Der Bauch wächst und mit ihm die Freude in unseren Herzen. Nach vielen schmerzhaften Momenten in der Vergangenheit schien die Hoffnung ferner denn je. Wir waren bereit, Abschied von unserem Kinderwunsch zu nehmen und unser Leben trotz allem bestmöglich zu genießen. Bis Baby Glückskeks in unser Leben trat und schlagartig alles verändert hat. Inzwischen befinden wir uns in der 27. Schwangerschaftswoche und haben auch diesmal wieder allerhand für die Geburt und die Zeit danach vorbereitet. Zeit für ein neues Schwangerschaftsupdate: Babybauch bemalen und ein weiterer Kontrolltermin in der Praxis für Pränataldiagnostik.

 

Babybauch bemalen

 

„Sollte ich jemals schwanger werden, dann möchte ich gerne eine Babyparty, meinen Babybauch bemalen, ein Neugeborenen-Shooting….“, ich hatte so viele Wünsche. Wünsche, die einfach nie in Erfüllung gehen konnten, weil es dafür so viel mehr als zwei Striche auf einem Schwangerschaftstest gebraucht hat.

Erst jetzt, mit Baby Glückskeks unter dem Herzen, kann ich diesen Wünschen nachgehen und jeden von ihnen mit einem Lächeln auf den Lippen genießen. Auf eine Babyparty werde ich verzichten müssen, das Babybauch bemalen wollte ich mir aber nicht nehmen lassen, weshalb wir Anfang der Woche einen ersten Versuch gewagt und Stift und Pinsel angesetzt haben. „Bellypainting“ macht nicht nur unglaublich viel Spaß und stärkt die Bindung zu unserem Baby, sondern stellt auch eine besondere Erinnerung an die Schwangerschaft dar. Empfohlen wird das Babybauch bemalen ab dem 3. Trimester, weil der Babybauch dann richtig schön kugelig und fest ist. Wir haben uns allerdings dazu entschieden, die letzten Monate festzuhalten und demnach schon im 7. Schwangerschaftsmonat damit loszulegen.

Den Anfang hat ein niedlicher Elefant gemacht, der von meinem Partner liebevoll auf den Bauch übertragen und ausgemalt wurde. Obwohl wir künstlerisch beide eher weniger begabt sind, hat uns das Endergebnis gut gefallen. Der Papa hat sich sehr bemüht und mit einem Lächeln auf den Lippen seiner Fantasie freien Lauf gelassen. Zurückgegriffen haben wir dafür übrigens auf natürliche Wasserfarben aus dem Farbkasten – unbedenklich für Mensch und Umwelt.

 

Informationsabende für werdende Eltern

 

Ein weiteres Highlight, das vor allem mir sehr am Herzen liegt, soll der Besuch eines Informationsabends, für werdende Eltern in der Klinik meiner Wahl werden. Das Noah in einem anderen Bundesland auf die Welt kommen wird/ soll, war für uns von Anfang an festgestanden. Statt im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, also in unmittelbarer Umgebung, wird unser Sohn im angrenzenden Sachsen, genauer gesagt in Hoyerswerda das Licht der Welt erblicken. Schon zu Beginn meiner Schwangerschaft lag ich eine gute Woche in der Frauenklinik Hoyerswerda und war sowohl von den angebotenen Möglichkeiten rund um die Geburt, als auch der Betreuung sehr angetan, weshalb dieser Entschluss schnell feststand.

An jedem 2. Montag im Monat findet ein sogenannter Informationsabend für werdende Eltern vor Ort statt, der Einblicke in den Ablauf auf der Wochenstation, sowie allerhand Informationen rund um die Geburt gewährt. Neben der Besichtigung des Geburtensaals und der Wochenstation sollen auch vorhandene Fragen beantwortet werden. Für mich ein sehr wichtiger und wertvoller Termin, den ich mit großer Freude herbeisehne. (mehr dazu in Kürze)

 

 

Kontrolltermin in der Praxis für Pränataldiagnostik

 

Aufgrund der grenzwertigen Versorgung der Gebärmutter standen in den vergangenen Tagen zwei weitere Kontrolltermine, unter anderem in der Praxis für Pränataldiagnostik, an. Pränataldiagnostik beinhaltet den Ausschluss oder die Erkennung von Entwicklungsstörungen des ungeborenen Kindes über den gesamten Zeitraum der Schwangerschaft. Zu Beginn der Schwangerschaft haben wir uns daher für das sogenannte Ersttrimester-Screening mit Nackenfaltentransparenzmessung und Präeklampsiescreening entschieden, welches in dieser Praxis für Pränataldiagnostik stattfand. Zu jenem Zeitpunkt wussten wir nicht, dass wir die Ärztin häufiger zu Gesicht bekommen würden, als es üblich ist.

Heute stand die nächste Kontrolluntersuchung an. Nicht nur die Versorgung der Gebärmutter wurde dabei genauer betrachtet, sondern auch Noahs Entwicklung.

Unser Baby Glückskeks ist zwischen 33-35 cm groß und wiegt genau 1000 g. Er wächst zeitgerecht und weißt keinerlei Fehlbildungen oder Entwicklungsstörungen hervor. Sowohl Fruchtwasser als auch Wachstum geben keinen Grund zur Besorgnis. Der errechnete Entbindungstermin hat sich um ein paar Tage verschoben, was aber vollkommen normal ist.

Leider hatte Noah so gar keine Lust auf den Ultraschall, weshalb er uns die ganze Untersuchung über den Hintern zeigte. Wir konnten uns daher über ein etwas ungewöhnliches Ultraschallfoto freuen, das unser Regenbogenbaby von einer vollkommen neuen Seite zeigte. (Anmerkung: Auf dem Foto ist der Hinterkopf von Noah zu sehen)

Am Ende waren jedoch nicht die Bilder von Bedeutung, sondern dass es unserem Sohn gut geht.

Janine