Weihnachten mit Katzen – Tipps und Geschenkideen

Werbung/ Weihnachten kommt immer irgendwie sehr überraschend, weshalb wir in der Vorweihnachtszeit gerne mal Stress mit Hektik vermischen. Während wir Menschen uns theoretisch darauf einstellen könnten, haben Katzen diesbezüglich einen entscheidenden Nachteil: sie haben kein Zeitgefühl und können den Zeitpunkt Weihnachten nicht wirklich vorhersehen.

Mit dem Weihnachtsbaum in der Wohnung tritt für unsere Katzen schließlich die wohl größte Veränderung auf, die zudem allerhand neue Düfte mit sich bringt. Eine Verlockung die neben dem funkelnden Christbaumschmuck zu einer schnellen Gefahrenquelle werden kann. Denn viele Katzen sehen darin einen riesen “Spielbaum” der gerne mal nachgibt.

Während Chaley und Salome bereits erste Erfahrungen mit einem Weihnachtsbaum sammeln durften, ist es für Nero die erste Begegnung damit. Um ihm die Zeit trotz großer Veränderungen so angenehm wie möglich machen zu können, verzichte ich daher bewusst auf Lametta und Glaskugeln. Beides kann den Spieltrieb der Samtpfoten anregen und den ein oder anderen Angriff der Vierbeiner auf den Weihnachtsbaum provozieren.

 

 

3 Tipps für ein sicheres und entspanntes Weihnachten mit Katzen

 

  • Brennende Kerzen und Lichterketten

Autsch! Kerzen und Lichterketten sorgen nicht nur für ein gemütliches Licht in der dunklen Jahreszeit, sondern stellen für Katzen auch ein Gefahrenrisiko dar. Denn Katzen wissen nicht, dass Kerzen heiß sein können und das Tischtuch brennen kann. Das lustige Flackern der Kerze ist einfach spannend anzusehen und reizt vor allem junge Katzen, dieses seltsame Ding zu untersuchen.

Um leidvolle Erfahrungen mit Kerzen zu vermeiden, sollte man auf diese verzichten oder auf eine LED-Variante setzen. Diese imitieren künstlich das Licht und sind für Katzen völlig ungefährlich.

Gleiches gilt für Lichterketten, denn beim Spielen mit der spannenden Lichterkette, kann die Katze sich im Kabel verheddern und selbst strangulieren. Auch ein lebensbedrohlicher Stromschlag kann nicht ausgeschlossen werden.

Daher gilt, elektrische Kerzen und Lichterketten nur dann in die Steckdose stecken, wenn man dabei ist.

 

  • Sicherheit beim Weihnachtsbaum

Wie schnell ist es passiert, eben noch schien die weihnachtliche Welt in Ordnung, schon liegt der festlich geschmückte Tannenbaum auf dem Boden. Unter ihm der Kletter- und Balancierkünstler begraben.

Der Weihnachtsbaum mit seinen leuchtenden Kerzen und den funkelnden Kugeln zieht vor allem Nero magisch an. Fast stündlich sitzt er in der Baumkrone und spielt mit den Kugeln. Demzufolge verzichten wir bewusst auf Christbaumkugeln aus Glas und Lametta sowie weihnachtliche Geschenkbänder. Zerbrochene Glaskugeln können zu schmerzhaften und gefährlichen Schnittverletzungen an Pfoten oder sogar im Maul führen. Lametta und Geschenkbänder können beim Verschlucken einen Darmverschluss verursachen, der bei Nichtbehandlung zum Tod der Katze führt.

Um diese Gefahrenquellen zu reduzieren, sollte man beim Aufstellen und Schmücken des Baumes folgende Punkte beachten:

– auf einen stabilen Ständer mit Kindersicherung setzen und den Baum zusätzlich mit einer Schnur an der Wand befestigen

– heruntergefallenen Tannennadeln so bald wie möglich aufkehren, damit die Samtpfote diese nicht verschlucken kann

– Lichterketten eng an den Ästen befestigen und keine Kabel herunterhängen lassen, in denen sich die Katze verheddern kann.

