Seit mittlerweile 18 Tagen sind wir Besitzer einer kleinen Doppelhaushälfte nahe des Senftenberger Sees. Bereits am Tag der Schlüsselübergabe fingen wir mit den ersten baulichen Maßnahmen an. Denn obwohl die Immobilie als saniert und sofort bezugsfertig deklariert war, müssen eine Vielzahl an Umbauarbeiten vorgenommen werden. Für uns begann zu jenem Zeitpunkt das Projekt Eigenheim und mit ihm eine Vielzahl an Veränderungen. In unserem letzten Update haben wir euch von einer depressiven Phase erzählt, die den Hausumbau überschattet hat. Nervlich waren wir völlig am Boden und kaum wiederzuerkennen. Vor allem mich haben die vielen Veränderungen schwer belastet und zu einem nervlichen Zusammenbruch geführt. Mittlerweile bin ich wieder fit und aktiv am Umbau beteiligt.

 

Schlaf- und Ankleidezimmer

 

Die größte Baustelle stellte auch in den vergangenen 7 Tagen der hintere Teil unserer Doppelhaushälfte dar. Sowohl Ankleide- als auch Schlafzimmer sind inzwischen vollständig saniert. Die Holzpaneele an den Wänden wurden entfernt und die Wände neu isoliert und verputzt. Zusätzlich haben wir die Heizkörper in Weiß gestrichen und den alten Dauerbrandofen ausgebaut. Des Weiteren wurden die Teppiche in den Räumlichkeiten entfernt und die Wände neu tapeziert.

In den kommenden Tagen werden die frisch tapezierten Wände noch weiß gestrichen und im Anschluss der neue Boden verlegt. Geplant war eigentlich die Räume mit einem Linoleum in Fliesenoptik auszustatten. Im Fachmarkt haben wir jedoch einen wunderschönen Boden mit Holzstruktur entdeckt, der ein bisschen unkonventionell erscheint.

 

Wohnzimmer – Alte Heizungen, Handwerker, Holzpaneele und ein Fenster

 

Neben den Arbeiten im hinteren Teil der Doppelhaushälfte, wird zeitgleich auch im Haupthaus umgebaut. Im Wohnzimmer haben wir die Tapete der Vorgänger mühsam entfernt und ein erstes Konzept für die weitere Verwendung der Holzpaneele erstellt. Geplant war zunächst die Paneele vollständig zu entfernen und den Raum komplett zu tapezieren. Mittlerweile haben wir uns für eine nachhaltigere Methode entschieden und den Holzverkleidungen ein „Make Over“ geschenkt. Die Paneele wurden allesamt abgeschliffen und mit einer ökologischen Farbe grundiert. Anschließend habe ich sie komplett mit weißer Farbe gestrichen. Zu Guter Letzt werden die Zwischenräume noch in ein helles Grau gehüllt. (mehr dazu in Kürze)

Des Weiteren haben wir eine Heizung entfernen lassen. Die Räumlichkeit verfügt über zwei große Heizkörper, von denen jedoch nur einer seinen Zweck erfüllt hat. Hierfür mussten wir extra einen Techniker kommen lassen, der sich der Problematik Heizungsanlage angenommen hat. Geheizt wird unser Haus übrigens mit Öl. Diese wurde vor einigen Jahren modernisiert und erfüllt zum Glück alle Voraussetzungen. Nach der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009, § 10) besteht nämlich eine Austauschpflicht für alte Heizkessel. Diese besagt, dass Eigentümer von Gebäuden mit Heizkessel, „die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickt werden und vor dem 01. Oktober 1978 eingebaut oder aufgestellt worden sind”, nicht mehr betreiben dürfen.

 

Hilfe, die Handwerker kommen

 

Während innen der Umbau so langsam vonstattengeht und erste Veränderungen wahrzunehmen sind, müssen auch Vorkehrungen für den Außenbereich vorgenommen werden. Unser Sorgenkind stellt aktuell das Dach der knapp 100 Jahre alten Immobilie dar. Demzufolge haben wir eine Vielzahl an Dachdeckern aus der Umgebung kontaktiert und die ersten Besichtigungstermine vereinbart. Der erste Handwerker hat uns mittlerweile einen Besuch abgestattet und das Dach begutachtet. Immer wieder lauschten wir den Tönen des Dachdeckermeisters und sahen uns fragend an. „ooohhje..“ – ein positives Zeichen? Wohl eher nicht.

Schonungslos sprach er über den Zustand des Daches. Wärmedämmung, Wohnraumfenster und Bedachung kamen dabei zur Sprache. In den kommenden Tagen werden noch weitere Unternehmen das Dach in Augenschein nehmen und uns ihren Eindruck vermitteln. Kommende Wochen wollen wir uns schließlich für ein Unternehmen entscheiden und den Auftrag vergeben.

 

Die nächsten Schritte unserer Hausrenovierung

 

In den kommenden Tagen stehen weitere handwerkliche Arbeiten an, die wir hoffentlich genauso motiviert meistern werden.

  • Wohnzimmer tapezieren
  • Treppenflur in betongrau streichen
  • Böden in Ankleidezimmer, Schlafzimmer und Flur verlegen
  • Heizungen streichen
  • Mäuse im Obergeschoss loswerden
  • Umzug vorbereiten
  • Handwerker auswählen und Auftrag vergeben

Janine