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Ich bin eine von vielen, die mit einer psychischen Krankheit konfrontiert wurde und seither ihr Leben mit meistern muss. Längst werden diese mit modernen und theoriebegleitenden Konzepten weitgehend gelöst, doch nicht immer kann eine Depression oder emotional instabile Persönlichkeitsstörung behandelt werden. Wie ich seither meinen Alltag meister und warum wir in unserem Eigenheim auf LED-Leuchten mit Vollspektrumlicht setzen, verrate ich euch in diesem Beitrag.

 

Ich habe Depressionen – Meine Geschichte

 

Im Januar 2009 kam ich erstmals mit der Diagnose “psychovegetatives Erschöpfungssyndrom mit Angststörungen und Depressionen” in Kontakt. Schon damals riet man zu unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten, um eine ernste gesundheitliche Schädigung zu vermeiden. Ohne Erfolg, denn wenig später musste ich erstmals einige Monate in ein Bezirkskrankenhaus umziehen.

Unzählig viele Therapien, Klinikaufenthalte und Arzneimittel aus der Klasse der Psychopharmaka später, entschied ich mich für eine medizinische und berufliche Rehabilitation. Meine Wahl fiel auf eine Rehabilitationseinrichtung in der Heimat. Wohn-, Arbeits- und Therapiebereiche wären in einem sonnendurchfluteten Neubau miteinander verbunden gewesen. Vor allem die modern ausgestatteten Therapieräume sowie das medizinische Betreuungsteam haben mir sofort zugesagt und einen Funken Hoffnung geschenkt. Zusammen mit einem Elternteil konnte ich mir vor Ort ein Bild machen und mein modern eingerichtetes, gemütliches Einzel-Apartment begutachten.

In der beruflichen Rehabilitation sollte der Wiedereinstieg in Form von Berufsfindung, Arbeitserprobung und beruflicher Anpassung vorbereitet werden. Zwar konnte ich zu jenem Zeitpunkt eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen, jedoch aufgrund des heftigen Mobbings seitens meiner (ehemaligen) Arbeitskollegen und der damit verbundenen Ängste in der Arbeitswelt keinen Fuß mehr fassen.

Im Februar 2014, wenige Tage vor dem Start meiner medizinischen und beruflichen Rehabilitation für psychisch kranke Menschen, bekam ich seitens der Rentenversicherung plötzlich einen Ablehnungsbescheid.

“..weil Ihre Erwerbsfähigkeit durch Leistungen zur medizinischen Rehabilitation nicht wesentlich gebessert oder wiederhergestellt werden kann.”

Für mich brach mit diesem Bescheid eine Welt zusammen.

Seitdem sind 2738 Tage oder auch 7 Jahre und 181 Tage vergangen. Ich bin seither in Frührente und versuche meinen Alltag so gut es geht zu meistern. Anfangs habe ich mich auf eine medikamentöse Behandlung eingelassen und erste positive Veränderungen wahrgenommen. Doch Antidepressiva weißen auch eine Vielzahl an Nebenwirkungen hervor, die sich leider auch bei meinem Kinderwunsch bemerkbar gemacht haben. Ich habe nicht nur mit einer starken Gewichtszunahme zu kämpfen gehabt, sondern auch mit Schläfrigkeit und Aggressionen. Aufgrund dessen habe ich mich gegen die medikamentöse Therapie entschieden und meine Medikamente vor über 2 Jahren abgesetzt.

 

Depression erkennen und behandeln

 

Mit dieser Entscheidung schwanden zwar die Antidepressiva aus meinem Alltag, die depressiven Phasen und Angstzustände konnte ich damit aber nicht loswerden. Einfach wegschnippen wäre auch zu einfach.

Ich habe dadurch gelernt meinen Alltag bewusster zu gestalten und meine Krankheit Teil davon sein zu lassen. Bis dato war es mir unangenehm meine Ängste und Depressionen “nach außen” zu tragen. Ich hatte Angst vor den Reaktionen, zumal eine Depression nicht sichtbar ist und demnach selten als Krankheit anerkannt wird. Mittlerweile habe ich mein Leben an die Situation angepasst und viele Skills in den Alltag integriert. Unterwegs beispielsweise bin ich besonders angespannt, weshalb mich immer ein Massageball oder ein kleiner Schlüsselanhänger begleitet. Diese sind griffbereit in meiner Handtasche/ Jackentasche und werden bei Bedarf gedrückt, gestreichelt und berührt. Oftmals reicht schon das Wissen diese Gegenstände in der Nähe zu haben.

Auf Familienfeiern nehme ich mir hingegen immer eine Beschäftigung mit. Meistens greife ich auf ein Malbuch für Erwachsene zurück, das bei großer Anspannung ausgepackt und ausgemalt wird. Dabei kann ich sehr gut abschalten und meinen gestressten Körper langsam beruhigen.

