der Gartenarbeit konnte das „kleine Badezimmer“ schnell besucht und genutzt werden, ohne im ganzen Haus für Chaos zu sorgen. Diesen Gedanken möchten wir beibehalten, dem Raum jedoch eine moderne und komfortable Einrichtung schenken. Hierfür werden nicht nur die Wände neu verkleidet, sondern auch die alten Sanitäranlagen vollständig entfernt. So wird die alte Duschwanne gegen eine bodentiefe Dusche mit Glastür ausgetauscht und die alte Gästetoilette durch ein platzsparendes Exemplar ersetzt, das hängend an der Wand montiert wird. Des Weiteren passen wir das Handwaschbecken farblich an den Raum an und schaffen angenehmes Licht.

Neben dem Waschbecken kommt ein Handtuchhalter zum Einsatz, auf der anderen Seite über dem Waschbecken lässt sich hingegen prima ein Seifenspender anbringen.

Für Stauraum werden künftig selbstgemachte Regale aus alten Obstkisten sorgen. Sie sind schlicht, stylisch und haben einen ganz besonderen rustikalen Charakter.

 

Regal aus alten Obstkisten einfach selber machen

 

Ob hoch oder quer an der Wand montiert, lückenlos gestapelt oder sorgfältig verschraubt – Möbel aus Obstkisten erlauben eine Vielzahl an Möglichkeiten.

Für unser zukünftiges Gästebadezimmer habe ich passend dazu ein Regal aus alten Obstkisten gefertigt, dass kaum handwerkliches Geschick erfordert. Zurückgegriffen habe ich dafür auf massive Holzkisten (B-Ware), die massive Absplitterungen und gebrochene Leisten vorweisen konnten. Die Kisten stammen aus dem Alten Land, dem größten zusammenhängenden Obstbaugebiet Europas, und wurden Jahrzehntelang zur Apfelernte eingesetzt. Sie haben eine schöne Patina angesetzt und weisen Gebrauchsspuren auf, die für zusätzlichen Charme sorgen.

Aufgrund der massiven Beschädigungen und starken Verschmutzungen musste ich die Kisten zunächst ordentlich reinigen und mit Schleifpapier bearbeiten.

 

Darum solltest DU auf ökologische Farben setzen – Remmers [eco]

 

Anschließend habe ich sie meinen eigenen Wünschen entsprechend gestaltet und dabei auf die ökologischen Farben von Remmers [eco] zurückgegriffen. Biologische Farben beziehungsweise ökologische Farben gewinnen in unserer Gesellschaft immer mehr an Aufmerksamkeit. Meine Wahl fiel daher auf eine wasserbasierte Deckfarbe auf Basis nachwachsender Rohstoffe von Remmers [eco], die für Holz im Innen- und Außenbereich geeignet ist.

Das Unternehmen legt mit seinen umweltfreundlichen Anstrichsystemen höchsten Wert auf Ökologie und Nachhaltigkeit. Diese Philosophie wird konsequent umgesetzt.

Die wasserbasierte Öl-Farbe enthält nicht nur einen sehr geringen Lösemittelgehalt, sondern ist auch Wetter- und UV-beständig und vermindert Verfärbungen durch wasserlösliche Holzinhaltsstoffe.

Meine Holzkisten habe ich zuerst mit der Farbe „weiß“ (RAL 9016 | 7663) gestrichen. Den inneren Bereich habe ich danach in ein angenehmes „fenstergrau“ (RAL 7040) | 7655) gehüllt.

Die Farben haben sich unglaublich gut verstreichen lassen und die starken Verschmutzungen auf den Holzkisten mühelos überdeckt.

Nachdem die Farben getrocknet waren, habe ich die Obstkisten miteinander verschraubt und mit Drehrollen versehen. Die Drehrollen ermöglichen es mir später den Raum ordentlich zu reinigen und die Möbel aus alten Obstkisten dabei problemlos beiseite zu schieben.

Entstanden ist mit wenig Aufwand ein wunderschönes Möbelstück, das viel Stauraum für alltägliche Dinge bietet. Mir gefällt das fertige Regal aus alten Obstkisten unglaublich gut, da es trotz der sorgfältigen Bearbeitung meinerseits noch immer einen starken rustikalen Charme versprüht. Ich habe mich bewusst für B-Ware entschieden und es keineswegs bereut. Den Obstkisten aus dem Alten Land wurde auf besonderes nachhaltige Weise neues Leben eingehaucht und eine zweite Chance geschenkt. Wegschmeißen kommt für mich schließlich nicht infrage.

Janine