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Auf der Liege die herrlich warme Sonne genießen und dazu ein interessantes Buch verschlingen – nichts hat mir in diesem Monat mehr Freude bereitet. Vor allem Ratgeber haben mich diesmal bei Laune gehalten und nebenbei mit vielen nützlichen Tipps und Tricks auf die kommenden Jahre vorbereitet. Meine Lieblingsbücher im Juni / Juli:

 

Kindern geben, was sie brauchen

Erscheinungstermin: 24. Februar 2020

Die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Gunda Frey erklärt, wie die Welt von Kindern funktioniert und welche Rolle wir Erwachsenen darin spielen. Sie will stärken, Vorurteile nehmen und eine neue Blickrichtung ermöglichen. Im Fokus stehen dabei die Welt der Gefühle und Bedürfnisse und der gesunde Umgang mit ihnen. Denn Frey ist überzeugt: »Kinder entwickeln Störungen, weil sie in ihrer Entwicklung gestört werden«. Sie geht diesen Störungen auf den Grund, vermittelt Hintergrundwissen und bietet Lösungsansätze. Die Autorin hat kein geringeres Ziel, als ein gesellschaftliches Bewusstsein für die Bedürfnisse unserer Kinder zu schaffen und dass am Ende jeder sagen kann: »Das Leben mit Kindern ist leicht und macht Spaß!«

Zwar bin ich noch lange nicht durch mit dem Ratgeber, doch schon jetzt kann ich mit guten Gewissen sagen: hey, das hat es echt in sich! Das Buch „Kindern geben, was sie brauchen“ von Gunda Frey gewährt viele Einblicke, wie die Welt von Kindern funktioniert und welche Rolle Erwachsene darin spielen. Sie räumt mit Vorurteilen auf, ermöglicht mit vielen Tipps neue Blickrichtungen und setzt dabei die Gefühle und Bedürfnisse in den Vordergrund. Bis dato finde ich das Buch sehr interessant und lesenswert. Inwiefern die Tricks und Ratschläge jedoch im Alltag integriert werden können und ob sie langfristig helfen, kann ich an dieser Stelle nicht beantworten.

 

 

Langes Stillen – Natürlich, gesund, bedürfnisorientiert

Erscheinungstermin: 27. April 2020

Eine Stillempfehlung der WHO lautet: mindestens 6 Monate ausschließlich stillen. Verstanden wird dabei aber häufig: spätestens nach 6 Monaten abstillen. Frauen, die ihrem Kind über diesen Zeitraum hinaus die Brust geben, sind konfrontiert mit Unwissen („Ihr Kind wird nicht richtig versorgt.“), Verdächtigungen („Du kannst nicht loslassen.“) und Bewertungen („Das ist doch nicht normal!“). Viele Mütter stillen ihre Kinder nach dem ersten Lebensjahr daher nur noch heimlich und sprechen kaum darüber – obwohl sehr viele Kinder auch im zweiten oder dritten Lebensjahr den Trost und die Nähe an der Mutterbrust suchen und von den Inhaltsstoffen der Muttermilch profitieren. Dieses Buch soll über wesentliche Fakten des langen Stillens aufklären, das Tabu brechen, Familien entlasten und mit Klischees aufräumen.

 

Stillen oder nicht – diese Frage kann schon vor der Geburt großen Stress auslösen, der werdende Mütter regelrecht verzweifeln lässt. Zahlreiche Ratschläge aus dem Umfeld können dabei zusätzlich für Anspannung sorgen.

Während meiner Schwangerschaft habe ich mir diesbezüglich viele Gedanken gemacht. Jedoch stand für mich schnell fest, dass ich nicht stillen möchte. Natürlich war mir bewusst das diese Entscheidung nicht ausschließlich positive Reaktionen erzeugen würde. Nichtsdestotrotz habe ich mich davon nicht beirren lassen und stehe auch heute noch hinter dieser Entscheidung.

Mit dem Buch „Langes Stillen – Natürlich, gesund, bedürfnisorientiert“ wollte ich die „andere Seite“ kennen lernen und verstehen, warum viele Mütter diese Erfahrung nicht missen möchten. Der Ratgeber ist sehr sachlich geschrieben, umfasst allerhand nützliche Informationen und Einblicke in die Thematik und zeigt auf welche Erfahrungen andere Mütter gesammelt haben. Viele Vorurteile werden aufgeräumt und Tabus gebrochen – definitiv ein lesenswertes Buch.

Dennoch sollte man sich keineswegs von den Meinungen anderer oder irgendwelchen Ratgebern beeinflussen lassen. Jeder Frau steht es frei ob sie ihr Kind stillen möchte oder nicht.

 

 

Food for Future – Das restlos gute Kochbuch

Erscheinungstermin: 27. April 2020

Kochen mit gutem Gewissen: Mit diesem bebilderten und liebevoll illustrierten Kochbuch gelingt der Umstieg auf die nachhaltige Küche ganz mühelos und macht jede Menge Spaß. Neben den 100 kreativen und verführerischen Rezepten bietet dieses Buch noch eine ganze Menge mehr: Der leidenschaftliche Koch Martin Kintrup verrät zunächst seine vegetarischen Lieblingsrezepte für Klassiker wie Spaghetti Bolognese oder Quiche Lorraine. Dann zeigt er, wie vielfältig Reste vom Vortag erneut verwertet werden können. Überraschende Verwendungsmöglichkeiten für Karottengrün und Brokkolistrunk dürfen ebenfalls nicht fehlen. Zero Waste Alternativen für typische Supermarktprodukte wie Saucen, Dips und Knabberzeug helfen dabei, viel weniger Müll zu erzeugen.

Ergänzend verrät der Autor seine besten Tipps rund um plastikfreie Einkäufe, Meal Prep, die richtige Lagerung der Lebensmittel, Obst- und Gemüseanbau im eigenen Garten sowie wertvolle Infos über den ökologischen Fußabdruck von Lebensmitteln. Eine wahre Fundgrube an Inspirationen und ein Fest für alle Genießer!

Neben Ratgebern zu den unterschiedlichsten Themen, dürfen in meiner Welt auch liebevoll illustrierte Kochbücher keineswegs fehlen. Mit „Food for Future – Das restlos gute Kochbuch: Nachhaltig, klimafreundlich und lecker“ von Martin Kintrup habe ich ein wahres Schätzchen gefunden. Denn das bebilderte Kochbuch hilft mit tollen Tipps und Tricks den Umstieg auf die nachhaltige Küche. Neben kreativen Rezepten beinhaltet das Werk für Einsteiger und Fortgeschrittene auch allerhand Möglichkeiten, wie vielfältig Reste vom Vortag erneut verwendet werden können. Gut gefallen haben mir zudem die Tipps rund um plastikfreie Einkäufe, Meal Prep, die richtige Lagerung der Lebensmittel sowie Obst- und Gemüseanbau im eigenen Garten. Ein tolles Werk mit mehr als 100 Rezepten und zahlreichen Tipps für einen umweltfreundlichen Alltag. Sehr zu empfehlen!

 

Janine

Meine Lieblingsbücher im Juni / Juli – wie findet ihr die Auswahl?