Im Januar dieses Jahres haben wir euch zuletzt einen Blick auf unsere Altbausanierung gewährt. In der Zwischenzeit ist viel passiert, vor allem im Außenbereich. Während wir die Sommerzeit nutzen und den Garten unseren Vorstellungen entsprechend anpassen, ist es im Haus dagegen sehr ruhig geworden. Schuld am Baustopp trug Anfang des Jahres meine Coronaerkrankung, die sich über 21 Tage zog. Aufgrund der sehr stark ausgeprägten Symptome mussten wir die Sanierung des Obergeschosses auf Eis legen. Ich begab mich umgehend in Isolation und verbrachte die Zeit ausschließlich im Bett. Folgeschäden sind glücklicherweise fern geblieben, doch statt den Putz weiter von den Wänden abzutragen, haben wir uns entschieden, die sommerlichen Tage für den Garten zu nutzen.

Seitdem hat sich einiges getan. Einen kleinen Überblick des aktuellen Standes haben wir euch in diesem Beitrag „Altbausanierung Update“ zusammengefasst.

 

Überdachte Veranda mit Sitzecke & Katzenfreilauf

 

Schon während der Hausbesichtigung 2020 stand für uns fest: sollten wir die Doppelhaushälfte unser Eigen nennen dürfen, wird die Veranda zu einem großen Freilauf für unsere Katzen umgebaut. An dieser Aussage hielten wir fest und bauten wenige Tage nach dem Einzug ein wetterfestes Outdoor Katzengehege. Kaum war die letzte Drahtkampe angebracht und ein Sicherheitscheck vollzogen, durften unsere Katzen ihr neues Reich erkunden. Die Begeisterung war ihnen regelrecht ins Gesicht geschrieben. Der Freilauf wird seither täglich genutzt und in naher Zukunft mit tollen Spiel- und Klettermöglichkeiten ausgestattet. Derzeit zieren ein paar Schlafplätze sowie ein großer Kratzbaum das gesicherte Katzengehege.

Vor den Katzenfreilauf wollten wir einen Sichtschutz aus katzenfreundlichen Pflanzen bauen, haben uns aufgrund der Ameisen-Probleme in der Vergangenheit jedoch dagegen entschieden. Jetzt ziert ein großer Glastisch die überdachte Veranda und gewährt viel Platz für sommerliche Abende mit unseren Freunden. Wir lieben unsere gemütliche Sitzecke und möchten diese in naher Zukunft mit einer passenden Sitzgruppe vollenden.

Eine weitere sichtbare Veränderung findet sich im Inneren des Katzenfreilaufs wider. Hier haben wir vergangenes Wochenende viel Schweiß verloren und die alte undichte Holztür gegen eine neue Nebeneingangstür ausgetauscht. Theoretisch kein großer Akt, die Praxis sah jedoch anders aus. Von der falschen Farbe bis hin zu fehlerhaften Maßen und einem nicht funktionierenden Schließmechanismus war alles dabei. Ein Fachmann nahm die kaputte Verriegelung nach mehreren Beschwerden unsererseits unter die Lupe und versprach sich um das Problem zu kümmern.

 

Sichtschutz zur Straßenseite

 

Ein großer Störfaktor stellte die freie Sicht zur Straße dar. Seit wir die alten Tannen entfernt haben, konnte man vom Gehsteig aus das komplette Grundstück einsehen. Privatsphäre war demnach kaum gegeben. Bis wir im Herbst unsere Photinia-Hecke „Red Robin“ pflanzen und damit einen wertvollen Sichtschutz schaffen können, musste eine andere Lösung her: eine Sichtschutz Palisadenwand aus Holz.

An einem besonders sonnigen Tag haben wir den Sichtschutz aus Holz angebracht und uns damit ein bisschen Privatsphäre zurückgeholt.

 

Vorbereitungen für die Hecke

 

In den letzten Monaten haben wir ordentlich gespart, um uns heuer unseren Traum einer Photinia-Hecke Red Robin erfüllen zu können. Zwar verstehen wir uns mit unseren Nachbarn unglaublich gut und könnten auf einen Sichtschutz verzichten, jedoch müssen wir auch an die Zukunft und mögliche neue Nachbarn denken.

Unsere Wahl fiel auf eine Hecke als Sichtschutz, eine der ältesten und beliebtesten Grenz- und Sichtschutzarten.

Bevor wir die Hecke im Herbst setzen können, mussten jedoch viele schweißtreibende Aufgaben gemeistert werden. Die alten und morschen Tannen wurden abgesägt, die dicken Wurzeln mühsam ausgegraben und die Rasenbordsteine zur Abgrenzung gesetzt.

Die Fläche wurde anschließend komplett umgegraben und ein sogenanntes Unkrautvlies verlegt. Dieses dämmt die Ausbreitung von Unkraut deutlich ein. Regenwasser kann dennoch versickern und es kommt auch genug Luft an die Pflanzen und Erde, das Unkraut hat hingegen kaum noch eine Chance.

Darauf verteilt wurde eine dicke Schicht Pinienrinde, die beinahe 3-mal länger hält, als einheimischer Rindenmulch. Uns hat vor allem die rötliche Farbe überzeugt, die auch in der Winterzeit etwas Farbe in den Garten haucht. Im Herbst setzen wir abschließend unsere Hecke und können uns dann neuen Projekten widmen.

 

Nächste Schritte unserer Altbausanierung

 

Nebenbei haben wir bereits angefangen, die Wiese zu vergrößern. Hierfür mussten wir einige Rasenborden entfernen, die vorher als Wegbegrenzung dienten. Zusätzlich haben wir den wuchernden Flieder eingekürzt und werden diesen im Herbst nahezu vollständig entfernen. 2023 möchten wir in die Fläche unseren Pool einlassen und Rasen säen. Des Weiteren steht der Abriss des Nebengebäudes an, das eigentlich zu einer modernen Sommerküche mit großer Sitzecke umgebaut werden sollte. Wir haben uns ganz bewusst für diesen Schritt entschieden, da eine Sanierung des Gebäudes sehr preisintensiv wäre. Seit unserem Einzug haben wir das Nebengebäude außerdem nicht mehr betreten.

Stattdessen möchten wir die Werkstatt samt Holzlager erweitern und eine große Terrassenfläche schaffen.

Das Carport im Vorgarten soll in naher Zukunft abgebaut und an anderer Stelle neu aufgebaut werden. Darüber hinaus möchten wir eine wunderschöne Magnolie für unsere verstorbenen Kinder pflanzen.

Janine