– Zum Schmücken bewusst auf Material wie Holz, Stroh oder festes Plastik zurückgreifen. Auf Glaskugeln verzichten!

 

 

  • Pfoten weg von Schokolade und Festtagsbraten

Die Versuchung in der Weihnachtszeit ist groß, auch für unsere Katzen. Doch Schokolade, Nougat, Plätzchen und Lebkuchen sollte niemals in die Pfoten der Katzen gelangen. Denn das darin enthaltene Theobromin ist für die Vierbeiner giftig und kann beim Verzehr zu lebensbedrohlichen Problemen wie Krämpfen, Erbrechen, Durchfall und erhöhtem Blutdruck führen.

Ebenso unverdaulich wie gefährlich kann der Rest des Festtagsbratens sein. Das Essen ist viel zu salzig und zu fettig, wodurch unsere Katze Verdauungsprobleme kriegen kann. Von einer erhöhten Belastung der Bauchspeicheldrüse und Leber sowie Übergewicht möchte ich erst gar nicht reden. Darum: Pfoten weg von Schokolade und Festtagsbraten!

 

 

Geschenkideen für Katzen – Trinkbrunnen

 

Trotz des erhöhten Gefahrenrisikos kann Weihnachten für die Katze aber auch ein angenehmes Erlebnis werden.

Da meine Tiere ein fester Bestandteil der Familie sind, dürfen sie sich natürlich auch an Weihnachten über ein paar liebevoll verpackte Kleinigkeiten freuen. Neben Spielzeug steht heuer auch ein Keramik Trinkbrunnen für Katzen unter dem Baum. Der Katzentrinkbrunnen von Miaustore hat gleich 8 verschiedene Trinkbereiche, ist sehr leise und schaltet sich dank Bewegungs-Sensor automatisch ein und aus.

Ein Trinkbrunnen für Katzen macht nicht nur optisch sehr viel her, sondern animiert die Samtpfoten auch zum Trinken. Zu wenig Wasser führt bei Katzen nämlich zu gesundheitlichen Risiken, oft mit dramatischen Folgen für deren Gesundheit. Eine erwachsene Katze hat einen Flüssigkeitsbedarf von etwa 50 Millilitern pro Kilogramm Körpergewicht täglich, d.h. eine 5 kg schwere Katze sollte etwa einen Viertel Liter Wasser täglich aufnehmen. Da Katzen genetisch so „programmiert“ sind, dass sie lieber fließendes als stehendes Wasser trinken, eignet sich ein Trinkbrunnen für Katzen demzufolge hervorragend.

 

„Dank eines einzigartigen Pump-Systems, ist der Katzenbrunnen von MiauStore praktisch geräuschlos.“

 

Wir haben uns bewusst für einen Miaustore Trinkbrunnen entschieden, da er durch sein schickes und modernes Auftreten super in unser Wohnungs- bzw Raumkonzept passt. Er ist aus schwerem Keramikmaterial gefertigt und kann dadurch selbst von verspielten Kätzchen nur schwer umgestürzt werden. Das quadratische Design des Brunnens bietet zudem eine breite Basis für zusätzliche Stabilität.

Der Trinkbrunnen weist drei breite, quadratische Trinkbereiche hervor, die sich bis zum Rand mit fließendem Wasser füllen. Dieses Design ermöglicht den Samtpfoten, den Wasserstand besser zu sehen und ermutigt sie, mehr zu trinken.

Da sich die Wasserbecken nach oben füllen, können die Katzen so aus der Schüssel trinken, dass ihre Schnurrbarthaare oder Gesichter nicht nass werden. Breite Becken bieten aber auch eine größere Oberfläche für die Durchmischung des fließenden Wassers mit Sauerstoff. So bleibt das Wasser frisch und schmeckt besser.

Der Springbrunnen hat ein mehrstöckiges Design mit Schalen in verschiedenen Höhen. Katzen mit orthopädischen Problemen wie Athritis können so der eigenen, optimalen Trinkhöhe entsprechend Wasser zu sich nehmen. Zudem bietet dieses Konzept mehreren Katzen gleichzeitig die Möglichkeit zu trinken.

