Anzeige

 

Werbung/ Bereits den dritten Sonntag in Folge fegt ein Sturmtief über das Land hinweg. Bäume werden entwurzelt und Dächer durch Äste beschädigt. Untermalt wird alles von vereinzelten orkanartigen Böen, die Windgeschwindigkeiten von bis zu 110 km/h erreichen können. Den Start in den Frühling haben wir uns gewiss anders vorgestellt, doch den Wetterexperten zufolge, war das erst der Anfang.

Denn nach dem Frühling erwartet uns ein Hitze-Rekord. Experten sprechen demzufolge schon jetzt von einer “Schockprognose”. Während andere Länder gelernt haben mit der Hitze zu leben, kommen wir Deutschen nur schwer klar damit. Die Temperaturen steigen tagsüber weit über 30 Grad und sinken auch in der Nacht nicht unter 20 Grad. Es ist mittlerweile so heiß in Deutschland, dass sogar die Polizei ihre Kleidungsvorschriften lockert – zumindest in Schleswig-Holstein. Doch auch im hessischen Friedberg hatte man im vergangenen Jahr ein ungewöhnliches Angebot gegen die Hitze parat: Kunden konnten sich im Kühlhaus eines Edeka-Marktes von der Hitze erholen. Gegen Bezahlung versteht sich.

Bei steigenden Temperaturen und zunehmender Sonneneinstrahlung sind vor allem auch Tierhalter gefragt. Denn gerade in dieser Zeit sollte man seine Gefährten besonders genau beobachten, um eventuelle Veränderungen im Verhalten sofort feststellen und entsprechend schnell reagieren zu können.

 

Katzen im Sommer – Tipps gegen die Hitze

 

Generell mögen es Samtpfoten durchaus warm, aber Temperaturen um die 30°C sind selbst ihnen irgendwann zu viel. Das äußert sich durch häufiges putzen, denn dadurch benetzen Katzen ihr Fell mit Speichel, welcher schließlich verdunstet und für Kühlung sorgt.

Wie wir Menschen, reagieren auch unsere Katzen auf Hitze mit Trägheit und würden am liebsten den ganzen Tag faulenzen. Während wir uns beherzt in den Pool schmeißen und eine Abkühlung gönnen können, bleibt den Samtpfoten lediglich der kühle Fliesenboden oder Gang in den Keller. Auch wir als Tierhalter können einiges tun, damit sich unsere Katze auch an heißen Tagen noch rundum wohl fühlt.

 

5 Tricks zum Abkühlen für Katzen

 

  • Kühle Rückzugsmöglichkeiten schaffen

Katzen bevorzugen im Sommer gerne einen kühlen, schattigen Platz zum Abkühlen. Das kann etwa ein abgedunkelter Raum sein, kühlende Steinplatten oder eine Kühlmatte, welche die Wärme des Vierbeiners ableitet und eine selbstkühlende Wirkung hat.

Tipp: Kühlakkus unter ein Handtuch legen – fertig ist die Kühlmatte.

Ventilatoren im Zimmer sind übrigens keine gute Idee um der Katze im Sommer Abkühlung zu verschaffen. Die Samtpfote könnte sich verletzten oder erkälten.

 

  • Unterschiedliche Wasserangebote bereitstellen

“Mit Sprudel oder ohne?” – Katzen sollten im Sommer zum vermehrten Trinken animiert werden um eine Überhitzung zu vermeiden. Hierbei können mehrere Näpfe an unterschiedlichen Orten, Eiswürfel oder auch Trinkbrunnen hilfreich sein.

Ein Trinkbrunnen für Katzen macht nicht nur optisch sehr viel her, sondern animiert die Samtpfoten auch zum Trinken. Zu wenig Wasser führt bei Katzen nämlich zu gesundheitlichen Risiken, oft mit dramatischen Folgen für deren Gesundheit.

Eine erwachsene Katze hat einen Flüssigkeitsbedarf von etwa 50 Millilitern pro Kilogramm Körpergewicht täglich, d.h. eine 5 kg schwere Katze sollte etwa einen Viertel Liter Wasser täglich aufnehmen. Da Katzen genetisch so „programmiert“ sind, dass sie lieber fließendes als stehendes Wasser trinken, eignet sich ein Trinkbrunnen für Katzen demzufolge hervorragend.

Der Etekcity Germany Trinkbrunnen etwa wird mit einem Schaumfilter und zwei Aktivkohlefilter geliefert. Mit ihnen können Verunreinigungen oder Ablagerungen gefiltert und Gerüche, Sedimente beseitigt werden.

Der Aktivkohlefilter reinigt und enthärtet kontinuierlich auch hartes Leitungswasser.

Der Trinkbrunnen besteht aus lebensmittelechtem Kunststoff, ist dadurch geruchlos und langlebig, und sorgt dafür, dass unsere Haustiere mit dem Wasser keine Schadstoffe aufnehmen und gesund bleiben. Der Haustier Wasserbrunnen verfügt zudem über 2 Wasserflussmodi: Wasserfall und sanfter Springbrunnen. Der freifallende Strom und die leuchtende Farbe locken Haustiere an, mehr Wasser zu trinken und schützen sie so vor Überhitzung.

 

  • Vermehrt Nassfutter anbieten

An heißen Tagen empfiehlt es sich, der Samtpfote vermehrt Nassfutter anzubieten und damit die Flüssigkeitszufuhr zu unterstützen. Jedoch benötigen Katzen an warmen Sommertagen insgesamt weniger Futter als üblich, da ihr Kalorienumsatz geringer ist. Übrig gebliebenes Futter sollte hingegen zügig entsorgt werden, da es schnell Fliegen anzieht.

 

  • Tägliche Fellpflege

Gerade Stubentiger mit langen Haaren leiden sehr unter sommerlichen Temperaturen, da ihr Fell sie zusätzlich wärmt. Regelmäßiges bürsten kann dem Liebling dabei helfen, ihn von ausgegangenen Haaren zu befreien. Zeitgleich kann man das Fell nach Parasiten und Zecken absuchen.

 

  • Wohnung ordentlich lüften

Was uns Menschen gut tut, kann auch für den Vierbeiner eine echte Wohltat sein. Die Wohnung gut durchlüften, insbesondere morgens und abends, wenn es noch nicht ganz so heiß ist.

 

 

So kommt deine Katze gut durch den Sommer

 

Schon kleine Veränderungen können eine große Wirkung erzielen und unsere Katzen vor schlimmen Folgen bewahren. Einem Hitzetod sowie einer Überhitzung kann man als Tierhalter mit einigen Tipps vorbeugen:

  • NIEMALS (!!) das Tier bei dieser warmen Jahreszeit alleine im Auto lassen. Nicht „mal kurz“ und auch keine 5 Minuten. NIE!
  • Langhaarigen Haustieren die Haare auf der Bauchseite kurz scheren
  • In der Wohnung und im Außengehege für Abschattung sorgen. Ein Häuschen für Hasen und Meerschweinchen ist hier als Schattenspender aber keineswegs ausreichen. Denn darin kann sich die Hitze stauen und die Tiere nach draußen in die Sonne vertreiben
  • Vor intensiver Sonnenbestrahlung schützen. Sonnenbrand ist auch bei Tieren möglich, daher gut auf die Ohren und den Nasenrücken achten
  • Ausreichend Trinkwasser zur Verfügung stellen, auch unterwegs!
  • keine körperlichen Leistungen abfordern. Hier droht der anstrengungsbedingte Hitzschlag. Spaziergänge und körperliche Aktivitäten daher besser morgens und abends ausleben.

Janine