Wie auch wir Menschen, reagieren manche Katzen im Winter auf Heizungsluft mit trockener Haut. Die Folge: Schuppen! Doch kein Grund zur Panik, denn oftmals kann es schon genügen, dem Futter etwa einen halben Esslöffel Fisch- oder Olivenöl beizumischen.

Katzen sind ungemein reinliche Tiere. Kein Wunder also, dass sie im Durchschnitt etwa drei bis vier Stunden pro Tag mit der Körperpflege verbringen. Mehrmals pro Stunde schlecken und zupfen sie an ihrem Fell und entfernen so lose Haare und Schuppen. Doch auch die Durchblutung der Haut wird gefördert während die Talgdrüsen dazu animieren werden, Fett abzusondern. Letzteres wird schließlich durch das Lecken im Fell verteilt und hält es somit geschmeidig.

Ein schönes, glänzendes Fell ist übrigens auch Zeichen für eine gesunde und vitale Katze. Immerhin spielt die Haut für den Gesundheitszustand und das Wohlbefinden unserer Vierbeiner eine entscheidende Rolle. So bildet sie eine Barriere gegen die Außenwelt gegen Bakterien und Viren.

Doch was wenn diese Barriere plötzlich durch Hautprobleme zerstört wird?

 

Schuppen bei der Katze – mögliche Ursachen

Chaley ist seit seiner Erkrankung sehr anfällig geworden und kämpft jedes Jahr aufs neue gegen trockene Haut. Gerade in den Wintermonaten ist es besonders schlimm. Sein sonst so glänzend schwarzes Fell wird dann von einer Vielzahl an Schuppen heimgesucht. Die Ursachen dafür können ganz unterschiedlich sein. Trockene Heizungsluft oder Fußbodenheizungen können das Problem jedoch verschärfen. Auch zu heftiges Bürsten kann die äußere Zellschicht der Haut reizen und zu Schuppen führen.

Nicht selten werden Schuppen durch den natürlichen Fellwechsel unserer Samtpfoten hervorgerufen. In einem solchen Fall kann man jedoch nicht viel tun. Nach etwa drei bis vier Wochen schwindet das Problem in der Regel von selbst. Hält der Schuppenbefall dagegen länger an, sollte ein Tierarzt konsultiert werden.

 

So kannst du Schuppen bei Katzen behandeln

Handelt es sich um keine Erkrankung, kann ein Futterwechsel oder eine Änderung des Raumklimas helfen. Dieses lässt sich mit sogenannten Luftbefeuchtern den Bedürfnissen des Vierbeiners anpassen.

Befindet sich die Katze hingegen im Fellwechsel, hilft nur eines: Bürsten, Bürsten, Bürsten. Mit dieser Methode wird die Haut von abgestorbenen Haaren befreit und die Durchblutung der Haut angeregt.

Sollte es sich um einen Pilzbefall handeln, muss der Vierbeiner medikamentös vom Tierarzt behandelt werden. Dabei kann auch ausgeschlossen werden, dass die Katze an chronischen Hauterkrankungen, Allergien oder Diabetes leidet. Auch dies kann die Schuppenbildung begünstigen.

Vorsicht: Hautpilz bei Katzen ist sehr ansteckend, je nach Art manchmal auch für Menschen.

 

In unserem Fall handelt es sich zum Glück „nur“ um ein harmloses, wenn auch lästiges Phänomen. Regelmäßiges Bürsten sorgt seither für zusätzliche Fellpflege und eine besondere Möglichkeit den Wohlfühlfaktor zu optimieren. Denn nichts ist wertvoller, als ein glücklich, schnurrendes Kätzchen in den Armen.

Janine