 

Kunststoff oder Keramik? So wählst du DEN richtige Trinkbrunnen

 

Ein Trinkbrunnen ist meinen Katzen nicht fremd, doch bis dato haben wir eher auf eine Plastikvariante zurückgegriffen. Ein fataler Fehler. Zwar war der Trinkbrunnen aus Plastik verhältnismäßig preiswerter und leichter, doch Kunststoff zerkratzt schneller und bietet dadurch einen Nährboden für Bakterien. Diese können sich vermehren und das Wasser im Brunnen verunreinigen. Trinkt die Katze verschmutztes Wasser, kann sie krank werden.

Dies macht Kunststoff zu einer unhygienischen Wahl für einen Katzenbrunnen!

Fressnäpfe und Trinkbrunnen sollten daher aus Materialien bestehen, die sich nicht von denen für den menschlichen Gebrauch unterscheiden. Dieselben Standards sollten dabei erfüllt werden: Lebensmittelecht, spülmaschinenfest und vor allem hygienisch. Keramik ist eindeutig die beste Materialwahl für einen Trinkbrunnen für die geliebte Katze.

Käuflich zu erwerben ist der MiauStore Trinkbrunnen aus Keramik in unterschiedlichen Design ab 57,00 Euro. Zusätzlich kann allerhand Zubehör wie eine Katzengras-Vase mit organischem Boden sowie ein keramischer Futternapf oder ein Bewegungssensor erworben werden. Hat man sich für die bewegungsaktivierte Version durch den Bewegungssensor entschieden, läuft der Brunnen nur, wenn sich die Katze diesem auf mindestens 1,5m nähert. Der Brunnen schaltet sich ein und sobald sich die Katze von diesem entfernt auch automatisch wieder aus. Dadurch spart man nicht nur Strom, sondern macht den Trinkbrunnen für die Katze noch interessanter und unterhaltsamer.

Janine

Habt ihr auch einen Trinkbrunnen für eure Katzen?

24 Kommentare

  1. 24. November 2019 / 15:06

    Oh, dieser Trinkbrunnen ist eine tolle Idee. Werde mich mal umschauen nach so einem schönen Teil. Wir haben drei Stubentieger, da wär das echt praktisch und sieht optisch auch noch super aus.

    • Calista
      Autor
      24. November 2019 / 20:59

      Auf jeden Fall. Habe auch 3 Katzen und die trinken alle sehr gerne daraus :)

      • Simone
        26. November 2019 / 10:14

        Könnt mir vorstellen dass das meiner Katze auch gefallen würde …..

  2. Jessica Ramm
    25. November 2019 / 9:50

    Wir haben nich keinen. Unser Kater geht immer noch draußen an unseren Teich, der natürlich nicht tief ist,trinken. Ich mache auch immer unten an den Baum Plastikkugeln. Er findet die Krippe viel interessanter

  3. Yvonne
    26. November 2019 / 10:02

    Oh da blüht mir war! Meine Tochter möchte gerne ein Kätzchen! Da kommt dann Leben in die Bude *lach

  4. Kerstin Eg
    26. November 2019 / 10:07

    Das ist eine super Idee, davon habe ich noch nie gehört. Das wäre auch was für unsere Miez.

  5. Kerstin
    26. November 2019 / 10:13

    Sehr cooler Bericht, aber es gibt tatsächlich Katzen, die finden den Weihnachtsbaum gar nicht interessant, sobald kein Lametta dran ist, weil er dann nicht so „glitzert“… Selbst unser Hund interessiert sich nicht für den Baum, wo die Schoki drunter liegt, weil er weiß, „nur gucken, nicht anfassen“ :D

  6. Anna
    26. November 2019 / 11:35

    Danke für den schönen Blogbeitrag, ich muss unseren Trinkbrunnen auch mal wieder hervorholen!

  7. Silke Kroninger
    26. November 2019 / 12:07

    Freue mich auf jedes Weihnachten mit meinem Katerle, er ist immer so neugierig, ist immer dabei, wenn wir die Deko anbringen <3

  8. Sissi S.
    26. November 2019 / 12:31

    Ich finde Trinkbrunnen toll , an und für sich eigentlich immer frisches Wasser für unsere Süßen, da ich leider eine Angstkatze daheim habe, so denke ich, würde er dan icht ran gehen, durch das laute Plätschern. Komisch finde ich allerdings, dass er auf
    Armaturen mit eingebauten Wasserhähnen hüpft und dort gerne trinkt ;), soll ih neiner verstehen :D.