 

Das kannst du gegen die Herbstdepression tun

  • viel an der frischen Luft bewegen

  • regelmäßig lüften und verbrauchte Luft in der Wohnung gegen frische Luft austauschen

  • bewusst den Kontakt zu Freunden suchen

  • einen wohlriechenden Aufguss in der Sauna wahrnehmen

  • ablenken, beispielsweise mit basteln, malen, backen

  • auf die richtige Beleuchtung setzen

 

Lampen und Leuchten mit Vollspektrumlicht

 

Auch in unserem Eigenheim hat sich so mancher Skill gegen die depressiven Phasen versteckt. Gäste können diese auf den ersten Blick nicht erkennen, weshalb er umso wertvoller für mich ist. Denn so erspare ich mir die Offenlegung meiner Erkrankung und die damit verbundenen Blicke und Reaktionen seitens meines Gegenübers. In der Küche haben wir eine LED Deckenleuchte mit Vollspektrumlicht JOY sowie LED Lichtleisten mit Vollspektrum von natur-nah angebracht.

Unsere Wahl fiel auf die mittelgroße runde Deckenleuchte JOY, die mit 33 cm Durchmesser hervorragend für den Wohn- und Arbeitsbereich geeignet ist. Das frische und klare Vollspektrum-Tageslicht sorgt für gutes Sehen und eine natürliche Beleuchtung – wie draußen in der Sonne. Sie ist gefühlt heller als drei 75 Watt Glühlampen und bringt sehr viel Helligkeit in den Raum. Zusätzlich haben wir einige LED Lichtleisten angebracht. Das sonnennahe Vollspektrumlicht kann direkt über oder an den Arbeitsflächen genutzt werden. Die schlanke Bauform und einfache Montage ermöglicht den Einsatz an vielen Stellen, zum Beispiel unter Hängeschränken in Küchen, Büros oder Werkstätten.

Warum wir gerade die Küche bedacht haben, hat einen einfachen Grund. Ich verbringe sehr viel Zeit in diesem Raum, nicht nur mit kochen. An manchen Tagen nutze ich die großen Arbeitsflächen für Bastelarbeiten jeglicher Art. Des Weiteren liebe ich es zu experimentieren und versuche mich gerne an neuen Rezeptideen für den Blog.

Durch die vielen Bäume und Sträucher vor den Fenstern wirkt die Küche allerdings sehr dunkel. Im Sommer mag das noch gehen, doch so langsam naht der Herbst und mit ihm eine triste Jahreszeit. Leider schlägt mir der Wetterwechsel enorm aufs Gemüt. Ich werde melancholisch, fühle mich schlapp und ohne Antrieb. Gehe noch verstärkter anderen Menschen aus dem Weg und ziehe mich in meine vier Wände zurück. Meine bereits vorhandene Depression wird innerhalb kürzester Zeit verstärkt und die vielen Fortschritte vergangener Tage schwinden einfach dahin.

Demzufolge stand für uns sofort fest: die Küche muss zuerst mit Lampen und Leuchten mit Vollspektrumlicht ausgestattet werden.

 

So hilft Vollspektrumlicht bei Depressionen

 

Doch wie hilft Vollspektrumlicht denn eigentlich bei Depressionen? An grauen Regentagen ist die Stimmung bekanntlich im Keller. Der Lichtmangel macht keine Freude und verdirbt den Alltag. Jetzt hilft es nur viel Licht in den Räumen einzuschalten. Besonders empfehlenswert ist ein möglichst natürliches Licht, nämlich ein sonnennahes Vollspektrumlicht. Das naturnahe Vollspektrumlicht ist hell, frisch und klar, so wie die Sonne am Mittag. Es hellt nicht nur unsere Räume auf, sondern gleichzeitig auch unsere Stimmung. In der Psychiatrie (oder beim Facharzt) setzt man hierfür auch spezielle Lichttherapiegeräte ein.

In unserem Fall wurde die Küche zu einem großen Lichttherapiegerät. Schon nach kurzer Zeit konnte ich eine erste positive Veränderung wahrnehmen. Es fühlt sich gut an das helle Licht zu spüren und die dunklen Wolken am Horizont und den damit verbundenen Lichtmangel auf einfache Weise ausgleichen zu können.

Mit sonnennahem Vollspektrumlicht holt Mensch sich quasi die Sonne an den Arbeitsplatz. Die Vorteile:

  • natürlicheres Sehen
  • bessere Unterstützung der Augen
  • mehr Wohlbefinden
  • länger konzentriert
  • weniger Ermüdung

Kurz und knapp: Vollspektrum-Tageslichtlampen sind in der Zusammensetzung (dem Spektrum) dem natürlichen Sonnenlicht sehr nahe. So bieten sie ähnlich unterstützende Wirkungen wie die Sonne. Im Alltag heißt das: Es ist eine Freude damit zu lesen, Farben natürlich zu sehen und auch kleine Farbunterschiede deutlich zu erkennen. Die Nutzung von Vollspektrumlampen bei der Arbeit entlastet die Augen und sorgt für eine langanhaltende Konzentration.

Für weitere Informationen und Leuchtmittel/ Lampen mit Leuchspektrumlicht, schaut vorbei auf https://www.natur-nah.de/shop/

Janine