DIY Glückskeks Adventskalender

Das Leben eines Schmetterlings ist kurz, und dennoch scheint er nie den direkten Weg zu seinem Ziel zu nehmen. Er schweift ab, lässt sich ablenken von den vielen schönen Dingen um ihn herum. Ankommen wird er trotzdem. Das Leben und die Arbeit lehren uns anderes. Hier sind Effizienz und Zielstrebigkeit gefragt. Doch dabei bleibt so vieles am Wegesrand ungesehen und ungenutzt: Schönes, Spannendes und Spielerisches.

Umschauen, Blick heben, Perspektive wechseln. Mit kleinen Mitteln können wir die Welt neu sehen. Wobei es nicht darum geht, festzustellen, dass die Decke einen neuen Anstrich hat oder das die Wollmäuse unterm Bett tanzen. Es ist aber Fakt, dass man mehr sieht, wenn man zwischendurch die Perspektive wechselt. Wir sollten quasi etwas Neues wagen, das unsere Gewohnheiten durchbricht. Sei es ein zu scharfes Gericht, ein zu gruseliger Film oder ein gewagtes Kleidungsstück. Sinne reizen heißt das Zauberwort. Das Schlimmste, was passieren kann, ist der Verlust angestaubter Gewohnheiten und das Beste die Entdeckung einer neuen.

 

„Betrachte immer die helle Seite der Dinge! Und wenn sie keine haben? Dann reibe die dunkle bis sie glänzt!“

 

Stress, Hektik und übervolle Terminplaner sind in der Vorweihnachtszeit keine Seltenheit. Wir folgen unseren Gewohnheiten und versuchen viele Dinge gleichzeitig zu erledigen. Dabei vergessen wir, dass die Adventszeit einen ganz besonderen Zauber hat. Es wird innerhalb der Familie gebastelt, Kekse gebacken und Kerzen gezogen. Zudem leuchten an den Fenstern helle und bunte Lichter, in den Läden wecken weihnachtliche Düfte unsere Sinne und die ersten Schneeflocken tanzen ihre Reigen im Horizont.

 

Advent – Diese Bedeutung hat die Zeit vor Weihnachten

 

Advents leitet sich vom lateinischen Wort „adventus“ ab und bedeutet „Ankunft“.  In der die Christenheit wird sich auf das Fest der Geburt Jesu Christi, Weihnachten, vorbereitet. Zugleich erinnert der Advent daran, dass Christen das zweite kommen Jesu Christi erwarten sollen. Die Adventszeit war anfangs – möglicherweise ab der Mitte des 4. Jahrhunderts – eine Fastenzeit, die die Alte Kirche auf die Tage zwischen dem Martinstag (11. November) und dem ursprünglichen Termin festlegte, an dem die Geburt Jesu gefeiert wurde. Gefastet wurde zunächst an drei Tagen pro Woche, später an allen Tagen außer Samstag und Sonntag. Die Adventszeit galt wie die Fastenzeit vor Ostern seit dem Mittelalter bis in die Jetztzeit als „geschlossene Zeit“. In geschlossenen Zeiten durfte nicht getanzt und aufwändig gefeiert werden. Auch feierliche Trauungen durften in geschlossenen Zeiten nicht stattfinden, stille Trauungen dagegen schon.

Heute ist die Adventszeit in vielfältiger Weise eine Zeit der Erinnerung und der Erwartung, der Bereitung und der Buße.

 

DIY Glückskeks Adventskalender – Last Minute Idee

 

Zurückgehend auf verschiedene im 19. Jahrhundert entstandene Bräuche des Abzählens der Tage bis zum Weihnachtsfest aus dem evangelischen Umfeld, entstanden zunächst in Deutschland seit Beginn des 20. Jahrhunderts, insbesondere für Kinder, Adventskalender verschiedener Ausprägung, seit 1920 mit zu öffnenden Türen.

Adventskalender haben meist 24 Türen, von denen vom 1. bis zum 24. Dezember jeweils eine geöffnet wird („Dezember-Kalender“) im Unterschied zu liturgischen Adventskalendern, die jeweils am ersten Advent beginnen und Türchen bis zum 6. Januar, dem Fest der Erscheinung des Herrn, haben. Außerdem haben sie vier zusätzliche Türchen für die Adventssonntage.

Neben lecker gefüllten Kalendern gibt es längst auch eine Vielzahl an Adventskalendern, deren Preis ein großes Loch in der Haushaltskasse hinterlässt. Hochwertige Beautyprodukte zu überteuerten Preisen, Spielzeug oder oder oder – es gibt mittlerweile nichts, was es nicht gibt.

Dabei sollte in der Vorweihnachtszeit vielmehr an sich selbst gedacht werden. Ein Wert ist nicht relevant, wenn man die Monate vorher durch schwere Zeiten ging. Passend dazu habe ich heuer einen DIY Glückskeks Adventskalender gezaubert, der täglich eine liebevolle Botschaft offenbart.

 

 

Dafür brauchen wir:

 

Papier | 24 Wünsche und/ oder Botschaften | Ast | Nadel und Faden

 

Zunächst drucken wir liebevolle Wünsche und Botschaften aus. Anschließend schneiden wir diese aus.

Danach malen wir 24 gleichgroße Kreise auf das Buntpapier auf und schneiden diese vorsichtig aus. Daraus falten wir schließlich unsere Glückskekse und befüllen sie mit einem Spruch.

Mit Hilfe von Nadel und Faden werden die einzelnen Glückskekse schließlich an unserem Ast befestigt.

 

Janine

4 Kommentare

  1. Dani Far
    29. Oktober 2019 / 8:40

    Hallo Janine!
    Das ist eine sehr schöne Idee! Ich habe Grade das Gefühl, als würde die Vorweihnachtszeit und der Vorweihnachtsstress schon jetzt anfangen. Gruselig, ein Termin jagt den nächsten und man hat kaum noch Zeit für Besinnlichkeit.
    Ich hoffe, das gibt sich im Dezember vielleicht wieder etwas.
    Hab einen schönen Tag!
    LG

  2. Ivonne
    29. Oktober 2019 / 15:19

    Das ist eine tolle DIY Idee. Für mich ist Weihnachten dieses Jahr noch ganz weit weg. Ich bin mal gespannt, wann sich endlich das Gefühl einstellt.

  3. Christine Spr
    30. Oktober 2019 / 20:55

    Eine schöne Idee – und mit Blick auf den immer voller werdenden Terminkalender wäre etwas mehr Zeit für sich auch schön!

  4. Ines Hessler
    31. Oktober 2019 / 12:25

    Total schöne Idee.
    Bin begeistert.
    Liebe Grüße

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