  9. caren
    26. November 2019 / 12:36

    die Tipps gebe ich mal an meine mama weiter und der trinkbrunnen ist ja klasse

  10. Hanne Dup
    26. November 2019 / 13:30

    Wir hatten 3 Katzen und nie Probleme mit dem Weihnachtsbaum… eine Zeit hatten wir sogar noch einige Kitten laufen und auch die waren immer lieb.

  11. Sarah Eggert
    26. November 2019 / 14:21

    Sehr interessant, unser Kater trinkt immer aus dem Napf des Hundes. In sein Wasser schmeißt er nämlich ständig seine Haargummis oder anderes Spielzeug.

  12. Natascha Paur
    26. November 2019 / 15:44

    Ich habe zwar keine Katzen aber der Bericht war trotzdem sehr interessant, habe ihn an meine Freundin weitergeleitet ☺️

  13. Julia
    26. November 2019 / 16:14

    Süße Bilder, mit dem Weihnachtsbaum <3 Meine Katze ist auch sehr neugierig aber da sie schon relativ alt ist mittlerweile habe ich nicht das Problem, dass sie sich für Kerzen etc interessiert. Der Trinkbrunnen ist aber eine gute Idee – ich sehe sie fast nie trinken wenn ich zu Hause bin…

  14. Nicole Bo
    26. November 2019 / 17:33

    Wir haben auch neuerdings einen Trinkbrunnen. Er wird sehr gut angenommen. Auch haben wir alle Teelichter gegen Elektroteelichter getauscht und unser Weihnachtsbaum wird mit unkaputtbaren Kugeln ausgestattet…. Alles andere wäre sonst viel zu gefährlich bei unseren Rabauken

  15. Netta Schaper
    26. November 2019 / 18:17

    Dein kleiner Stubentiger ist so süß ❤️, den Trinkbrunnen finde ich toll

  16. Jennifer Gruber-Roß
    26. November 2019 / 22:08

    Unsere Katze trinkt mit Vorliebe Regenwasser aus dem Garten. Dabei hat sie mehrere Alternativen im Haus. So ein Katzenbrunnen wäre eine Idee.

  17. Anne
    26. November 2019 / 23:07

    Ich bin sehr gespannt, wie unsere 1jährige Daisy auf die Veränderung reagieren wird…
    Unser Chester ist total gechillt und liegt am liebsten unterm Weihnachtsbaum…
    Über einen Trinkbrunnen habe ich auch schon nachgedacht….

  18. Diana Ry
    27. November 2019 / 9:59

    Unser Dickerchen zeigte Gott sei Dank nicht so viel Interesse an allem, nur an der ganz unteren Kugel wollte er ein paar mal Boxen üben. Ein Trinkbrunnen wäre wirklich super <3 ich glaub das würde meinem Kater sehr gefallen :)

  19. Gabriele Kobes
    27. November 2019 / 19:10

    der Trinkbrunnen ist toll . Für den Weihnachtsbaum interessiert sich unser Dobby zum Glück nicht :)

  20. Katrin Westphal
    27. November 2019 / 20:20

    Guter Bericht. Alleine das über den trinkbrunnen. Ich wollte meiner Mama einen für ihre Katze kaufen… Jetzt wird es definitiv keiner aus Plastik.

  21. Dele
    27. November 2019 / 22:25

    Mein Freund hatte auch damals einen Kater und das mit dem Trinkbrunnen ist echt eine gute Sache, aber an die Bakterien hatte ich zuvor nie gedacht… und ich muss schon zugeben so einer sieht auch noch 1000 mal schicker aus als die Plastik Teile :D

  22. Christine Spr
    27. November 2019 / 23:09

    Den Trinkbrunnen werd ich einer Freundin empfehlen die auch Katzen hat ;-) Eine tolle Idee.

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