Werbung /Er ist DER Gebrauchsgegenstand des Sommers schlechthin. Denn wir verwenden ihn fast täglich, um uns vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Der Sonnenschirm ist ein Erzeugnis des Schirmmachers, wird heute jedoch überwiegend industriell hergestellt. 

Sommer, Sonne, Sonnenschein – eine wunderbare Zeit die wir dankend annehmen. Doch häufig meint es die Sonne zu gut und verwöhnt uns mit intensiven Sonnenstrahlen, die der Haut Schaden zufügen können. Bereits im Altertum in Ägypten, Persien und China war der Sonnenschirm bekannt. Selbst in altgriechischen und altrömischen Texten werden sie erwähnt. Bei den frühen Formen handelte es sich für gewöhnlich um große, von Dienern gehaltene Baldachine. In Ostasien, zum Beispiel in Japan, Indonesien oder Birma wurde hingegen Papier über die Speichen gespannt. Andere Regionen flochten sich Schirme aus Stroh, um sich vor der Sonne zu schützen.

Im Verlauf des 17. Jahrhunderts wurde daraus schließlich der kleine, in einer Hand zu tragende Sonnenschirm entwickelt. Bis um ca. 1915/20 war er ein unerlässliches Accessoire der Damen bei Aufenthalt im Freien. Die Größe und Farbe des Schirms, die Länge des Stiels und die Anzahl der Speichen wechselten dabei übrigens mit der Mode.

Während in Mitteleuropa Sonnenschirme heute fast nur noch als große, stehende Schirme (z. B. in Straßencafés und auf Balkonen) vorkommen, wurden sie bis ins frühe 20. Jahrhundert ausschließlich in der Hand getragen. Von Regenschirmen unterschied diese frühe Variante hauptsächlich die nicht wetterfeste Ausstattung und die oft geringe Größe der Bespannung.

 

Der moderne Sonnenschirm – Sekey

Mit der aufkommenden Diskussion über die schädigende Wirkung der UV-Strahlung hat die Entwicklung der Sonnenschirme seit ca. Mitte der 1980er-Jahre einen neuen Aufschwung genommen. Es ist das Verdienst des Membranbau-„Papstes“ Frei Otto, den Schirm vom individuell verfügbaren Gebrauchsgegenstand prinzipiell in eine entwicklungsfähige Leichtbau-Architektur überführt zu haben.

Heute gibt es demnach eine Vielzahl von Varianten die vom traditionellen Mittelmastschirm bis hin zum Trichterschirm reichen.

In unserem Garten befindet sich übrigens ein sogenannter Marktschirm, der auch gerne als Terrassenschirm betitelt wird. Er weist einen Schirmdurchmesser von 200x150cm hervor und erlaubt dank einfacher Technik ein leichtgängiges Aufspannen. Möglich macht das eine doppelte Seilzugunterstützung.

Natürlich kann die Sonne nicht immer gleich stehen und sorgt demnach gerne mal für lange Gesichter. Immerhin muss der Schirm mehrmals gedreht werden um dauerhaft Schatten zu spenden. Um dem entgegenzuwirken lässt sich der Sonnenschirm von Sekey mithilfe eines soliden Rotationsgelenks bequem abknicken. So bietet er auch Schutz vor tief stehender Sonne.

 

Wusstest du schon?

Die bislang größten wandelbaren Schirme realisierte Mahmoud Bodo Rasch mit seinem Büro SL Rasch als Schattendächer für die Pilgerstätte in Medina, Saudi-Arabien (26 m × 26 m) und vor der Al-Hussein Moschee in Kairo(29 m × 29 m). Im Sommer öffnen sich die Schirme abhängig vom Sonnenstand und schließen sich abends wieder, um die warme Luft an den Nachthimmel abzugeben. Im Winter öffnen sich die Schirme erst gegen Sonnenuntergang und halten so die Wärme des Tages in den Räumen.

 

Käuflich zu erwerben ist der Sonnenschirm von Sekey im Übrigen für 89,95 Euro via Amazon. Inklusive Versandkosten!

Janine

Nutzt ihr auch einen Sonnenschirm?